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Spielberichte

Schlusslicht Poggersdorf dreht irre Partie in Zell und darf weiter hoffen!

DSG Sele Zell
SPG Poggersdorf

Am Donnerstag traf in der 27. Runde der Unterliga Ost der Tabellenachte DSG Sele Zell vor heimischem Publikum auf den Tabellensechzehnten FC Poggersdorf . Die DSG Sele Zell remisierte in Runde 26 mit 0:0 gegen Ludmannsdorf, während der FC Poggersdorf 1:4 gegen den  ASV St. Margarethen/Lav. verlor . In der letzten Begegnung der beiden Teams hatte kein Team das bessere Ende für sich. Beide Mannschaften mussten sich nach einem Unentschieden mit einem Punkt begnügen. Abstiegsgefährdete Poggersdorfer mussten diesmal nach Zell. Für beide eine wichtige Partie. Zell wollte sich für die letztmalige bittere 0:7 Heimpleite gegen Wölfnitz rehabilitieren und für die Gäste aus Poggersdorf zählte ohnehin nur mehr ein Dreier im Kampf um den Klassenerhalt.


Sele Zell mit fulminantem Start

Schlusslicht Poggersdorf wirkte zwar anfangs durchaus aggressiv und marschierte auch gut in die Partie, musste dann aber Mitte der ersten Hälfte einen beinharten 0:3 Rückstand innerhalb weniger Minuten akzeptieren. Optisch schien Poggersdorf durch die Blitztore und den satten Rückstand eigentlich dann auch leicht geknickt zu sein und Zell konnte sich der Sache dann auch schon ziemlich sicher sein. Ziga Sitar blieb vor dem Kasten eiskalt und brachte in der 23. Minute seine Mitspieler mit diesem Tor zum Jubeln, neuer Spielstand 1:0. In der 26. Minute bewahrte Wilson Aparecido Xavier Junior mit dem Treffer zum 2:0 Ruhe vor dem Gehäuse und trug sich in die Torschützenliste ein. In Minute 28 setzt sich Niklas Travnik im direkten Duell durch, behielt die Nerven und stellte auf 3:0. Alles entspreche der eigentlichen Tabellensituation sowie der Papierform. Gegenwärtig machten die Hausherren den Gegner aber wieder stark und besonders der 1:3 Anschlusstreffer kurz vor der Pause, ein indirekter Freistoß von Daniel Canzi, gab Anlass dazu und so bestand für Poggersdorf noch ein Funken Hoffnung. 

Poggersdorf dreht die Partie

Die zweite Hälfte wirkte dann einem Thriller mit der Marke „Sehenswert“. Poggersdorf fightete sich dank eines Doppelschlages grandios zurück, während Zell eigentlich von der Bildfläche verschwand und keine gelungene Aktion mehr zusammenspielte. Armin Hadzisulejmanovic nützte in Minute 49 eine Schwäche der Gegenspieler und verwertete zum 3:2. Dann bewahrte Fabian Krenn in der 50. Minute kühlen Kopf und konnte nach erneut schwerem Fehler der Hintermannschaft von Sele Zell zum 3:3 einschieben. In dieser Phase übernahm Poggersdorf das Kommando, wirkte aggressiv und bissig, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und hatte das 3:4 sogar schon früher am Fuß, ehe Hadzisulejmanovic einen perfekt vorgetragenen Konter sowie einen Canzi Lattenabpraller kurz vor Schluss in die Maschen drückte. Herz, Leidenschaft und Kampfgeist waren bei der Poggersdorfer Elf diesmal hoch im Kurs und dadurch kann man sich auch weiterhin berechtigte Hoffnungen um das Ticket für den Klassenerhalt machen.


Philipp Rakuschek, Sektionsleiter Zell:  „Eine bittere Niederlage. Eine halbe Stunde gespielt und dann nichts mehr… Ich bin etwas sprachlos über die Leistung und finde keine passende Wörter dafür. In der zweiten Hälfte waren wir wie ausgewechselt. Kein Biss, kein Kampfgeist, keine Zweikämpfe, ganz eine konträre Halbzeit. Poggersdorf ist aber auch viel gelungen.“

Guido Frank, Trainer Poggersdorf:  „Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommen, bekamen dann aber mit der ersten Aktion von Zell das 0:1. Dann rutschten wir in unsere obligatorischen 10 Minuten, gerieten schlagartig mit 0:3 in Rückstand und keiner wusste eigentlich, wie das passieren konnte. Der Anschlusstreffer war dann natürlich wichtig und dann besonnten wir uns an das Hinspiel, wo es ähnlich herging. Der Knackpunkt in der zweiten Hälfte war dann sicherlich der Doppelschlag kurz nach der Pause. Wir haben aber auch super gespielt und gefightet, wenngleich sich Zell zu sicher gefühlt und sich etwas ausgeruht hat. Ein riesen Pauschallob an die Mannschaft. Für die Zukunft war das diesmal sicher ein richtungsweisender Schritt!“

Die Besten: Keiner bzw. Pauschallob der ganzen Mannschaft insbesondere Canzi (ST), Armin Hadzisulejmanovic (ST)

 

 

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