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Spielberichte

St. Michael ob Bleiburg kann nach Sieg in Wölfnitz für die Kärntnerliga planen

ASKÖ Wölfnitz
ASKÖ St. Michael/Bl.

In der Unterliga Ost empfing der Tabellendritte ASKÖ Wölfnitz in der 28. Runde den Tabellenersten ASKÖ Zadruga St. Michael ob Bleiburg. Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams konnte nach einem Remis niemand den Platz als Sieger verlassen. Dritter gegen Erster, Geyer gegen Kienleitner oder taktvoller, Aufstiegskampf pur in Wölfnitz zwischen den Gastgebern und den Bleiburgern aus St. Michael. Während die um fünf Punkte vorne liegenden Gäste mit einem Sieg hier bereits einen Riesenschritt Richtung Kärntnerliga machen können, braucht die Geyer-Elf schon einen Dreier, um Überhaupt noch Hoffnungen im Aufstiegskampf schöpfen zu können. Für Wölfnitz also die letzte Chance im Spiel der Spiele.

ASKÖ Wölfnitz mit dem besseren Start

Die erste Hälfte versprach gleich einiges und wurde dem Aufhänger „Spitzenspiel“ durchaus gerecht. Wölfnitz machte gleich richtig Dampf, verabsäumte es aber gegen etwas „verhaltene“ St. Michaeler, die nicht richtig ins Spiel fanden, durch Schneider das 2:0 nachzulegen. Großteils blieb die erste Hälfte sehr kampfbetont, interessant und auf Messers Schneide, denn abschreiben durfte man die doch etwas ersatzgeschwächten Gäste nie. Michael Schneider trifft nach einem schönen Pass in die Tiefe in Minute 15 zum 1:0, was dann auch der Pausenstand ist. Sobe web A74091

Joker Hoffmann bringt die Wende

In der zweiten Hälfte wendete sich das Blatt und man könnte meinen, Coach Kienleitner erwies Händchen und machte mit dem Joker Samuel Hoffmann einen Glückgriff, als dieser in Minute 49 das wichtige 1:1 kurz nach seiner Einwechslung erzielte und St. Michael wieder auf Aufstiegs-Kurs brachte. Nun ging wieder ein Ruck durch die Mannschaft und die Gäste waren plötzlich mehr als nur in der Partie.   Arnold Gross zog in Minute 64 ab und stellt mit dem Treffer zum 1:2 sein Können unter Beweis. Nach 70 Minuten bleibt der Tormann der Heimsichen erneut nur zweiter Sieger und Herbert Skubel verwertete einen Strafstoß zum 1:3.   Wölfnitz war dann etwas in Schockstarre und verlor leicht den Faden. Die Partie schien aber dennoch weiterhin kurz auf der Kippe zu sein, als die Wölfnitzer nur durch mangelnde Chancenauswertung (wie schon gegen Eberstein oder St. Michael) zweimal am 2:3 scheiterten und sogar Aluminium trafen. Das war aber wohl auch schon der Knackpunkt der Wölfnitzer und die Gäste brachten die drei Punkte letztendlich bei heißen Temperaturen ins Trockene und dürfen sich nun der Sache Kärntnerliga wohl schon ziemlich sicher sein. In der Nachspielzeit setzte Arnold Gross noch das 1:4 drauf, was dann auch der Endstand war.


Michael Geyer, Trainer Wölfnitz:  „Gratulation natürlich an St. Michael von mir und ihm Namen des Vereins, dem Aufstieg dürfte hiermit nichts mehr im Wege stehen- alles Gute! Wir haben die Chance zum 2:0 vergeben, waren erste Hälfte klar überlegen und konnten uns dann nach dem Ausgleich leider nicht mehr fangen. St. Michael war uns dann überlegen und nachdem wir die Chancen zum 2:3 kläglich vergeben haben, war die Partie gelaufen. Der Knackpunkt der Partie waren sicherlich die vergebenen Chancen- sowie in der Vergangenheit- und der Ausgleich direkt nach der Pause.“

Peter Kienleitner, Trainer St. Michael/Bl.:  „Ganz ein schweres Schlüsselspiel für uns. Wir wussten, wenn wir hier nicht verlieren, halten wir Wölfnitz auf Distanz, andererseits wenn wir gewinnen, können wir den zweiten Platz absichern. Die erste Hälfte war relativ ausgeglichen auf Messers Schneide, wir sind aber erst zweite Hälfte richtig ins Spiel gekommen. Der Knackpunkt war sicherlich, dass wir gleich nach der Pause ausgleichen konnten und das 2:3 abwehren konnten, das hat uns in die Karten gespielt. Nach dem Ausgleich durch Joker Hoffmann ist noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft gegangen.“

Die Besten: Tamegger, Schneider bzw. Paradiz, Skubel, Gross

Foto: Sobe

 

 

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