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Spielberichte

Kemeten setzt sich im "Sechs-Punkte-Spiel" gegen Riedlingsdorf durch

Beim Duell zwischen dem SC Kemeten und dem ASKÖ Riedlingsdorf trafen zwei Teams aus dem hinteren Feld der 1. Klasse Süd aufeinander. Für die Gäste aus Riedlingsdorf war dieses Spiel natürlich enorm wichtig. Nach der empfindlichen Pleite in der letzten Woche ging es nun nach Kemeten, wo ihr Ex-Trainer Joachim Schwarz in der letzten Woche einen sensationellen Einstand mit der Mannschaft feierte. Am Ende setzen sich die Heimischen mit 2:0 durch und rücken damit auf Platz neun vor.

 

Bei den Heimischen starteten neun Kemeter und bei den Gästen waren es immerhin auch acht Einheimische. Die Gäste überraschten mit einem neuen Spieler auf der Sechser-Position. Mit Jürgen Grill, der in der Landesliga beim SV Oberwart bereits spielte, wurde in letzter Sekunde eine Verstärkung angemeldet und durfte sein Debüt in dieser brisanten Partie feiern. Bereits in den Anfangsminuten konnte man sehen, dass an diesem Tag sehr viel für beide Teams am Spiel stand. Es wurde um jeden Ball gekämpft und beide Abwehrreihen standen sehr gut. Es dauerte bis zur 15. Minute, als die Zuseher die erste Torchance zu sehen bekamen. Eine weite Flanke über die Abwehrreihe der Gäste landet bei Carsten Graf, welcher nicht lange überlegt und den Ball auf Höhe 16er mit dem Kopf weiterleitet. Der Ball fliegt über den Tormann ins rechte Kreuzeck und es steht 1:0 für die Heimischen durch ein wunderschönes Tor. Dann ging wieder die Post ab und beide Teams versuchten in die Offensive zu spielen. Die Heimischen waren aber etwas konsequenter und gefährlicher in Halbzeit eins. In der 33. Minute hätten die Heimischen bereits die Führung ausbauen können, als sich Carsten Graf im Aufbauspiel der Riedlingsdorfer den Ball erkämpft und ein Solo Richtung Gästetor startet. Ein paar Meter vor dem Kasten hält er drauf, doch sein Schuss geht knapp links neben das Tor.

Ein paar Minuten später kommt der nächste Hochkaräter der Heimischen, als Lukas Stocker eine weite Flanke auf Markus Hochwarter bringt. Dieser nimmt den Ball mit dem Kopf und verpasst auch das Tor nur um Zentimeter. Jetzt war die stärkste Phase der Heimischen und sie machten enorm Druck. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der zweite Treffer fallen soll. In der 39. Minute wird Nino Wilfinger ideal bedient, er nimmt sich auf Höhe des Strafraumes den Ball runter, legt ihn sich zurecht und schießt zum vermeindlichen 2:0 ein. Doch plötzlich hebt der Schiedsrichterassistent die Fahne und entscheidet trotz heftiger Proteste auf Abseits. Im Gegenzug kamen die Gäste zu einer Einschussmöglichkeit durch Patrick Hornung, der es mal aus 16 Meter probiert und Richtung Tor draufhält, doch sein Schuss geht neben das Tor. In der Schlussminute der ersten Spielhälfte wurde es dann nochmal hektisch. Nino Wilfinger bekommt den Ball zugespielt, tankt sich durch die Abwehr und hält aus kurzer Distanz, aber spitzem Winkel drauf. Tormann Lang kann den Ball sehr gut abwehren, der Ball landet wieder bei Wilfinger. Dieser sieht seinen Mitspieler D. Mohac am Elferpunkt stehen und legt den Ball quer. Als dieser den Ball in die Maschen schießen will, wird er gefoult und Schiedsrichter Erdem entscheidet sofort auf Strafstoß. Der Gefoulte tritt selbst an. Den Schuss kann Tormann Lang abwehren, doch beim Nachschuss hat er keine Chance und Kemeten geht mit einer verdienten 2:0-Führung in die Kabine.

Wenig Torchancen in der zweiten Hälfte

In der 2. Halbzeit waren dann kaum Torchancen zu sehen. Die Heimischen beschränkten sich nur mehr aufs Verteidigen und Kontern und standen bombenfest in der Abwehrreihe. Die Riedlingsdorfer waren sehr bemüht und gaben alles, doch es gab einfach kein Durchkommen. So hatten die Gäste sogar die Möglichkeit, durch schnelle Konter das Spiel zu entscheiden. In der 70. Minute bedient Marvin Mühl mit einer Zuckerflanke den alleinstehenden Nino Wilfinger im Strafraum. Dieser haut den Ball aber aus kurzer Distanz über das Tor. Das wäre wohl der Todesstoß für die Gäste gewesen. Es passierte aber in der zweiten Spielhälfte sehr wenig und die Kemeter spielten die Partie gekonnt nach Hause. Beide Teams gaben an diesem Tag alles und spielten beherzten Fußball. Die Kemeter waren aber abgeklärter und perfekt eingestellt. Die Gäste waren zwar sehr bemüht, fanden aber kaum eine hochkarätige Einschussmöglichkeit vor. "Die Jungs haben heute wieder sehr diszipliniert gespielt und die taktischen Anweisungen perfekt umgesetzt. Es war für mich natürlich ein besonderes Spiel gegen meinen Ex-Verein. Meiner Meinung haben wir verdient gewonnen, weil wir einfach nichts anbrennen ließen. Es darf so weitergehen", freut sich Kemeten-Coach Joachim Schwarz.

 

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