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Spielberichte

Perfekter Einstand für Baumeister: Admira dreht Spiel gegen Leader Sturm!

Der FC Flyeralarm Admira feierte in der 8. Runde der Tipico Bundesliga einen 2:1-Heimsieg gegen den SK Puntigamer Sturm Graz. Deni Alar brachte die Grazer nach einer halben Stunde mit seinem fünften Saisontor in Führung. In der Schlussphase drehte die Admira auf und kam durch einen Doppelschlag von Christoph Knasmüllner zu einem knappen Heimerfolg. Die Grazer bleiben nach der zweiten Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz. Die Admira verbesserte sich auf den vierten Rang.

 

Deni Alar trifft zum 5. Mal in Serie

Die Grazer übernahmen in der Anfangsphase das Kommando und kamen durch einen Weitschuss von Zulj zur ersten Torchance (3.). Mit Fortdauer der Partie wurde die Admira aber besser und fand die ersten guten Torchancen vor. Über Toth gelangte der Ball zu Sax, der Knasmüllner im Rückraum bediente. Sein Versuch wurde von Maresic gerade noch geblockt (10.). Zehn Minuten später schickte Sax Grozurek auf die Reise, Sturm-Goalie Siebenhandel verschätzte sich, doch Grozurek brachte das Leder nicht im Tor unter (20.). In Führung ging der Leader aus Graz: Röcher setzte sich stark gegen mehrere Admiraner durch und spielte ideal Alar frei, der völlig unbedrängt zur 0:1-Führung traf (30.). Für Alar war es das fünfte Bundesliga-Tor in Serie. Die Hausherren spielten in weiterer Folge mutig nach vorne und drängten vor der Pause auf den Ausgleich: Eine weite Flanke von Sax landete bei Kapitän Toth, der aus kurzer Distanz wuchtig abzog und Sturm-Goalie Siebenhandel zu einer Parade zwang (40.). Eine Minute später setzte sich Huspek stark durch und spielte einen idealen Querpass auf Alar, dessen Schuss von Wostry geblockt wurde (41.). Folgerichtig gingen die Grazer mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Knasmüllner schnürt in der Schlussphase den Doppelpack

Kurz nach Seitenwechsel probierte es Stefan Hierländer nach einem Wechselpass von Lykogiannis aus der Distanz und verfehlte nur knapp (47.). Wenige Minuten später fischte Siebenhandel eine Flanke vor dem einschussbereiten Knasmüllner runter (52.). Die Gäste verwalteten das Ergebnis geschickt und überließen der Admira keine Räume. Eine Standardsituation von Knasmüllner brachte ebenfalls keine Gefahr: Sein Versuch landete genau in den Händen von Siebenhandel (65.). In der Schlussphase wurde die Admira für ihre Offensivbemühungen belohnt und bekame nach einem ungeschickten Handspiel von Schoissengeyr einen Elfmeter zugesprochen. Christoph Knasmüllner übernahm die Verantwortung und verwandelte ganz sicher – 1:1 (85.). Die Admira witterte die Chance auf den Heimsieg und bejubelte in der letzten Minute der Nachspielzeit tatsächlich den Siegtreffer: Der eingewechselte Kalajdzic verlängerte einen hohen Ball auf Knasmüllner, der den herausgeeilten Siebenhandel überhob und den Doppelpack schnürte – 2:1 (90.+3).

Stimmen

Ernst Baumeister: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, weil sie heuer noch keinen Rückstand umgedreht hat, ich habe in der Halbzeit darauf hingewiesen. Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, hatten klare Chancen. Nach dem Ausgleich habe ich den Eindruck gehabt, dass wir den Sieg mehr wollten. Die Mannschaft hat sich das Lob verdient, sie hat gespielt, nicht ich.“

Franco Foda: „Wenn man so ein Spiel noch aus der Hand gibt, ist das total ärgerlich. Wir waren kurz vor Schluss in Ballbesitz, dann der Fehlpass und der lange Pass der Admira der zur Niederlage führte. Wenn es kurz vor Schluss 1:1 steht, musst du den Punkt mit nachhause nehmen. Da müssen die Räume geschlossen werden. Admira hatte in der zweiten Halbzeit keine Tormöglichkeiten, wir wollten den Ball ins Tor tragen, sind über die Flügel oft durchgekommen.“

 

FC Flyeralarm Admira – SK Sturm Graz 2:1 (0:0)

BSFZ-Arena, 2.888 Zuschauer, SR Grobelnik

Tore: Knasmüllner (85./Elfmeter, 93.) bzw. Alar (30.)

Admira: Leitner – Ebner, Strauss, Wostry, Zwierschitz – Toth (77./Kalajdzic), Lackner – Starkl (64./Jakolis), Knasmüllner, Sax (87./Maier) – Grozurek

Sturm: Siebenhandel – Lykogiannis, Maresic, Koch – Potzmann, Zulj, Jeggo, Hierländer – Röcher, Alar (75./Zulechner), Huspek (81./Schoissengeyr)

 

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