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Kuriose Transferpannen der Fußball-Geschichte

Köln (SID) - Kaputte Faxgeräte, falsche Spieler oder eine verspätete Unterschrift: Im Fußball hat es schon einige kuriose Transferpannen gegeben. Beim Wechsel des portugiesischen Europameisters Adrien Silva von Sporting Lissabon zu Leicester City (Bericht) wurden die Unterlagen laut BBC nun 14 Sekunden zu spät eingereicht. Silva droht eine Pause bis Januar. Das ist kein Einzelfall.

Eine Übersicht:

Eric Maxim Choupo-Moting: Der Stürmer war Hauptdarsteller bei einer der peinlichsten Transferpannen der Bundesliga. Köln und Hamburg waren sich über einen Wechsel des Angreifers in der Winterpause 2010/11 einig, die Verträge waren unterschrieben. Dann verhinderte ein fehlerhaftes Fax den Wechsel in die Domstadt. Choupo-Motings Vater Just hatte den Vertrag kurz vor dem Ende der Transferperiode nach Köln gefaxt – es fehlte aber die entscheidende Seite mit der Unterschrift des Spielers, die zu spät ankam. Am Ende fehlten 13 Minuten.

Kevin Großkreutz: Der Weltmeister verließ im Sommer 2015 Borussia Dortmund zu Galatasaray Istanbul und erlebte eine Wechsel-Posse. Der Weltverband FIFA lehnte den Transfer ab, ein Einspruch blieb erfolglos. Auf wichtigen Dokumenten fehlten Unterschriften, nach Monaten des Wartens kehrte Großkreutz, ohne ein Spiel in der Türkei absolviert zu haben, nach Deutschland zum VfB Stuttgart zurück.

Axel Witsel: Der belgische Nationalspieler hatte am letzten Tag der Sommer-Transferperiode 2016 schon den Medizincheck beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin bestanden. Doch sein russischer Klub Zenit St. Petersburg ließ sich Zeit, da man noch einen Ersatz verpflichten wollte. Als die Unterlagen dann endlich zum Verband geschickt wurden, war es bereits zu spät. Witsel musste schließlich zurück nach Russland fliegen. Inzwischen spielt er in China.

David De Gea: Der Wechsel des spanischen Nationaltorhüters platzte, da die Unterlagen erst 28 Minuten nach der Transfer-Deadline beim spanischen Ligaverband eintrafen. Die Vereine gaben sich gegenseitig die Schuld am Scheitern des Transfers.

Abedi Pelé: Abedi Pelé wechselt im Herbst 1996 zu 1860 München - wegen eines Missverständnisses. Der dreimalige Fußballer Afrikas hatte von den Löwen noch nie gehört. Pelé dachte, dass er zu Rekordmeister Bayern München wechselt. Er blieb dennoch zwei Jahre ein Löwe.

Franca: Acht Zentimeter können den Unterschied ausmachen. Der ehemalige Hannoveraner misst 1,82 m - gar nicht so klein. Doch acht Zentimeter fehlten ihm. Der damalige 96-Manager Jörg Schmadtke war 2012 "von 1,90 m ausgegangen" - und daher sehr erstaunt. Im Dezember 2014 beendete Hannover 96 das Missverständnis und löste den Vertrag auf.

Mikkel Thygesen: Der Däne kam in der Winterpause 2006/07 zu Borussia Mönchengladbach und sollte die Fohlen vor dem Abstieg retten. Trainer Jupp Heynckes hoffte auf viele Tore des neuen "Stürmers". Das Problem: Thygesen berichtete beim Training, dass er Mittelfeldspieler sei. In fünf Spielen traf er kein einziges Mal und verließ die Gladbacher im Sommer.

 

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