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2. Klasse Alpenvorland

Gresten will mit junger Mannschaft auch im Frühjahr vorne angreifen

Nach dem letztjährigen Abstieg aus der 1. Klasse ging SC Gresten-Reinsberg mit einer jungen Truppe in der 2. Klasse Alpenvorland an den Start, der Beginn der Meisterschaft verlief sehr vielversprechend und das Team legte eine Siegesserie hin. Durch teilweise unnötige Punkteverluste beendete der Verein den Herbst an der vierten Stelle der Liga, die junge Truppe braucht noch Zeit, die Trainer Karl Loibl ihr gerne gibt. Nun soll weiter Erfahrung gesammelt, der Kader soll unverändert bleiben und im Frühjahr weiter nach vorne angegriffen werden.

"Wir müssen noch abgebrühter werden"

Im Sommer hat sich Gresten zum Ziel gesetzt unter den ersten 5 der Liga zu landen, dies ist der Mannschaft mit Platz 4 auch gelungen: "Wir sind gut gestartet und haben die ersten fünf Spiele gewonnen, bei der unnötigen Niederlage gegen Scheibbs und dem Remis gegen Texingtal haben wir aber Punkte liegen gelassen. Wir spielen im Vergleich zu anderen Teams ohne Legionäre und bauen auf eine junge Mannschaft, mit der Saison kann man bisher sicher zufrieden sein", erklärt Grestens Coach Karl Loibl.

"Die jungen Spieler müssen noch Erfahrung sammeln, das geht nur indem man spielt, sie brauchen noch Zeit, die sie auch bekommen sollen. Wir wollen in nächster Zeit noch abgebrühter und abgeklärter agieren" meint der Trainer zu den Verbesserungsmöglichkeiten und spricht über den Weg von Gresten: "Wir haben 120 Nachwuchsspieler, es ist eine schöne Aufgabe, immer wieder junge Spieler in die Kampfmannschaft zu integrieren. Es gibt einige Vereine, die viel Geld in den Kader stecken und damit auch kurzfristig nach oben kommen, wenn das Geld dann aber nicht mehr da ist, geht es schnell auch wieder in die andere Richtung, da stellt sich schon die Frage, ob so ein Vorgehen Sinn macht. Wir haben in der 2. Klasse sogar etwas mehr Zuschauer und einen Schnitt von 180 Besuchern, die wollen eben vor allem Grestner sehen und da ist es für uns auch ein Vorteil, wenn wir mit unseren Spielern den Weg gehen."

"Wir wollen bereit sein, wenn vorne etwas passiert"

Derzeit treffen sich die Spieler einmal wöchentlich zu einem Regenerationsprogramm, Ende Jänner startet Gresten in die Vorbereitung und fünf Tests sind geplant. Am Transfermarkt hat der Verein nichts geplant, man will mit der Mannschaft des Herbstes in die Rückrunde gehen und wieder junge Spieler in die Kampfmannschaft ziehen.

"Es gibt kein definiertes Ziel für das Frühjahr, wir wollen soweit wie möglich nach vorne, das Team soll weiter Gas geben. Ich würde nie sagen, dass die Meisterschaft schon gelaufen ist. Der Verein will auch in der Rückrunde angreifen, wenn bei den oberen Teams etwas passiert, wollen wir bereit sein", spricht Karl Loibl über die Pläne für die nächsten Monate.

 

 

 

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