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Hochrisikospiel: Angst vor Ausschreitungen bei Slovan Bratislava gegen Rapid

Die beiden Europa-League-Qualifikationsspiele zwischen dem SK Rapid Wien und Slovan Bratislava werden als Hochrisikospiel mit enormen Konfliktpotenzial zwischen den beiden Fanlagern eingestuft. Slowakische Behörden hatten den Hütteldorfern bereits vor Tagen mitgeteilt, dass Ansammlungen von grün-weißen Fans in der Innenstadt von Bratislava am Tag des Hinspiels (Donnerstag ab 21:05 Uhr im Live-Ticker) nicht geduldet werden.

Rapid-Fans werden in einem Bus-Konvoi direkt zum Auswärtsblock des Pasiecky-Stadions gebracht. Ab der slowakischen Grenze werden die Fanbusse von der Polizei eskortiert. Rund 1.100 Rapid-Anhänger begleiten ihre Mannschaft in die slowakische Hauptstadt. 

 

Rechtsextreme Slovan-Fans mit Teilen der Austria-Szene befreundet 

Der Grund für die enormen Sicherheitsvorkehrungen: Ein Teil der Fanszene von Slovan Bratislava gilt als gewaltbereit und rechtsextrem. Zusätzliche Brisanz erhält das am Donnerstag stattfindende Match dadurch, dass Teile der Austria-Fanszene eine enge Freundschaft zu Slovans Fangruppierungen pflegen. 

Schwere Ausschreitungen beim bisher letzten Aufeinandertreffen

Das bisher letzte Duell zwischen Rapid und Slovan ging vor 11 Jahren über die Bühne. Damals duellierte man sich in der 2. Runde des UI-Cups. Vor allem das Rückspiel im Hanappi-Stadion wurde von schweren Ausschreitungen überschattet. Slovan-Hooligans hatten damals für einen Feuerwehr-Einsatz gesorgt, da sowohl vor als auch im Stadion Sachen verbrannt wurden. In der 23. Minute musste die Exekutive sogar die Osttribüne stürmen, da die slowakischen Hooligans versucht hatten, einen Absperrzaun niederzureißen.

Video von den Ausschreitungen 2007

 

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