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Spielberichte

Salihi schnürt Viererpack gegen Kapfenberg! Lustenau siegt dank Joker Sobkova!

Der SC Wiener Neustadt übernimmt nach einem souveränen 4:2-Heimsieg gegen den KSV 1919 vorübergehend die Tabellenführung in der Sky Go Erste Liga. Mann des Spiels war Hamdi Salihi, der einen Viererpack schnürte. Neo-Lustenau-Coach Gernot Plassnegger darf sich über den zweiten Sieg im zweiten Spiel freuen. Die Vorarlberger siegten dank zweier direkt verwandelter Freistöße von Joker Daniel Sobkova mit 2:0 gegen Wattens.

 

Salihi-Show gegen Kapfenberg

Die Hausherren hatten die Partie von Beginn an im Griff und gingen bereits nach 10 Minuten in Führung: Salihi war nach einem feinen Lochpass von Ljubic auf und davon, umkurvte KSV-Goalie Gartler und konnte von Feyrer nur mehr mit einem Foul gestoppt werden. Schiedsrichter Lechner zeigte sofort auf den Punkt und Feyrer Gelb. Andere Referees hätten hier vermutlich auf Torraub entschieden. Hamdi Salihi übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß sicher – 1:0 (10.). Die Gäste schlugen jedoch nur wenige Augenblicke später zurück: Eine Freistoßflanke von Fucek landete bei Bratic, der das Spielgerät überlegt ins lange Eck köpfelte – 1:1 (15.). Danach zog Hamdi Salihi eine bemerkenswerte Show ab: Zuerst stellte er nach einem Eckball den alten Vorsprung wieder her – 2:1 (21.). Und nur wenige Minuten später wurde der Albaner neuerlich im gegnerischen Sechzehner gefoult und trat zum Elfmeter an. Den verwandelte er abermals ganz sicher – 3:1 (29.). Demzufolge endete eine spektakuläre erste Halbzeit 3:1. Kurz nach Seitenwechsel verkürzten die Gäste auf 3:2. Ein langer Einwurf von Pesca kam über Umwege zum Jutric, der den Ball aus kurzer Distanz ins Tor schob – 3:2 (53.). Die Show des Hamdi Salihi ging aber auch in der zweiten Halbzeit weiter: Der Albaner stand bei einer Flanke von Stefel goldrichtig und nickte problemlos ein – 4:2 (56.). Die Niederösterreicher ließen in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel zu und brachten die Führung problemlos über die Zeit.

Stimmen

Neustadt-Trainer Roman Mählich bei Sky: „Wir haben uns vorgenommen, dass wir den Fehler der letzten Woche nicht wiederholen. Das heißt, dass wir nicht zu passiv werden, zu abwartend agieren, dass wir schon aktiv gegen den gegnerischen Ballführenden anlaufen. Das ist uns ganz gut gelungen. Was heute leider nicht gepasst hat, aber im Endeffekt nichts macht, ist das Verhalten bei den Standardsituationen in der Defensive. Da hatten wir heute für unsere Verhältnisse zu viele Probleme. Das ist normalerweise nicht der Regelfall.“

Vierfach-Torschütze Hamdi Salihi bei Sky: „Es war ein super Tag für mich und die ganze Mannschaft. Es war ganz wichtig wieder hier auf unserem Platz zu gewinnen. Für mich ist es wie für jeden Stürmer, wenn du Tore machst ist es gut, aber wenn man vier macht ist es super. Es war wichtig wieder hier in unserem Stadion zu gewinnen, weil ich glaube wir haben seit drei Spielen hier nicht gewonnen. Jetzt kämpfen wir wieder für die Bundesliga und wir sind auch Favorit. Jedes Spiel wird schwierig.“

SC Wiener Neustadt – KSV 1919 4:2 (3:1)

Stadion Wr. Neustadt, 1.500 Zuschauer, SR Lechner

Tore: Salihi (10./Elfmeter, 21., 29./Elfmeter, 56.) bzw. Bratic (15.), Jutric (53.)

Wr. Neustadt: Schierl – Kobald, Duran, Hager – Rusek, Ljubic (88./Gründler) – Yavuz, Ebenhofer (76./Miesenböck), Stefel (90./Zivotic), Cancola – Salihi

Kapfenberg: Gartler – Bratic, Jutric, Feyrer, Kainz – Rosenberger, Geissler (50./Pesca), Sencar, Rosenbichler (52./Maier) – Fucek, Agudo (76./Sabitzer)

 

Freistoßspezialist Daniel Sobkova lässt die Austria spät jubeln  

Die Gäste aus Tirol verbuchten in einer eher verhaltenen Anfangsphase den ersten Abschluss der Partie, doch Lustenau-Goalie Sebald konnte zur Ecke klären (6.). Bitter für die Gäste: Sandro Neurauter knickte nach einem Luftzweikampf unglücklich um und konnte nicht mehr weitermachen. Für ihn kam Michael Steinlechner indie Partie. Nach 20 Minuten zappelte der Ball erstmals im Tor der Tiroler, doch das Schiedsrichtergespann sah den vermeintlichen Torschützen Dossou im Abseits (20.). Eine Fehlentscheidung wie sich später herausstellte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war Drazan bei einem Konter auf und davon, scheiterte allerdings an Wattens-Schlussmann Oswald (33.). Kurz vor der Pause hatten beide Mannschaften die Riesenchance auf den Führungstreffer: Zuerst brachte Ashimeru völlig freistehend aus kurzer Distanz den Ball nicht an Wattens-Goalie Oswald vorbei (41.) und nur wenige Augenblicke später scheiterte Jurdik aus ähnlicher Distanz (45.). Somit ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Die Wattener kamen besser aus der Pause und gaben gleich zwei gefährliche Torschüsse ab: Zuerst scheiterte Katnik mit einem Gewaltschuss an Sebald und nur wenige Augenblicke später parierte der Schlussmann der Lustenauer Austria einen Freistoß von Pranter (49.). Von den Lustenauer kam wenig bis gar nichts. Bis zur 82. Minute: Daniel Sobkova zeigte seine Qualität bei Standardsituationen und drehte einen Freistoß zum 1:0 ins Tor (82.). Drei Minuten später schnürte der eingewechselte Sobkova den Doppelpack und sorgte für die Entscheidung, und wie: Der Joker trat erneut zum Freistoß an und knallte die Kugel aus rund 30 Metern unhaltbar ins Tor – Ein Kandidat für das Tor des Monats (85.).

Stimmen

Lustenau-Coach Gernot Plassnegger bei Sky: „Ich bin natürlich sehr froh für die Mannschaft, für die Fans und auch den Verein, dass es geklappt hat. Jetzt geht es weiter. Jetzt haben wir ein bisschen Pause und am Dienstag geht es bei Blau Weiß Linz weiter. Wir wissen schon, dass heute nicht alles gut war. Da gilt es noch weiterzuarbeiten, aber ich bin guter Dinge, dass das hinhauen wird.“

Doppeltorschütze Daniel Sobkova bei Sky: „Wenn ich jetzt sage Normalform glaubt mir das wahrscheinlich keiner. Es sind genau diese Bälle die ich teilweise im Training versuche zu trainieren. Dass es sonst auch eine meiner Stärken ist muss ich glaube ich nicht sagen. Aber heute sind sie zum Glück wieder gekommen. Ist ganz wichtig, wenn aus dem Spiel weniger geht muss man Standards herholen. Das war heute das Mittel für uns. Perfekt eigentlich.“

SC Austria Lustenau – WSG Swarovski Wattens 2:0 (0:0)

Reichshofstadion, 2.400 Zuschauer, SR Hameter

Tore: Sobkova (82., 85.)

A. Lustenau: Sebald – Grasegger, Kobleder, Ashimeru, Dorn – Drazan, Krainz (88./Güclü), William, Dossou – Ronivaldo (90./Lang), Tiefenbach (76./Sobkova)

Wattens: Oswald – Buchacher, Gugganig, Neurauter (9./Steinlechner), Santin – M´Pinda, Kekez (77./Nitzlnader), Kovacec – Pranter, Jurdik (69./Zangerl), Katnik

 

 

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