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2. Liga: Das Abwehrbollwerk hält - der KSV 1909 ringt den FAC nieder!

Am Freitagabend kommt es zum Aufeinandertreffen des Floridsdorfer AC und dem KSV 1909. Beide Mannschaften gehen mit drei Punkten am Konto in dieses Spiel und wollen nun an die Leistung der Vorwoche anschließen. Nach einem äußerst souveränen Heimsieg gegen die Young Violets, wartet nun ein stärkerer Gegner auf die Falken. Das Offensivfeuerwerk am ersten Spieltag lässt den FAC mit breiter Brust in dieses Heimspiel gehen und es wird sich zeigen welcher Trainer sein Team taktisch besser ausrichten konnte. Zusätzliche Verstärkung gibt es noch für den KSV, denn der 18 Jährige Stürmer Paul Mensah aus Ghana steht nach seinem Wechsel erstmals im Kader.

  

Chancen sind Mangelware

In den ersten Minuten wollen die Hausherren sofort für Ballbesitz sorgen und das Spiel in die Hand nehmen, jedoch fällt dies gegen defensiv disziplinierte Kapfenberger ziemlich schwer. Der KSV zieht sich etwas zurück und will mit weiten Bällen im Konter für Gefahr sorgen. So entsteht in den ersten 15 Minuten eine zerfahrene Partie mit vielen kleinen Fouls und Ungenauigkeiten im Passspiel. In Spielminute 19 zeigen die Floridsdorfer dann einen schönen Spielzug über Linksverteidiger Julian Krenn, Stürmer Martin Pajaczkowski scheitert letztlich aber am Pfosten. In dieser Phase fehlt die Ruhe im Spiel der Gäste und man schafft es nicht den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Der auffälligste Akteur am Platz ist Andrej Todoroski, welcher KSV Schlussmann Fabian Ehmann einige Male aus der Distanz prüft. Der Führungstreffer fällt dann in Minute 28 aus dem nichts und jubeln dürfen die Falken aus Kapfenberg. Ein Eckball auf den kurzen Pfosten wird abgefälscht und trifft Marco Gantschnig, von ihm prallt das Leder irgendwie über die Linie und bringt die völlig überraschende Führung für die Gäste. Leider bewirkt dieser Treffer aber keine Steigerung spielerischer Art und Chancen bleiben weiterhin rar gesät. Somit darf der KSV 1909 mit einer schmeichelhaften Führung in die Kabine gehen.

Eiskalt vor dem Tor

Am Spielverlauf ändert sich auch nach Wiederanpfiff nichts. Der FAC bemüht sich weiter tapfer um den Ausgleichstreffer, während sich die Gäste immer mehr auf den Konter fokusieren. Wirklich nennenswerte Möglichkeiten schauen dabei für den KSV 1909 nicht heraus und das Ziel lautet nun diese Führung über die Zeit zu bringen. Die Hausherren erarbeiten sich einige Chancen, jedoch nichts zwingendes. Nach einer guten Kombination über die rechte Seite fehlt der Abnehmer in der Mitte und in Spielminute 80 verfehlt Todorovski nur knapp. Es kommt wie es kommen muss und man wird für die vergebenen Torchancen bestraft. In Minute 85 zieht der eingewechselte Levan Eloshvili vom rechten Flügel in die Mitte, sein Schuss landet platziert in der kurzen Ecke, wobei Torhüter Belmin Jenciragic nicht wirklich gut aussieht. In den letzten Minuten finden die Falken noch einge Möglichkeiten im Konter vor, schlussendlich bleibt es aber beim Endstand von 0:2.

Rene Pitter (Co Trainer KSV 1909): “ Der FAC sorgte in Spielhälfte eins für viel Druck und war auch die bessere Mannschaft. Zum Glück ist uns durch eine einstudierte Standardsituation der Führungstreffer gelungen. Die zweite Hälfte war etwas offener und schlussendlich wurde der FAC für die vergebenen Chancen bestraft.“

 

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