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Deutsche Bundesliga

Veh kritisiert Stöger - "Es tut mir leid"

Manager Armin Veh (56) vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat angesichts der Verletztenmisere Kritik am langjährigen FC-Erfolgscoach Peter Stöger (51) geübt. Das Team sei "mental und vor allem körperlich schwer angeschlagen. Da haben wir große Defizite, und da muss ich auch sagen, da kann mein jetziger Trainer überhaupt nichts dafür. Dementsprechend hat das ein anderer zu verantworten, was den körperlichen Zustand betrifft. Wir haben 13 verletzte Spieler, und das ist auch nicht normal", sagte Veh vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (1:0) bei Sky. (jetzt Fußballreise nach Deutschland buchen!)

Stöger hatte den Verein vor zwei Wochen verlassen müssen, mittlerweile steht er bei Pokalsieger Borussia Dortmund in der Verantwortung. Als Interims-Coach fungiert der vorherige Kölner U19-Trainer Stefan Ruthenbeck. Über die desaströse Kölner Saison bis zur Trennung von Stöger sagte Veh: "Wenn man 14 Spiele hat und drei Punkte und 13 Verletzte, dann hat mit Sicherheit etwas nicht gestimmt. Ich will meinen jetzigen Trainer da auch in Schutz nehmen, weil der für die Situation nichts kann."

Stöger reagierte bei Sky gelassen: "Ach, es ist wie es ist. Wenn das so bewertet wird, möchte ich mich entschuldigen, dass ich das so übergeben habe." Veh sei jetzt ein paar Tage da, habe sich wahrscheinlich einen großen Überblick verschafft, so der neue BVB-Coach: "Er wird das analysiert und bewertet haben. Dann schicke ich Grüße nach Köln: Es tut mir leid."

Derweil ist beim FC ein Engagement von Ruthenbeck auch über die Winterpause hinaus möglich. Das deutete Veh bereits vor dem Wolfsburg-Match an. "Wir haben noch ein Ligaspiel und am Dienstag ein wichtiges Pokalspiel, dann werden wir uns zusammensetzen", sagte Veh bei Sky: "Ich werde aber sicher keinen Aktionismus betreiben, dafür bin ich zu lange im Geschäft."

Auf die Anmerkung, es sei nicht sinnvoll, für die Rückrunde einen neuen Coach zu verpflichten, um diesen nach einem Abstieg erneut zu ersetzen, betonte Veh: "Sehr gut gedacht, ja." Eigentlich sollte Ruthenbeck, zuvor Coach der Kölner U19, nur bis zum DFB-Pokal-Achtelfinale bei Schalke 04 am Dienstag in der Verantwortung stehen. Echte Chancen auf den Klassenerhalt werden dem abgeschlagenen Tabellenletzten trotz des Sieges gegen die Wölfe nicht mehr eingeräumt.

SID


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