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Torlos in Lustenau - Glanzlos setzen sich die "Wikinger" die "Winterkrone" auf!

Am 20. und zugleich letzten Spieltag der Saison 17/18 kam es in der Sky Go Erste Liga zum mit viel Spannung erwarteten Aufeinandertreffen des SC Austria Lustenau mit der SV Guntamatic Ried. Und dabei kam es beim Jahres-Kehraus in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse zu einem doch sehr schaumgebremsten Spiel. Die Innviertler waren zwar das federführende Team, aus den wenigen Möglichkeiten konnte dann aber am gefrorenen Boden kein Kapital geschlagen werden. Aber trotzdem darf man mit der "Winterkrone" die Heimreise antreten, zudem bleiben die Rieder auch im 7. Pflichtspiel gegen die Lustenauer unbesiegt. Das alles ändert aber nichts daran, dass ein brandheißes Frühjahr ins Haus steht. Denn neben Ried besitzen auch noch Wiener Neustadt, Innsbruck und Hartberg, allesamt durch nur drei Punkte getrennt, noch ausgezeichnete Chancen in die tipico Bundesliga aufzusteigen.

 

Es reichte in Summe nur zu zwei Rieder Torschüssen

Für die Lustenauer war der Einstand von Trainer Michael Kopf beim FAC Wien, es setzte eine 1:2-Niederlage, nicht wirklich wunschgemäß ausgefallen. Aber auch die Rieder kommen etwas angezählt ins Ländle angerauscht. Gab man doch zuhause gegen den Mitstreiter Wiener Neustadt im allerletzten Moment den Sieg noch aus der Hand. Die Vorarlberger sind zudem mit einem neuen Hauptsponsor ausgestattet - mit "Planet Pur" (ökologische Wasch - und Reinigungsmittel) geht man ab 1. Feber 2018 eine Kooperation ein. Den Innviertlern, mit einigen ehemaligen Lustenau-Kickern in den Reihen, reichte bei dieser letzten Partie im Kalenderjahr 2017 ein Punkt um sich die "Winterkrone" aufsetzen zu können. Aber der Gastgeber gibt dann vom Start weg zu verstehen, dass man bereit ist den "Wikingern" die Stirn zu bieten. 12. Minute: Julian Wießmeier legt ab für Thomas Fröschl, der scheitert dann aus 12 Metern am stark reagierenden Alexander Sebald im Lustenauer Kasten. Bei 3 Minusgraden wurden die 2000 Zuseher im Reichshofstadion dann, nachdem wenig erwärmendes präsentiert wurde, einer Härteprobe unterzogen. Kommt es doch dazu, dass sich die beiden Mannschaften völlig neutralisieren. Was dann dazu führt, dass effektive Torgelegenheiten vorerst völlig ausbleiben. 33. Minute: Wießmeier versucht es aus der Distanz, sein Schuss fällt aber zu zentral aus. Die Hausherren erweisen sich im ersten Durchgang in der Offensive als völlig zahnlos - Torchancen: Fehlanzeige! So geht es dann auch mit einem torlosen Unentschieden der schwächeren Sorte in die Halbzeitpause.

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Kapitän Thomas Gebauer & die Rieder schafften es mit dem Erreichen der "Winterkrone" einen ersten Teilerfolg zu verbuchen.

 

Das Spiel nimmt nun wesentlich mehr Fahrt auf

Allseits war die Hoffnung nun doch gegeben, dass in die Begegnung in der zweiten Spielhälfte nun mehr Leben kommt. Zwei Torschüsse innerhalb von 45 Minuten ist doch eine Ausbeute, die ihresgleichen sucht. Am Spielcharakter sollte sich dann aber vorerst nur ändern, dass die Partie nun noch einen Tick intensiver geführt wird. Mit Fortdauer sind es dann aber doch wieder die Oberösterreicher, die sich verstärkt ins Spiel bringen. 53. Minute: Lukas Grgic mit der Freistoßvorlage, die Seifedin Chabbi dann per Kopf deutlich übers Tor setzt. Der eingewechselte Michael Lang sorgt dann im Gegenstoß für den ersten Lustenauer Torschuss in dieser Partie. Was dann aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass die "Wikinger" der Chef am Platz sind. Aber man muss den Westösterreichern dann auch zugute halten, dass sich diese defensiv bestens verkaufen konnten. 69. Minute: Daniel Sobkova, erst wenige Minuten im Spiel, setzt einen Freistoß knapp neben das Rieder Tor. 73. Minute: Durmus-Flanke, Chabbi-Kopfball - da hat nicht wirklich viel gefehlt. 80. Minute: Ilkay Durmus gelangt in tolle Schussposition, er jagd das Leder aber weit drüber. 86. Minute: Chabbi-Schuss aus 16 Metern - wieder knapp über das Lustenauer Tor. Das war es dann auch gewesen- die beiden Teams trennen sich nach einer sehr mäßigen Begegnung mit einem 0:0. Jetzt geht es auch für die Sky Go Erste Liga in die wohlverdiente Winterpause. Weiter geht es dann wieder am 23. Feber 2018 - bis zum 25. Mai kommen dann 16 Runden zur Austragung.

 

SC Austria Lustenau - SV Ried/Innkreis 0:0

Reichshofstadion, 2000 Zuseher, SR: Andreas Heiß (Tirol)

Austria Lustenau: Sebald, Ashimeru, William, Barbosa (60. Sobkova), Joppich, Grasegger, Dorn (46. Lang), Dossou (76. Canadi), Krainz, Tiefenbach, Drazan

SV Ried: Gebauer, Marcos, Haring, Chabbi, Wießmeier, Kerhe, Boateng, Fröschl (85. Takougnadi), Grgic (63. Mayer), Grabher, Durmus

gelbe Karte: Drazan bzw. Grgic, Haring 

Stimmen zum Spiel:

Gernot Plassnegger, Betreuer Lustenau:

"Wir haben uns vorgenommen auch gegen den Ligakrösus kompakt zu stehen. Was dann über weite Strecken auch gelungen ist. Nach vorne hin sind wir diesmal aber doch vieles schuldig geblieben."

Martin Grasegger, Verteidiger, Lustenau:

"Wir waren eingestellt auf einen spielstarken Gegner und haben meiner Meinung nach gut dagegen gearbeitet. Letztendlich haben wir uns dann auch mit dem Punkt, der vollends gerecht war, belohnt. Mit dem Herbstdurchgang sind wir natürlich nicht zufrieden. Wir werden das alles entsprechend analysieren und dann wird sich weisen was in der Rücksrunde noch so alles geht."

Lassaad Chabbi, Trainer Ried:

"Es ist schon eine tolle Sache auf einem Aufstiegsplatz bzw. ganz oben in der Tabelle zu überwintern. Hut ab von der Darbietung meiner Mannschaft - bei diesen Bodengegebenheiten war es wahrlich nicht einfach Fußball zu spielen."

Pius Grabher, Mittelfeld Ried:

"Der erste Platz nach den Herbstspielen bestätigt unsere konsequente Arbeit. Klar ist es besser ganz oben zu stehen, deshalb nehmen wir den einen Zähler auch gerne mit. 

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Bild: Harald Dostal

Robert Tafeit

 

 

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