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Sturm gewinnt hitziges Spitzenspiel gegen Salzburg und bleibt auch im 6. Saisonspiel ohne Punktverlust!

Am Sonntagnachmittag kam es in der 6. Runde der Tipico Bundesliga zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten Sturm Graz und dem Tabellenzweiten Red Bull Salzburg. Und dabei feierten die Grazer einen knappen, aber nicht unverdienten 1:0-Heimsieg und bleiben damit in dieser Saison weiterhin ohne Punktverlust. Die Salzburger kassierten hingegen die erste Niederlage in dieser Saison. Das spielentscheidende Tor erzielte Deni Alar in der 52. Minute. 

 

Beide Teams schenken einander nichts

Sturm-Trainer Franco Foda schickte wenig überraschend jene Elf auf den Platz, die in der vergangenen Woche einen 2:1-Auswärtssieg beim SK Rapid eingefahren hat. Bei den Salzburgern gab es im Vergleich zum überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen Viitorul Constanta ebenfalls keine Veränderung.

Die Gäste hatten in der Anfangsphase viel Ballbesitz und waren die deutlich aktivere Mannschaft. Demzufolge verzeichneten die Mozartstädter auch den ersten gefährlichen Abschluss der Partie: Caleta-Car stieg bei einer Yabo-Ecke am höchsten und setzte den Kopfball nur Zentimeter über das Tor (4.). Die Grazer wurden mit Fortdauer des Spiels immer besser und kamen durch einen Kopfball von Potzmann zu ihrem ersten Abschluss (11.). Wenige Minuten später erzielte Gulbrandsen den vermeintlichen Führungstreffer: Der Norweger zog von knapp außerhalb des Strafraums ab und platzierte die Kugel genau im langen Eck (19.). Der Treffer zählte allerdings nicht, da der Linienrichter Gulbrandsen knapp im Abseits gesehen hat – eine Zentimeterentscheidung.

Hart umkämpft: Beide Teams schenkten einander nichts. Foto: GEPA pictures/Red Bull Media

Für die bisher gefährlichste Grazer Chance sorgten wenig später Maresic und Alar. Der Youngster fasste sich aus großer Distanz ein Herz und feuerte einen wuchtigen Schuss ab. Alar fälschte diesen ab und sorgte beinahe für den Führungstreffer (25.). Auf der anderen Seite scheiterte Hannes Wolf an Sturm-Keeper Siebenhandel (27.). Wesentlich gefährlicher wurde es bei einem Schuss von Dabbur, den Röcher gerade noch über die eigene Latte lenken konnte (36.). In der Nachspielzeit hatte der Israeli den Führungstreffer wieder auf dem Fuß, setzte das Spielgerät aber neuerlich knapp neben das Tor. Somit endete eine intensive erste Spielhälfte torlos.

Deni Alar gelingt Goldtor

Der Tabellenführer kam mit viel Elan aus der Kabine und verzeichnete durch einen gefährlichen Kopfball von Zulj die erste Torchance im zweiten Durchgang (51.). Und nur wenige Augenblicke später schlugen die Grazer zu: Lovric eroberte energisch die Kugel gegen Berisha, Alar zog von der Strafraumgrenze ab und traf zur 1:0-Führung (52.). Der Ball wurde unhaltbar für Walke abgefälscht. Wenige Minuten später hatte Alar das 2:0 auf dem Fuß. Sein Schuss verfehlte das lange Eck jedoch knapp (58.). Die Gäste wirkten in dieser Phase regelrecht geschockt und konnten die Grazer Defensive nicht entscheidend gefährden.

Deni Alar erzielte in der 52. Minute den spielentscheidenden Treffer. Foto: Richard Purgstaller

Erst in den letzten 20 Minuten konnten die Salzburger wieder Gefahr erzeugen. Zuerst scheiterte Haidara aus spitzem Winkel (71.) und nur wenige Minuten später bediente Haidara Farkas, dessen Schuss über das Tor von Siebenhandel zischte (73.). Vier Minuten später war es wieder Haidara, der Sturm-Goalie Siebenhandel zu einer starken Parade zwang (77.). In der absoluten Schlussphase ließ sich Caleta-Car zu einer unschönen Aktion hinreißen: Der Kroate trat gegen den am Boden liegenden Zulechner nach und sah dafür nur Gelb (90.+1) – eine gnädige Entscheidung von Schiedsrichter Schörgenhofer. In der letzten Minute der Nachspielzeit war der Ball im Tor der Grazer, der Torschütze Hannes Wolf stand jedoch klar im Abseits und somit zählte der Treffer zurecht nicht (90.+5). Damit bleiben die Grazer in dieser Saison ohne Punktverlust.

SK Sturm Graz – Red Bull Salzburg 1:0 (0:0)

Merkur-Arena, 15.500 Zuschauer, SR Schörgenhofer

Tor: Alar (52.)

Sturm: Siebenhandel – Lykogiannis, Maresic, Koch – Potzmann, Zulj, Lovric (74./Jeggo), Hierländer – Röcher, Alar (85./Zulechner), Huspek (79./Schoissengeyr)

Salzburg: Walke – Ulmer (46./Farkas), Caleta-Car, Pongracic, Lainer – Samassekou – Berisha, Wolf, Yabo (60./Haidara) – Dabbur, Gulbrandsen (79./Daka)

 

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