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Freitag der 13. lässt Silberberger toben und Ried verzweifeln!

Der gestrige Freitag geht vermutlich als schwarzer Tag in die Vereinsgeschichte der SV Ried und womöglich auch der WSG Wattens in der Erste Liga ein. Die SV Ried unterlag dem SC Wr. Neustadt knapp mit 1:0 und rutschte dadurch im Titelkampf auf den fünften Rang ab, Wattens musste sich glasklar mit 4:0 einem überragenden TSV Hartberg geschlagen geben. Die Reaktionen von Interimstrainer Fränky Schiemer auf Rieder Seite und WSG-Coach Thomas Silberberger auf der anderen fielen entsprechend aus. 

"Menschenfresser" Meusburger?

Thomas Silberberger ist bekanntlich ein Mann klarer Worte. Selten teilt der Coach aber in der Öffentlichkeit in vollem Umfang gegen seine Mannschaft aus, so passiert aber gestern: "Wenn du aus drei Standardsituationen drei Tore einfängst und dann das vierte, da fehlen mir dann die Worte. Sich so zu präsentieren ist eine mentale Geschichte. Den Spielern ist es wichtiger, auf der Playstation Erfolge zu feiern als auf dem Rasen. Es klingt blöd, wenn ich sage, wir haben keine schlechte Performance geliefert, nur mit dem 3:0 war der Deckel drauf. Hartberg hat bis zum 1:0 keinen einzigen Torschuss abgefeuert. Im Endeffekt hätten wir uns die Videoanalyse sparen können. Wir haben drei Stunden Videoanalyse gemacht über Standardsituationen und dann schießt Meusburger drei Tore."

Der Trainer der Werkself hatte dafür aber viel Lob für Triplepacker Meusburger übrig: "Vielleicht muss ich das auch auf meine Kappe nehmen, dass ich einen völlig Leblosen auf einen Menschenfresser ansetze. Es ist besser, wenn ich mich in den Bus hineinsetze und sechs Stunden die Goschen halte." Menschenfresser darf hier wohl als Kompliment für die Leistung des Verteidigers der Hartberger sein, der bereits sieben seiner acht Saisontore per Kopf erzielte. 

Ried hadert mit dem Schiedsrichter!

Ein schuldiger ist bei einer Niederlage natürlich immer schnell gefunden. Der Schiedsrichter Christopher Jäger gab nach einem taktischen Foul der etwas härteren Kategorie eine rote Karte für Julian Wießmeier. Daraufhin musste Ried in Unterzahl den Gegentreffer einstecken und ist entsprechend frustriert: "Wiener Neustadt hat es in der ersten Halbzeit gut gemacht. Sie haben uns viel laufen lassen über die Flügel. Wir hatten zwei Riesenchancen. In der zweiten Halbzeit haben wir auch das Spiel unter Kontrolle bekommen, haben keine Chancen zugelassen, aber schlussendlich sind wir durch dubiose rote Karten – unfassbar, was da eigentlich passiert – benachteiligt worden."

Schiemer hält fest, dass es nicht um die Karte selbst geht aber... "Es geht um die Summe an roten Karten und Elfmetersituationen in den den letzten Spielen, durch die wir benachteiligt waren. Es ist aber keine Ausrede. Wir haben die Torchancen nicht genutzt und wenn wir vorne nicht treffen wird es irgendwann hinten schwierig."

Während Ried auf dem fünften Platz nun seine Wunden leckt und Wattens sich mit dem siebten Rang begnügen muss, haben nun Wacker Innsbruck und Hartberg gut lachen. Schon 15 beziehungsweise sechs Punkte Vorsprung haben die beiden Mannschaften auf Ried. 

 

 

 

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