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Spielberichte

Nach Zwei-Tore-Rückstand zeigt Böheimkirchen Moral: 2:3-Auswärtssieg in Hohenberg

Am Samstag Abend wurde in der 2. Klasse Traisental das Spiel der neunten Runde zwischen dem SV Hohenberg und dem SV Böheimkirchen angepfiffen. Die Zuschauer bekamen eine spannende und abwechslungsreiche Begegnung mit insgesamt fünf Treffern geboten, wobei die Hausherren, die recht defensiv standen und auf ihre Kontermöglichkeiten warteten, vor der Pause schon mit 2:0 in Führung lagen. Im zweiten Durchgang gelang es aber den Böheimkirchnern, nochmal heranzukommen und in weiterer Folge das Spiel noch gänzlich zu drehen. Am Ende stand es 2:3 für den SV Böheimkirchen, der wieder einmal Moral bewiesen hat und einen wichtigen Auswärtssieg in Hohenberg feiern konnte. Jetzt Trainingslager buchen!

 

Hohenberg spielt auf Konter und führt zur Pause mit 2:0

 

Als am Samstag die Partie zwischen dem SV Hohenberg und dem SV Böheimkirchen angepfiffen wurde, war die Ausgangslage für die Gäste nicht gerade einfach, wie uns der Sektionsleiter der Böheimkirchner, Herr Gerald Wurm, erzählt: „Die Voraussetzungen heute waren nicht gerade einfach für uns, wir mussten beispielsweise verletzungsbedingt auf Klabal und Dobes verzichten, außerdem waren etliche andere Spieler vom Stammpersonal krank. Aber das muss man so hinnehmen.“ Die Gastgeber aus Hohenberg standen in dieser Partie – für ein Heimspiel – recht defensiv und versuchten, über Konter gefährlich zu werden. Zwar hatten die erste gefährliche Aktion die Gäste vorzuweisen, denn Pavel Vrana probierte einen Heber fast von der Mittellinie, der Ball ging aber knapp neben das Tor, doch den ersten Treffer des Abends besorgten die Hohenberger, deren Kontertaktik aufzugehen schien. In der 17. Minute spielten die Hausherren einen schnellen Angriff aus, wobei an dessen Ende Filip Omazic den Ball in den Kasten beförderte – 1:0. Die Hohenberger sahen daher keinen Grund, ihre Taktik zu ändern und warteten, nun mit der Führung im Rücken, weiter ab, während die Gäste aus Böheimkirchen im Mittelfeld das Spiel machten. In der 38. Spielminute waren es jedoch abermals die Gastgeber, die zum Torerfolg kamen. Ein Weitschuss wurde zunächst noch vom Gäste-Torhüter Manuel Stummvoll abgewehrt, den Abpraller verwertete dann aber Omazic, der schon den ersten Treffer des Abends besorgt hatte, zum 2:0 für Hohenberg. Böheimkirchen steckte nicht auf, kam auch noch in der ersten Halbzeit zu der einen oder anderen Chance, es blieb aber bis zum Pausenpfiff beim 2:0.

 

Böheimkirchen kann die Partie in der zweiten Hälfte tatsächlich noch drehen

 

In der zweiten Hälfte dauerte es nur wenige Minuten, bis die Gäste für ihre Bemühungen endlich belohnt wurden. Nach einem Eckball war Dragan Svalina zur Stelle, der den Ball mit dem Körper mitnahm und so die Kugel in den Kasten der Hohenberger bugsierte. „Man hat wieder gesehen, Böheimkirchen gibt nicht auf“, freut sich Sektionsleiter Wurm über die Moral seiner Truppe. Vier Minuten nach dem Anschlusstor kam Böheimkirchen dann zum – verdienten – Ausgleichstreffer, Markus Weinstabl nahm sich ein Herz und zog aus einiger Entfernung ab und der Ball fand seinen Weg ins Tor – 2:2! Aber dem noch nicht genug, Böheimkirchen witterte nun seine Chance und in der 73. Minute ging die Gastmannschaft dann auch in Führung, und wieder war es ein Weitschuss, diesmal von Pavel Vrana, der das 2:3 bedeutete. „In den letzten Minuten, als wir knapp führten, wurde es dann noch einmal etwas hektisch“, so Sektionsleiter Wurm nach dem Spiel. „Mit Standardsituationen wurde Hohenberg noch ein paar Mal gefährlich, aber unser Torwart Stummvoll hat heute super gehalten. Ganz am Ende bekam einer unserer Spieler noch die Gelb-Rote, aber das war schon in der Nachspielzeit, deshalb wirkte sich das nicht mehr negativ für uns aus. Die letzte Chance von Hohenberg durch diesen anschließenden Freistoß wurde aber auch vergeben.“ So durfte sich Böheimkirchen nach drei Toren in der zweiten Hälfte über einen 2:3-Auswärtssieg freuen. „Unverdient war der Sieg sicher nicht, aber wenn man einen 2:0-Rückstand dreht, dann ist es vielleicht etwas glücklich“, so Gerald Wurm. „Aber die Mannschaft hat wieder einmal ihre Moral unter Beweis gestellt.“

 

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