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2. Klasse Traisental

Früher Start in die Vorbereitung - Hafnerbach greift mit eingespieltem Team an

Im Herbst der Saison 2017/18 war TSU Hafnerbach auf Tuchfühlung mit der Spitze und forderte dabei Ober-Grafendorf. Im Frühjahr konnte der Verein allerdings nicht bis zum Schluss vorne dranbleiben, schlussendlich wurde Hafnerbach mit elf Punkten Rückstand auf den Meister Dritter der 2. Klasse Traisental. In der Sommertransferzeit wurden Spieler zurückgeholt und der größere Stamm des Teams gehalten, man kann auf eine eingespielte Mannschaft vertrauen. In der Saison 2018/19 will man wieder vorne angreifen, es gibt nur mehr ein Ziel: den Titelgewinn.

Zwei Tests vor Meisterschaftsstart

"Wir haben relativ früh mit der Vorbereitung begonnen und der Trainingsauftakt war am 5. Juli, wir haben eine Woche länger Zeit gehabt und der frühere Auftakt in die Meisterschaft könnte für uns ein Vorteil sein. Die Bedingungen waren bisher tadellos, wir sind sehr zufrieden mit den letzten Wochen. Unser Plan dürfte aufgehen, wir haben junge Spieler zurückgeholt und der Kampf ums Leiberl ist ausgebrochen", so der sportliche Leiter Thomas Gstöttenmayr.

Zwei Testspiele wurden bisher absolviert, gegen die Reserve von Melk (Endstand 2:0) haben noch einige Stammspieler gefehlt. Gegen Weiten (2. Klasse Yspertal) gewann man 5:1, es waren aber wieder fünf Spieler vom Kader nicht dabei, die Leistung war laut Thomas Gstöttenmayr anständig. Morgen trifft Hafnerbach im vorletzten Test auf Wilhelmsburg (Gebietsliga West), zum Abschluss der Testspielreihe wartet am Samstag Frankenfels (2. Klasse Alpenvorland).

Vier Zugänge und ein Comeback

"Es ist sicher kein Nachteil, dass bei uns das Kennenlernen der Spieler wegfällt. Auf den Legionärspositionen gab es keine Veränderungen, im Team sind die wesentlichen Positionen seit zwei, drei Jahren unverändert", erklärt der sportliche Leiter. Es wurden Spieler zu ihrem Stammverein zurückgeholt, Christian und Michael Posch haben sich bei Kirnberg weiterentwickelt und stehen nach einer Leihe wieder zur Verfügung. Mit Emre Kayan wurde von Melk ein zentraler Mittelfeldspieler mit viel Potential zurückgeholt, Christoph Dorner wurde einmal für ein halbes Jahr von SC St. Pölten verpflichtet und mit Patrick Wagner gibt ein wichtiger Akteur sein Comeback. Drei Spieler laufen im Herbst nicht mehr für Hafnerbach auf, Veli Gökbudak wechselte zu Pyhra, Simon Heinzl spielt nun in der U23 von Kilb und Stefan Buchinger wechselte nach Neulengbach.

"Es gibt dieses Jahr keinen übermächtigen Gegner, für uns gibt es nach der letzten Saison nur noch ein Ziel. Drei, vier Mannschaften sind vorne gleichwertig, die Liga ist auch hinten stärker geworden und es wird keinen Durchmarsch eines Teams geben", blickt Thomas Gstöttenmayr bereits auf die bevorstehende Meisterschaft.

 

 

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