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Spielberichte

5. Sieg im 5. Spiel: Sturm setzt Siegesserie gegen Rapid fort!

Zum Auftakt der 5. Runde in der Tipico Bundesliga kam es zum brisanten Aufeinandertreffen zwischen dem SK Rapid Wien und SK Puntigamer Sturm Graz. Die Grazer setzten sich in einer intensiven Partie mit 2:1 durch und feierten damit den 5. Sieg im 5. Saisonspiel. Rapid wartet mittlerweile seit dem zweiten Spieltag (4:1 in St. Pölten) auf einen vollen Erfolg. 

 

Die Grazer setzten sich in einem packenden Duell gegen Rapid durch. Foto: GEPA Wien Energie

Deni Alar bringt Sturm gegen seinen Ex-Klub in Führung

Rapid-Coach Goran Djuricin veränderte seine Mannschaft im Vergleich zur 1:3-Pleite gegen die Admira gleich auf vier Positionen. Anstelle von Sonnleitner, Kuen, Joelinton und des rotgesperrten Murg rückten Maximilian Hofmann, Thomas Schrammel, Steffen Hofmann und Giorgi Kvilitaia in die Startelf der Hütteldorfer. Franco Foda schickte jene Elf auf den Platz, die in der vergangenen Woche einen 2:1-Heimsieg gegen den WAC eingefahren hat.

Die Gäste agierten in der Anfangsphase sehr defensiv und überließen den Hausherren viel Platz. Die erste ernstzunehmende Torchance hatten die Grün-Weißen nach elf Minuten: Nach einem Fehlpass von Koch tankte sich Steffen Hofmann in den Strafraum der Grazer und legte etwas zu spät auf Schaub ab. Der scheiterte mit seinem Versuch an Sturm-Goalie Siebenhandel (11.). Wenige Minuten später ging der Tabellenführer aus dem Nichts in Führung. Huspek schaltete nach einem Ballverlust von Kvilitaia schnell und spielte auf Zulj, der Thorsten Röcher mit einem Traumpass auf die Reise schickte. Der schnelle Röcher sah den mitgelaufenen Alar und legte ideal auf den ehemaligen Rapidler quer. Der schob das Spielgerät locker ins leere Tor – 0:1 (17.).

Die Gastgeber wirkten in der gegnerischen Hälfte völlig ideenlos und konnten die Gäste kaum in Bedrängnis bringen. Die Blackies agierten in der Offensive wesentlich gefährlicher: Huspek kam nach einem scharfen Querpass von Röcher völlig unbedrängt zum Abschluss, scheiterte allerdings an Strebinger (28.). Wenige Augenblicke später kam es zu einer strittigen Situation im Sturm-Strafraum: Kvilitaia kam nach einem Zweikampf mit Lykogiannis zu Fall. Der Grieche war zwar schneller am Ball, traf den Georgier dabei allerdings. Schüttengrubers Pfeife blieb allerdings stumm (34.). Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die Grün-Weißen zur besten Chance in der ersten Halbzeit. Kvilitaia nahm eine hohe Flanke ideal per Brust mit und traf die Querlatte (45.+1) Zuvor entschied der Assistent fälschlicherweise auf Abseits. Somit gingen die Grazer mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause.

Packende zweite Hälfte 

Goran Djuricin nahm zur Pause einen Wechsel vor und brachte Joelinton für Kvilitaia in die Partie. Die Gäste kamen allerdings viel agiler aus der Kabine und hatten nur wenige Minuten nach Seitenwechsel die große Chance auf den zweiten Treffer: Ein Querschläger von Maximilian Hofmann landete genau bei Huspek, der die Kugel nicht richtig traf und an Strebinger scheiterte (47.). Die Hausherren wirkten völlig verunsichert und kassierten nur wenige Minuten später den zweiten Gegentreffer. Hierländer ließ Schrammel im Strafraum locker stehen und flankte ideal auf Röcher, der die Kugel völlig unbedrängt per Kopf versenkte – 0:2 (53.). Dieser Gegentreffer scheint die Hausherren jedoch aufgeweckt zu haben: Joelinton schob Lykogiannis ein Gurkerl und spielte einen scharfen Querpass auf Auer, der aus kurzer Distanz einschob – 1:2 (60.).

Wenige Sekunden nach dem Anschlusstreffer feierte Philipp Schobesberger sein Comeback bei den Hütteldorfern. Und der brachte gleich viel Schwung in die Partie. Schobesberger tankte sich mit einem starken Dribbling Richtung Sturm-Strafraum und konnte von Lykogiannis nur durch ein Foul gestoppt werden. Den anschließenden Freistoß beförderte Steffen Hofmann in die Mauer (68.). In weiterer Folge flachte die Partie wieder etwas ab. Sturm zog sich zurück und verwaltete das Ergebnis geschickt. In der Nachspielzeit hatte Louis Schaub den Ausgleich auf dem Fuß, setzte das Spielgerät aus wenigen Metern über das leere Tor. Glück für Schaub, dass das Schiedsrichtergespann zuvor auf Abseits entschied (93.). Somit feierte Sturm den 5. Sieg im 5. Saisonspiel.

SK Rapid Wien – SK Sturm Graz 1:2 (0:1)

Allianz Stadion, 20. 200 Zuschauer, SR Schüttengruber

Tore: Auer (60.) bzw. Alar (17.), Röcher (53.)

Rapid: Strebinger – Schrammel (61./Schobesberger), Wöber, M. Hofmann, Pavelic – Schwab, Auer – Bolingoli, S. Hofmann (76./Keles), Schaub – Kvilitaia (46./Joelinton)

Sturm: Siebenhandel – Potzmann, Lykogiannis, Maresic, Koch – Hierländer, Lovric (80./Jeggo) – Röcher, Zulj, Huspek (88./Schoissengeyr) – Alar (73./Zulechner)

 

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