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Die Wiener Neustädter "Betonabwehr" hält auch bei den "Jungbullen" stand!

Am 18. Spieltag der Saison 17/18 kam es in der Sky Go Erste Liga zum mit viel Spannung erwarteten Aufeinandertreffen des FC Liefering mit dem SC Wiener Neustadt. Und dabei kam es nach Absolvierung des zweiten Viertel der Punktejagd zu einer Partie, die weitgehenst von der Taktik geprägt war. So kam es dann schlussendlich auch dazu, dass die "Jungbullen" es nicht zuwege brachten, der Wiener Neustädter "Betonabwehr" (auswärts nur 6 Gegentore), zumindest einen Treffer einzuschenken. Ganz im Gegenteil, näher an einem Tor dran waren die Gäste - Ivan Ljubic traf in der 71. Minute aber nur die Querlatte. Was dann auch gleichbedeutend damit ist, dass sich die Neustädter nun am zweiten Tabellenplatz wiederfinden. Aber auch die nicht aufstiegsberechtigten Lieferinger belegen einen vorzeigbaren Rang. Denn am 5. Platz liegend hat man auf Hermeister Ried/I. gerade Mal fünf Punkte Rückstand. Nun stehen in den kommenden beiden Wochen noch die zwei vorgezogenen Frühjahrsrunden an.

 

Mit den Torchancen geht man sehr sparsam um

Beim letzten Spiel der ersten Meisterschaftshälfte wollen die „Jungbullen“ ihren Erfolgslauf fortsetzen bzw. den fünften Heimsieg infolge sicherstellen. Was dann die Wiener Neustädter klarerweise verhindern wollen. Denn heimlich, still und leise hat sich die Mählich-Truppe zu einem echten Titelfavoriten gemausert. Und die Niederösterreicher zeigen dann vom Start weg auf, dass man nicht umsonst dort in der Tabelle steht, wo man eben steht. So kann man der spielfreudigen Lieferinger Truppe mit einer sehr hohen Einsatzbereitschaft erfolgreich entgegen halten. Aber die "Jungbullen" präsentieren sich von der unermüdlichen Seite bzw. wird permanent versucht, den straff organisierten Abwehrblock der Gäste zu durchbrechen. Vorerst aber sollte es nur zu halbherzigen Distanzschüssen, die dem Gästekeeper Domenik Schierl wenig abverlangen, reichen. So spielt sich dann vorerst soweit alles zwischen den Zwanzigmeter-Markierungen ab bzw. reißt es von den spärlichen Zusehern wahrlich keinen von den Sitzen. So bleiben die echten Tormöglichkeiten da wie dort völlig aus. Was auch daran liegt, dass sich die beiden Mannschaften im taktischen Bereich völlig neutralisieren. In der 41. Minute keimt dann etwas Torgefahr auf, den Abschluss setzt der Lieferinger Enock Mwepu dann aber einmal mehr zu zentral - Halbzeitstand aber 0:0.

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Wr. Neustadt-Torjäger Hamdi Salihi war bei den Lieferingern bestens aufgehoben, hier wird er von Jerome Onguéné umsorgt.

 

Jetzt ist um einiges mehr Pfeffer in der Partie

Wird nun auch im zweiten Durchgang beiderseits vergeblich Hammer und Meißel zu Hilfe genommen, um das Gegenüber in gröbere Schwieringkeiten zu bringen. Oder aber greift man zur erforderlichen Feinmotorik, um auch endlich einen zählbaren Erfolg einzufahren. Und das Spiel beginnt dann nach einem Kopfball von Christoph Kobald, der in Anschluss an einen Eckball zur Stelle ist, schon einmal vielversprechend für den Gast. Aber auch die Salzburger wirken nun um einiges aktiver bzw. ist man nun verstärkt bemüht darum, Wiener Neustadt in den Grundfesten zu erschüttern - Mwepu stellt Schierl mit einem Kopfball auf den Prüfstand (49.). Dann aber erweisen sich die Neustädter in der Defensive wieder als aufgeräumter bzw. lässt man den Gastgeber erneut nicht den nötigen Raum, um sich entsprechend zu entfalten. 68. Minute: Der eingewechselte Nicolas Meister kommt im Strafraum zum Abschluss, da fehlt nicht wirklich viel zur Lieferinger Führung. 71. Minute: Nach einem weiten Outeinwurf zieht Ivan Ljubic aus 15 Metern ab, sein Geschoss landet am Quergebälk - da war jetzt Wiener Neustadt ganz knapp dran am ersten Tor. In der dann noch verbleibenden Spielzeit sollte es dann trotz heftiger Bemühungen zu keinen prickelnden Torraumszenen mehr reichen - Spielendstand demnach 0:0. Am vorletzten Spieltag im Herbst gastieren die Lieferinger am Freitag, 24. November um 18:30 Uhr in Kapfenberg. Wiener Neustadt muss zur selben Zeit bei der SV Ried ran.

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Wr. Neustadt-Abwehrchef Sargon Duran, hier gegen Romano Schmid, konnte als blendender Organisator in Erscheinung treten.

 

FC LIEFERING - SC WIENER NEUSTADT 0:0

Das. Goldberg Stadion Grödig, 210 Zuseher, SR: Walter Altmann (Tirol)

FC Liefering: Coronel, Meisl, Tetteh (82. Rodrigo), Schuster, Dembélé, Schmid (61. Szoboszlai), Atanga, Daka (61. Meister), Onguéné, Igor, Mwepu

SC Wiener Neustadt: Schierl, Rusek, Ljubic, Gründler, Miesenböck, Duran, Salihi (79. Stefel), Kobald, Cancola, Yavuz, Hager

gelbe Karten: Onguéné, Schmid, Igor bzw. Miesenböck, Cancola

Stimmen zum Spiel:

Luca Meisl, Kapitän Liefering:

"Wir haben gewusst was uns mit der massiven Fünferabwehr erwartet. Leider aber ist es uns dann nicht gelungen, diese Defensive auch aus den Angeln zu heben. Klar, sind wir über dieses Ergebnis enttäuscht. Denn aufgrund der gegebenen Spielanteile wäre ein Heimsieg doch gerecht gewesen."

Stefan Hager, Defender Wr. Neustadt:

"Das Verteidigen ist nun mal unsere Stärke, das konnten wir auch diesmal wiederum untermauern. Dabei waren wir sogar knapp dran am Auswärtssieg - aber wir sind auch mit diesem einen Punkt sehr zufrieden."

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Bilder: Red Bull Media

Robert Tafeit

 

 

 

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