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327. Wiener Derby: Rapid brennt auf ersten Derby-Heimsieg im Allianz-Stadion

Seit der Eröffnung des Allianz-Stadions im Sommer 2016 konnte der SK Rapid Wien kein einziges Heim-Derby gegen Erzrivale FK Austria Wien gewinnen. Geht es nach den Hütteldorfer, soll diese Unserie am Sonntag im 327. Wiener Derby (ab 17 Uhr im Live-Ticker) ein Ende finden.

„Wir wollen nach vier sieglosen Spielen in unserem Stadion endlich gegen die Austria gewinnen“, betont Rapid-Kapitän Stefan Schwab. Die Veilchen hingegen werden versuchen, ihren Lauf im Allianz-Stadion fortzusetzen und in dieser Saison endlich auch auswärts zu gewinnen.

Das Derby ist mit 26.000 verkauften Karten (davon 1.500 Gäste-Fans) bereits restlos ausverkauft.

Fotos: Josef Parak, Grafik: Ligaportal

„Wir wollen die Nummer eins in Wien bleiben“

Rapid hat die letzten fünf Derbys gegen die Austria nicht verloren, drei der jüngsten vier Aufeinandertreffen mit dem Erzrivalen konnten die Grün-Weißen sogar für sich entscheiden. Doch ausgerechnet im 2016 neu eröffneten Allianz-Stadion sollte es aber noch nicht mit einem Sieg gegen die Veilchen klappen: „Wir wollen jetzt auch einmal zu Hause beweisen, dass wir stärker sind, wollen sie in der Tabelle überholen und die Nummer eins in Wien bleiben“, merkte Cheftrainer Goran Djuricin an. 

Ein Sieg gegen den Stadtrivalen wäre vor allem im Hinblick auf das anstehende Monster-Programm in den nächsten Wochen (Spartak Moskau, Red Bull Salzburg, St. Pölten) wichtig. „Es ist für uns sehr wichtig, dass wir ein gutes Spiel zeigen. Ein Sieg könnte uns Energie, Mut und Selbstvertrauen für die nächsten Wochen geben“, schilderte Rapid-Kapitän Stefan Schwab. 

Djuricin appelliert an die Fans 

Zeit zur Erholung hatte der von den eigenen Fans heftig angefeindete Goran Djuricin während der zweiwöchigen Länderspielpause nicht. „Ich bin auch nur ein Mensch, natürlich spür ich das“, meinte Djuricin zu den Rücktrittsforderungen der Fans. 

Rapid-Trainer Goran Djuricin hofft auf den ersten Heimsieg gegen die Austria seit Eröffnung des Allianz-Stadions. Foto: GEPA pictures/Wien Energie

Der Cheftrainer der Grün-Weißen gibt die Hoffnung auch nicht auf, dass die Stimmung zwischen ihm und den Anhängern besser wird: „Ich habe probiert, das auszuschalten. Mittlerweile ist mir das gelungen und ich appelliere an die Fans, dass sie wieder ins Boot kommen und die Mannschaft so pushen, wie sie das können.“ 

Rapids Sportdirektor Fredy Bickel stärkt Djuricin den Rücken: „Wir haben eine Analyse gemacht. Es war nicht alles richtig in diesen ersten zwei Monaten, aber ich kann nur nochmals betonen, dass es keine Trainerdiskussion gab. Er hat unsere volle Unterstützung und wir glauben, dass wir zusammen Erfolg haben können.“

„Es geht um die Einstellung, um Mentalität und darum, zu kämpfen“

Im Lager der Veilchen ist die Vorfreude auf das erste Derby in dieser Saison enorm groß: „Das sind die Spiele, auf die sich jeder Spieler, jeder Beteiligte freut“, betonte Thomas Letsch heute bei einer Pressekonferenz. 

Der Deutsche weiß auch, auf welche Tugenden es am Sonntag ankommen wird: „Unabhängig von irgendwelchen taktischen Überlegungen, die wir natürlich anstellen, geht es bei so einem Derby um ganz andere Dinge. Da geht’s um die Einstellung, um Mentalität und darum, zu kämpfen. Das sind die entscheidenden Faktoren, um bei so einem Spiel erfolgreich rauszugehen.“ 

Thomas Letsch erwartet, dass seine Mannschaft am Sonntag mutig und aktiv auftritt. Foto: Josef Parak

Der Chefcoach der Violetten erwartet ein Spiel mit offenem Visier, möchte einen mutigen und aktiven Auftritt seiner Mannschaft sehen: „Wir wollen nach vorne spielen und uns nicht verstecken. Wir sind nicht die Mannschaft, die sich hinten reinstellt und auf Abwarten spielt. Wir werden eher aktiv ausgerichtet sein.“ 

Dass Rapid immer mit derselben Formation (4-2-3-1) spielt, sieht Letsch nicht als Vorteil: „Wir wissen zwar ziemlich genau, was auf uns zukommt. Leichter wird es deshalb nicht, weil ein Derby seine eigenen Gesetze hat“, erklärt der Austria-Trainer.  

Michael Madl hofft auf neue Reizfigur 

Abwehrchef Michael Madl pflichtet seinem Trainer bei: „Ein Derby gegen Rapid ist wie ein Cupspiel. Das hat ganz eigene Gesetze und ist nicht wie jedes andere Ligaspiel.“

„Wenn mich die Auswärtsfans schimpfen, ist das für mich eher Motivation als Hemmung und deshalb hoffe ich, dass sie sich eine neue Reizfigur suchen. Und wenn es ich sein sollte, wäre das für mich kein Problem.“ 

 

Von Daniel Ringsmuth

 

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