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Oberösterreicher-Debakel: Höchster Ried-Sieg reicht nicht zum Aufstieg! Blau-Weiß bleibt Letzter!

Die SV Ried bleibt in der kommenden Saison in der zweiten Liga. Die Elf von Thomas Weissenböck "ballert" zwar den KSV 1919 mit 7:1 aus dem Stadion, durch das 1:1 der Wiener Neustädter bleiben die Rieder aber Vierter. Thomas Mayer mit einem unfassbaren Fünferpack brachte die Oberösterreicher auf die Siegerstraße (3', 35', 55', 57', 62'). Den kurzzeitigen Ehrentreffer durch Eloshvili (78') egalisierten Wießmeier (80') und Takougnadi (89'). Im Parallelspiel machte Blau-Weiß Linz den oberösterreichischen Negativabend perfekt. Die Linzer remisierten durch Tore von Kreuzer (56') und Hartl (65') beziehungsweise Jurdik (21') sowie Strickner (87') mit 2:2 gegen Wattens und bleiben damit Letzter in der letzten Erste Liga-Saison. 

Finales Schützenfest reicht nicht aus! 

Die SV Ried bleibt auch in der kommenden Saison in der zweiten Liga! Ried ging die Partie gegen Kapfenberg mutig an, Thomas Mayer belohnte seine Mannschaft schon früh für die aggressive Spielweise. Grgic spielte steil auf Prosenik, dessen Stanglpass verwertete Mayer (3'). Ried dominierte den KSV, für den es heute um nichts mehr ging, weiter klar. Thomas Mayer drückte weiter aufs Tempo und avancierte zum "Man of the Match". Zocher verschätzte sich bei einem weiten Ball. So hüpfte die Kugel über den Keeper und Mayer drückte die Kugel über die Linie (35'). Damit nicht genug. Mayer hatte richtig Hunger. Im zweiten Durchgang setzten sich die Mayer-Festspiele fort. Ried im zweiten Durchgang durch eine Ampelkarte für Haas (Foul gegen Kerhe) ließ den "Falken" keine Chance. Nach einer Ecke brachte der KSV die Kugel nicht weg, Boatengs Schuss wurde zwar noch geblockt, den Abstauber schummelte Mayer über die Linie (55'), ehe es nach Solo vom überragenden Mayer erneut im Kasten schepperte (57'). Kapfenberg kam durch Eloshvili zwar nochmal heran (78'). Wießmeier (80') nutzte die KSV-Abwehrschwächen ebenso wie Takougnadi (89') eiskalt aus und so ging Ried schlussendlich mit 7:1 als Sieger vom Platz. Thomas Mayer hätte seine fünf Tore aber natürlich gerne gegen ein Tor mehr der Lieferinger in Grödig gegen Wiener Neustadt eingetauscht. Ein Kantersieg bringt am Ende nicht den ersehnten Relegationsplatz.  

Fussball SV Ried vs KSV 1919 25.05.2018-4

Überragender Mayer reicht für Relegation nicht aus! (Foto: Harald Dostal)

Die Aufstellung der SV Ried: 

01 Thomas Gebauer (K)
03 Ronny Marcos
05 Peter Haring
08 Arne Ammerer
10 Julian Klaus Wießmeier
11 Thomas Mayer
13 Manuel Kerhe
14 Kennedy Kofi Boateng
17 Philipp Prosenik
22 Lukas Grgic
23 Pius Grabher 

Die Aufstellung des KSV 1919: 

36 Mario Zocher
03 Sebastian Feyrer
05 Ivan Grabovac
08 Daniel Geissler
10 David Sencar (K)
16 Manuel Haas
18 Daniel Racic
25 David Agudo Perez
29 Levan Eloshvili
31 Tobias Kainz
32 Thomas Maier 

Schiedsrichter der Partie ist: 

Christopher Jäger

Fans setzten Zeichen! 

Beim FC Blau-Weiß Linz liegt so einiges im Argen. Nach dem 5:0 Auswärtsdebakel der "Königsblauen" in Wien beim FAC boykottierten die zwei großen Fanklubs der Linzer die Partie gegen Wattens. Ein Transparent mit der Aufschrift "Versager", das die Tribüne zierte, wo sonst diese Fanklubs stehen sprach aber ohnehin eine klarere Sprache als es jeder Gesang hätte tun können. Die Fans taten im ersten Durchgang auch gut daran, nicht im Stadion zu sein. Denn Blau-Weiß Linz zeigte hier einmal mehr eine zwar nicht blutleere, aber doch dürftige Leistung. So kam es nicht überraschend, dass die WSG Wattens Mitte der ersten Hälfte in Führung ging. Katnik hatte auf rechts das Auge für Jurdik im Zentrum, der die Kugel über die Linie drückte (21'). Die beste und einzige Chance auf den Ausgleich noch in der ersten Hälfte vergab Blutsch nach einem weiten Ball. Oswald kam aber gut aus seinem Kasten und verhinderte den Gegentreffer (36'). Im zweiten Durchgang flammte schließlich doch noch einmal Kampfgeist bei Blau-Weiß Linz auf. Blutsch bediente Kreuzer mit einem Heber in den Strafraum und der verwertete zum 1:1 Ausgleich (56'). Hartl stellte die Partie wenig später auf den Kopf. Wieder schob Blutsch die Kugel in den Strafraum und legte diesmal für Hartl vor (65'). Wattens auf der anderen Seite zeigte aber ebenfalls einmal mehr Kämpferqualitäten und kam spät zum Ausgleich. Gugganig schoss aus 20 Metern aufs Tor, Helac ließ nach vorne prallen und Strickner schob die Kugel über die Linie (87'). 

Die Aufstellung des FC Blau-Weiß Linz: 

21 Ammar Helac
19 Manuel Hartl
20 Kevin Brandstätter
22 Thomas Günter Jackel
23 Stefan Haudum
24 Markus Blutsch
25 Manuel Krainz
26 Daniel Kerschbaumer (K)
27 Lukas Skrivanek
29 Jakob Kreuzer
40 Rodnei Francisco De Lima 

Die Aufstellung der WSG Wattens:

25 Ferdinand Oswald (K)
04 David Gugganig
11 Lukas Katnik
16 Florian Buchacher
19 Sandro Neurauter
21 Milan Jurdik
23 Dino Kovacec
28 Stefano Pellizzari
29 Simon Zangerl
32 David Schnegg
62 Oumar Toure 

Schiedsrichter der Partie: 

Josef Spurny

 

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