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Deutsche Bundesliga

Mit 2500. Bundesliga-Tor zum Derbysieg: Schalke bezwingt BVB

Mit seinem 2500. Bundesliga-Tor hat Schalke 04 den ersten Sieg im Revierderby seit vier Jahren gefeiert und bleibt die Nummer eins im Pott. Ausgerechnet Edelreservist Jewgeni Konopljanka, der erstmals seit Anfang Februar in der Startelf stand, ebnete den Königsblauen mit dem Jubiläumstreffer (49.) den Weg zum 2:0 (0:0) in der 174. Auflage des Klassikers - 141 Tage nach dem gefühlten Sieg beim 4:4-Spektakel nach 0:4-Rückstand. Jetzt Fußballreise buchen!

Für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber sorgte Naldo mit einem Traum-Freistoß in der 82. Minute. Der Brasilianer hatte bereits im Hinspiel den Treffer zum 4:4 erzielt.

Mit 55 Punkten festigten die Gelsenkirchener, die erstmals seit dem 27. September 2014 den Erzrivalen bezwangen, den zweiten Tabellenplatz und können für die Champions League planen. Für den BVB wird es nach der zweiten Auswärtspleite in Folge eng mit der Königsklasse: Dortmund rutschte auf den vierten Rang ab.

Konopljanka, der bei den Schalkern in dieser Saison kaum eine Rolle spielte, nutzte nach einem Ballverlust von BVB-Kapitän Marcel Schmelzer die Vorlage von Daniel Caligiuri zum verdienten Führungstreffer. Schon vor dem 1:0 hatten die Gastgeber vor 61.786 Zuschauern in der ausverkauften Veltins Arena mehr für das Spiel getan, während Dortmund trotz hochkarätig besetzter Offensive wenig Angriffsschwung zeigte. Auch die Leidenschaft der Königsblauen fehlte den Gästen.

Schalke-Trainer Domenico Tedesco hatte bei der Aufstellung für eine Überraschung gesorgt und zwei Dauerreservisten in die erste Elf berufen: Alessandro Schöpf und Konopljanka standen erstmals seit Februar beim Anpfiff auf dem Platz. U21-Europameister Max Meyer musste wieder auf der Bank Platz nehmen. BVB-Coach Peter Stöger vertraute dem Team, das vor einer Woche 3:0 gegen den VfB Stuttgart gewonnen hatte.

Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde für die Gastgeber: Verteidiger Thilo Kehrer passte den Ball auf Torwart Ralf Fährmann zurück - allerdings viel zu kurz, der Keeper rettete in höchster Not vor Marco Reus (1.). Fährmanns Gegenüber musste sich wenig später auch zum ersten Mal strecken - nach einem gefährlichen Schuss des weitgehend unbedrängten Schöpf (5.).

Nach dem turbulenten Beginn beruhigte sich die Partie. Beide Mannschaften bemühten sich um Struktur im Aufbau und Organisation in der Defensive. Doch großes Risiko wollte niemand eingehen. Torchancen ergaben sich nur aus Standardsituationen: Reus scheiterte mit einem 25-m-Freistoß an Fährmann (23.), Kehrer köpfte völlig frei nach einer Freistoßflanke von Daniel Caligiuri über das Tor (25.).

Schalke bekam das Spiel danach besser in den Griff, der BVB agierte arg zurückhaltend. Doch bis auf einen Schlenzer von Konopljanka am langen Eck vorbei (45.) sprang nichts heraus.

Stöger reagierte zur Pause und brachte Weltmeister Andre Schürrle für den enttäuschenden Maximilian Philipp. Doch Offensivfußball boten die Königsblauen: Nach Schmelzers Patzer schaltete der starke Caligiuri schnell und spielte den freien Konopljanka mustergültig an, der bei seinem dritten Saisontor keine Probleme hatte. Der BVB verstärkte nach dem Rückstand seine Angriffsbemühungen, doch die Schalker Abwehr um den zweikampfstarken Naldo, der seine starke Leistung mit seinem siebten Saisontor krönte, geriet nur selten in Bedrängnis. Am Ende war es eine perfekte Generalprobe für das Halbfinale im DFB-Pokal am Mittwoch gegen Eintracht Frankfurt.

 

SID


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