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2. Klasse Donau

Ungeschlagen trotz Verletzungssorgen - Göllersdorf will im Meisterrennen mitmischen

In der letzten Saison landete SV Göllersdorf am 2. Platz in der 2. Klasse Schmidatal, durch die neue Ligaeinteilung ging das Team im Jahr 2017/18 in der 2. Klasse Donau an den Start. Der hart erkämpfte 3:2 Erfolg in Rust wurde zur Initialzündung für eine starke Hinrunde, obwohl die Mannschaft immer wieder durch Verletzungen geschwächt wurde. Die für die Verletzten eigesprungenen Akteure machten ihre Sache sehr gut, Göllersdorf blieb im Herbst ungeschlagen, gewann alle sechs Heimspiele und kassierte nur sieben Gegentore. Mit drei Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Zeiselmauer überwintert der Verein an der Spitze, nun wurde als Saisonziel der Meistertitel ausgegeben.

Taktische Vorgaben sehr gut umgesetzt

"Im Sommer haben wir als Ziel einen Platz unter den ersten Drei ausgegeben, der Siegestreffer im ersten Match gegen Rust in der Nachspielzeit war für uns der Knackpunkt. Wir sind danach in einen Lauf gekommen, haben bei fast allen Matches nur wenige Torchancen des Gegners zugelassen. Wir hatten allerdings von Beginn weg mit Verletzungen zu kämpfen, Matej Koudelka erwischte es bereits in der ersten Runde und immer wieder mussten Stammspieler verletzt passen. Die Spieler wissen aber wie wir taktisch spielen und sind alle gut eingesprungen, am Ende wurde es aber schon knapp und wir mussten gegen Großmugl sechs Stammspieler vorgeben. Insgesamt können wir alles nur sehr zufrieden sein, wir haben eine sehr gute Hinrunde gespielt", zieht Trainer Patrick Fasching eine äußerst positive Bilanz.

Am 29. Jänner geht die Vorbereitung für die Mannschaft wieder los, dabei wird auch ein spezielles Krafttraining absolviert. Fünf Testspiele sind fixiert, man will in diesen Wochen flexibel agieren und sich natürlich im konditionellen, aber auch im taktischen Bereich verbessern. Der Kader soll laut Göllersdorfs Coach weitgehend unverändert bleiben: "Wr sind nicht auf der Suche, wenn sich aber etwas ergibt und der Spieler preislich und charakterlich zur Mannschaft passt sowie zu 100% eine Verstärkung ist, würden wir aktiv werden. Ich bräuchte einen routinierten Spieler, der von hinten heraus das Spiel aufbauen und Ruhe ins Spiel bringen kann, es ist aber sicher kein Muss."

Rückkehr der Verletzten als Plus

Angesprochen auf die Ziele für das Frühjahr meint Patrick Fasching: "Nach dem Herbstmeistertitel wollen wir nun natürlich auch Meister werden. Andere Teams sind vielleicht spielerisch stärker als wir, bei uns kehren aber die verletzten Spieler zurück und wir gehören so sicher zu den drei stärksten Teams. Zeiselmauer ist der größte Konkurrent, auch Leitzersdorf hatte im Herbst einen guten Lauf. Großmugl schätze ich auch stark ein, sie müssen gegen uns aber schon gewinnen, um oben noch einmal heranzukommen. Alles ist natürlich noch davon abhängig, wie und ob sich die Vereine verstärken."

 

 

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