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Primera Division

Mega-Transfer naht: Barca stellt Neymar vom Training frei

Barcelona (SID) - Der Mega-Transfer von Fußball-Superstar Neymar zu Paris St. Germain steht womöglich unmittelbar bevor. Der Brasilianer erschien am Mittwoch zwar auf dem Gelände seines Vereins FC Barcelona, verabschiedete sich jedoch einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf einen Klubsprecher schon von seinen Mitspielern. Die Katalanen bestätigten offiziell nur, dass Neymar vom Training freigestellt sei. (jetzt Fanreise nach Spanien buchen!)

"Der Spieler ist wie geplant erschienen und hat seinen Temkollegen mitgeteilt, dass er geht. Der Trainer hat ihm erlaubt, nicht zu trainieren und seine Zukunft zu regeln", zitierte AFP den Barca-Sprecher.

So weit ging der Verein auf seinem offiziellen Twitter-Kanal zunächst nicht. "Neymar trainiert mit Erlaubnis des Trainers nicht mit", teilte Barca mit. Neymar war am späten Dienstagabend mit dem Flugzeug aus Dubai in Katalonien angekommen und hatte den Flughafen wortlos durch einen Hinterausgang verlassen.

Der französische Topklub PSG ist angeblich bereit, die Rekordsumme von 222 Millionen Euro für Neymar an Barcelona zu überweisen. Neymar steht noch bis 2021 bei Barça unter Vertrag. Der Torjäger war 2013 für 86,2 Millionen Euro Ablöse vom FC Santos nach Barcelona gewechselt. Bisher teuerster Spieler der Welt ist der Franzose Paul Pogba, der für 105 Millionen Euro im vergangenen Jahr von Juventus Turin zu Manchester United gewechselt war.

Die spanische Liga hatte zuletzt angekündigt, bei einem Neymar-Transfer eine offizielle Beschwerde über PSG bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einzureichen. Liga-Boss Javier Tebas sprach von einem entsprechenden Schritt mit dem Hinweis auf das sogenannte "Financial Fairplay" (FFP).

"Die Liga wird sich beschweren, weil es um unsere Wettbewerbsfähigkeit geht. Diesmal geht es um Barca. Ein andermal ist vielleicht Real Madrid oder Atletico Madrid betroffen", sagte Tebas der Zeitung El Mundo Deportivo. Der Ligachef wirft PSG vor, dass der Klub die FFP-Regeln im Fall einer Ablösezahlung in Höhe von 222 Millionen Euro für den 25 Jahre alten Neymar nicht einhalten kann. Die Regeln sehen vor, dass ein Verein einen maximalen Verlust von 30 Millionen Euro innerhalb von drei Jahren verzeichnen darf.


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