2. Landesliga West

2. Landesliga West - Transfernews: Haitzendorf engagiert Wieninger - Herzogenburg holt Mehovic!

Der Transfermarkt in der 2. Landesliga West bleibt in Bewegung: Der SV Haitzendorf nahm am Montag noch zwei Stürmer unter Vertrag, darunter Alexander Wieninger. SC Herzogenburg hat seinen Kader nochmals aufgestockt, u.a. mit Harison Mehovic. Der SC Rohrendorf verpflichtete von Horn Nikolaus Vogl. Der SC Melk wurde nochmals aktiv, sicherte sich die Dienste des Tschechen Jan UrbanIm Folgenden ein Überblick über die Aktivitäten bei den einzelnen Klubs. (Hier geht´s zu den Transfer-News der 2. Landesliga Ost.)


 

Der haitzendorf svSV Haitzendorf wurde wie angekündigt am letzten Tag der Übertrittszeit nochmals am Transfermarkt aktiv: Der sportliche Leiter Alfred Traht finalisierte die Verpflichtungen von Alexander Wieninger und Marko Djordjevic. "Beide spielten bei uns in den vergangenen Tagen vor, haben einen guten Eindruck hinterlassen", berichtete Traht über die beiden Stürmer. Der 24-jährige Wieninger durchlief den Rapid-Nachwuchs, spielte in der Vergangenheit u.a. für Simmering, Eisenstadt, Post SV und zuletzt bei Wienerwald. "In der Gebietsliga kam er aber verletzungsbedingt nur selten zum Einsatz", weiß Traht.

Ebenfalls verpflichtet hat Haitzendorf Marko Djordjevic: Der 17-Jährige kommt vom Wiener Sportklub, zeigt gute Ansätze. "Wir geben ihm eine Chance, sehen viel Potenzial bei ihm", so der sportliche Leiter, der dmait die Aktivitäten am Transfermarkt abschloss: "Wir sind in der Breite sicher besser aufgestellt als letzte Saison, wollen in den Top 6 mitspielen." Zuvor hatte Haitzendorf bereits drei Neuerwerbungen vermeldet: Nach Stürmer Stefan Gruber und Mittelfeld-Ass Fillip Chlup stößt nun auch Andreas Erber zum Team von Neo-Coach Martin Parb. "Er ist mit seinen 20 Jahren ein junges aufstrebendes Talent, das zuletzt für die Amateure des SKN St. Pölten im Einsatz war", erzählte der sportliche Alfred Traht erste Fakten über den Defensivmann. Die Suche nach einem zentralen Stürmer hält an.

Auf der Gegenseite steht nun mit Markus Holemar defintiv der vierte Abgang nach Tomas Demjanovic (wechselt nach Laa/Thaya), Jovo Fonjga (Pyhra) und Matthias Poschenreithner (Grafenwörth) fest. Demjanovic tritt aus beruflichen wie auch familiären Motiven leiser, Aufs Kicken will er dennoch nicht verzichten, seine neue sportliche Heimat ist der SC Laa/Thaya (Gebietsliga Nord/Nordwest). Ersatz hat Haitzendorf in Person von Gruber gefunden: Der 24-jährige übersiedelt von der 1. Klasse Nordwest-Mitte in die 2. Landesliga West. Für seinen Verein Spitz (12. Platz in der 1. Klasse Nordwest-Mitte) hat er 24 der 47 Saisontore erzielt.


Der herzogenburg scSC Herzogenburg hat kurz vor Ende der Transferzeit seinen Kader nochmals aufgestockt: Der 21-jährige Harison Mehovic, zuletzt ein halbes Jahr bei 1. Landesliga-Klub Würmla unter Vertrag, bekommt eine Chance, sich in der 2. Landesiga zu behaupten. Von Traismauer (2. Klasse Wachau) wechselt Goalie Domink Kauscheder nach Herzogenburg, Durim Dushku spielte zuletzt in Lilienfeld. Klaus Daniel und Michael Häusler kommen von der Pyhra U16 retour. Offen ist noch, ob Markus Riedler nach einer Verletzungspause ein Comeback gibt und ob Roman Tunkl zurückkehrt. "Letzteres hängt davon ab, ob Tunkl vom SC Hainfeld eine Freigabe bekommt", erläuterte Herzogenburg-Obmann Kurt Schirmer.

Zuvor stießen bereits vier Akteure zum Klub: Nebst Rückkehrer Zotan Szabo fiel die Wahl auf drei Spieler, die  zuletzt für den FC Winden in der Burgenland-Liga gespielt hatten und reichlich Erfahrung mitbringen: Der 32-jährige Thomas Stollbauer absolvierte 1996/97 zwei Bundesliga-Spiele für den FC Linz, kam auf elf Einsätze in der Erste Liga und auf über 200 Matches in der Regionalliga Ost bzw. Mitte. Der Stürmer scorte 2011/12 für Winden, das die Saison an 13. Stelle beendete, fünf Tore. Ebenfalls fünfmal netzte Daniel Englisch für Winden ein: Der Defensiv-Allrounder kam für den Wiener Sportclub und Würmla zu knapp 50 Regionalliga-Einsätzen, ist aktuell 24 Jahre alt.

Das Trio komplettiert Jan Zak (zwei Treffer in der Saison 2011/12): Der 35-jährige Verteidiger entschloss sich nach vier Saisonen in Winden für eine neue Herausforderung. "Wir gehen davon aus, dass wir damit drei Leistungsträger verpflichtet haben, die unserem Spiel ihren Stempel aufdrücken werden", beont  Schirmer. 

Den Verein verlassen haben Tamas Ponczok (Ziel unbekannt), Paul Störchle (Maria Anzbach), Michael Papez (Tulln), Christoph Polzer (Schrems) und Michael Zechner (Tulln). Wann Stürmer Sascha Trikulja, der das gesamte Frühjahr wegen eines Kreuzbandrisses mit anschließender Operation ausgefallen, wieder zur Verfügung steht, ist ungewiss: "Er war gemeinsam mit unserem neuen Trainer Manfred Uhilg stark in unsere jüngsten Transfer-Aktivitäten involviert, wird Uhlig als Co-Trainer unterstützen und im Verein auch als Nachwuchs-Betreuer fungieren. Wir hoffen, dass er gegen Mitte bzw. Ende der Herbstsaison wieder aktiv ins Geschehen eingreifen kann. Es könnte aber auch erst im Frühjahr 2013 der Fall sein", bleibt Schirmer vorsichtig.


Drohrendorf-gedersd scer SC Rohrendorf-Gedersdorf ist am Transfermarkt nochmals aktiv geworden: Von Horn verpflichtete der sportlichte Leiter Jürgen Gedl den Offensivspieler Nikolaus Vogl. "Wir hielten nach einem jungen Spieler Ausschau, fanden ihn mit Vogl. Er hat Potenzial, das hat er in seinem ersten Spiel für uns bereits bewiesen." Denn im Duell zur 1. ÖFB-Cup-Runde kam der 18-jährige Vogl in Villach gegen den VSV nach 76 Minuten aufs Feld, sorgte im Finsih für den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Für Horn II hatte Vogl in der abgelaufenen Saison 25 Treffer erzielt.

In den vergangenen Wochen hatte Rohrendorf am Top-Team für die nächste Saison gebastelt: Der aktuelle Tabellen-Sechste engagierte nach Marijo Majstorovic auch Peter Orosz. Der gebürtige Ungar erlebte seine beste Zeit zwischen 2006 und 2008, als er in ingesamt 40-Bundesliga-Spielen für Red Bull Salzburg (sechs Matches in der Meister-Saison unter Giovanni Trapattoni) und Wacker Innsbruck (34 Partien) insgesamt 10 Treffer erzielte. Nach Gastspielen für OFI Kreta, Vasas Budapest und Lombard Papa trug er zuletzt den Dress von Vorwärts Steyr. Orosz erzielte in 26 Spielen zehn Tore, konnte aber damit auch nicht den Abstieg des Traditionsklubs aus der Regionalliga Mitte abwenden. Der 30-Jährige absolvierte in seiner besten Zeit auch drei Einsätze fürs ungarische Nationalteam.

Ob die sportliche Führung rund um Jürgen Gedl mit Majstorovic ein Glücksgriff gelungen ist, bleibt abzuwarten. Wie das "Sportmagazin" in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, ist der 35-jährige, gebürtige Korneuburger in einen Wettskandal verwickelt und könnte vor Gericht zitiert werden. Die Gerüchte als solches sind nichts Neues, tauchten bereits im März 2011 im Zuge der Veröffentlichung der Anklageschrift der Bochumer Staatsanwaltschaft auf. Damals meinte Majstorovic, für den die Unschulds-Vermutung gilt: "Damit habe ich nichts zu tun. Ich habe keine Ahnung, warum gerade ich mit dieser Sache in Zusammenhang gebracht werde." Majstorovic feierte 2004 mit dem GAK unter Trainer Walter Schachner das Double (Meistertitel & Cupsieg), wechselte später zu Austria Wien und zu Kapfenberg. Nach einem Gastspiel bei Columbia Floridsdorf kickte der Defensivspieler zuletzt für den Wiener Sportclub (beide Regionalliga Ost). Als Fix-Abgänge gelten in Rohrendorf Amir Bradaric (wechselt als Spielertrainer nach Atzenbrugg), Josip Bosnjak (begleitet Bradaric nach Atzenbrugg), Michael Putzgruber (SC Droß), Flamur Andreu (Mautern), Roman Maier (Traismauer), Lukas Aigner (Mautern), Michael Ettenauer (?) und Valentin Höltl (Mautern). Rohrendorf hatte in der Frühjahrs-Saison unter Trainer Adnan Corbo enorm zugelegt, in der Meisterschaft aufgeholt und auch den Titel im Admira-Niederösterreich-Cup errungen.


Dermelk sc SC Melk hat sich doch noch mit einem Legionär verstärkt: Nach reiflicher Überlegung entschieden sich die Verantwortlichen für die Verpflichtung von Jan Urban. Der 26-jährige Tscheche bringt reichlich Österreich-Erfahrung mit. Nach den Stationen Anf, Grödig und Seekirchen verstärkte er vergangene Saison Regionalligist Vorwärts Steyr. "Jan ist fürs Mittelfeld oder für den Offensiv-Bereich vorgesehen, kommt aus Brunn, sammelte zuvor Erfahrung in Tschechien und der Slowakei und spricht außerdem sehr gut deutsch", weiß Trainer Ronald Kraaibeek. Mehrere Faktoren sprachen für Urban, einer davon heißt Karl Gruber: Die Schaltstelle im Melker Spiel plagt sich seit Monaten mit einer Schambein-Entzündung rum. "Er konnte im Frühjahr meist nur mit Hile von Schmerzmitteln spielen, hat nach wie vor Probleme. Wir wissen nicht, ob er zum Saisonstart einsatzbereit sein wird", gesteht Kraaibeek Gruber hatte in der Saison 2011/12 für Melk neun Tore erzielt und zahlreiche Tor-Vorlagen geliefert.

Bereits zuvor hatte der SC Melk zwei Neuzugänge vermeldet: Der Tabellen-Zweite der abgelaufenen Saison sicherte sich die Dienste der Defensivspieler Christian Gruber und Tomasz Skrzyszowski. Ersterer ist der Bruder vom derzeit verletzten Melk-Offensivakteur Karl Gruber. Christian Gruber wechselt vom SV Harreither Gaflenz (1. NÖN-Landesliga) in die 2. Landesliga. Von Leonhofen (1. Klasse West-Mitte) kehrt der 18-jährige Tomasz Skryzszowski zu den Melkern zurück. Stefan Matas (ein Saisontor) wird hingegen den SC Melk verlassen.


Der kilb nsgSCU GLD Kilb nahm als dritte Neuerwerbung einen Torhüter unter Vertrag: Manuel Stummvoll schien zuletzt im Kader des SV Würmla auf. Der 18-Jährige bekommt nun beim Meister der Gebietsliga West die Chance, sich in der 2. Landesliga West zu behaupten. "Er ist unsere neue Nummer zwei, stammt ursprünglich aus Böheimkirchen", erzählte Sektionsleiter Hannes Weintögl.

Die Exklusivmeldung auf unterhaus,at, wonach Martin Pulkert und Peter Kruty kurz vor einem Transfer zum SCU GLD Kilb stehen, sorgte für Aufsehen in der Szene. Während Robert Spilka, Sektionsleiter von Ober-Grafendorf, den Wechsel der beiden praktisch bestätigte, hielt sich der Kilber Sektionsleiter zunächst bedeckt: "Es sah damals schon gut aus, nur galt es noch einige Formalitäten zu erledigen. Und solange diese nicht unter Dach und Fach sind, gebe ich zu Transfers keinen Kommentar ab", erzählte Hannes Weintögl. Letztlich wurden die Transfers fixiert: Pulkert und Kruty, die beide großen Anteil am erstmaligen Aufstieg Ober-Grafendorfs in die 1. Landesliga hatten, wechseln für vorerst eine Saison zum Meister der Gebietsliga West.  Weintögl sprach von Top-Verpflichtungen: "Beide sind super Spieler und füllen genau jene Positionen aus, wo wir noch Handlungsbedarf sahen."

Das Einkaufs-Programm der Kilber ist damit noch nicht ganz abgeschlossen: "Wir halten noch nach einem Spieler für die rechte Abwehrseite Ausschau. Doch es muss alles passen, wir müssen hier nicht um jeden Preis aktiv werden." Vorrangiges Ziel in der neuen Umgebung ist der Klassenerhalt: "Die Aufsteiger in die 2. Landesliga hatten es in den vergangenen Jahren sehr schwer, der Großteil stieg umgehend wieder ab. Auch uns erwartet Abstiegskampf pur. Doch ich hoffe, wir bleiben der 2. Landesliga West über die nächste Saison hinaus erhalten", wagte Weintögl einen ersten Blick in die Zukunft.

 

Als hartl-haus-echsenbach scMeister der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel steigt der SC Hartl Haus Echsenbach in die 2. Landesliga West auf.In den letzten Tagen der Transferzeit sah sich der Klub noch nach einer Verstärkung für die Defensive um und würde fündig: "Wir haben uns mit Ümit Derin verstärkt", vermeldete Sektionsleiter Erich Plocek. Der Verteidiger schien vergangene Saison im Kader von Waidhofen/Thaya (1. Landesliga) auf. Der 29-jährige, gebürtige Türke bringt Erste-Liga-Erfahrung mit, absolvierte für den SKN St. Pölten 36 Matches in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse.

Bereits zuvor hatte Spielertrainer Damir Grabovac zwei Neuerwerbungen bekannt gegeben. Im Sturm verstärkt Branko Majic die Echsenbacher, der Angreifer schoss vergangene Saison für Absteiger Purkersdorf sechs Tore. "Branko ist ein Knipser, groß und kopfballstark, was auf unserem kleinen Platz gewiss kein Nachteil sein wird. Außerdem ist er mein Cousin, das erleichterte bei den Gesprächen vieles", schmunzelte Grabovac. Der zweite Neue heißt Vedran Stojak, der zuletzt als Spielertrainer von Jauerling werkte. "Vedran ist vom Typ her wie ich ein Spielmacher. Jetzt suchen wir noch einen Verteidiger und einen zweiten Torhüter, dann ist die Truppe komplett", ergänzte der Spielertrainer und meinte zu den Zielsetzungen für 2012/13: "Wir wollen mit der Konkurrenz mithalten. Schauen wir mal, was unterm Strich raus kommt."

 

Der zwentendorf svSV Zwentendorf beklagt den ersten Ausfall, noch dazu erwischte es einen Neuzugang: Heimkehrer Markus Marschall zog sich einen Einriss des vorderen Kreuzbandes zu, wurde bereits operiert. "Demnächst beginnt bereits die Therapie. Markus wird in der Herbstsaison kaum mehr zum Einsatz kommen", weiß der sportliche Leiter Christian Bichler.

Zwentendorf hält inzwischen bei fünf Neuerwerbungen, die aktuellsten beiden heißen Lukas Berger und Roland Joch. "Berger ist ein Außenverteidiger, spielte zuletzt für Pötzleinsdorf. Er ist 20 Jahre alt, hat einen guten ersten Eindruck hinterlassen", bestätigt Bichler. Joch ist ebenfalls ein Defensivspieler, kommt von Mauer und besticht durch seine Kampfkraft. Bereits zuvor hatte sich Zwentendorf drefiach verstärkt Thomas Gebhard spielte vergangene Saison für den SK Tulbing in der 1. Klasse Nordwest, belegte mit dem Team Platz fünf und erzielte drei Treffer. "Thomas ist 20 Jahre alt, einer der talentiertesten Innenverteidigung in der Region. Viele Klubs wollten ihn haben, wir freuen uns, dass er sich für Zwentendorf entschieden hat", sagte Bichler. Beim nunmehr verletzten Markus Marschall handelt es sich um einen Heimkehrer: Der 20-jährige Defensivspieler kickte schon im Nachwuchs für Zwentendorf, sammelte zuletzt im Dress von Absdorf und Tulln 2. Landesliga-Erfahrung. 

Michael Hummel wechselt vom SV Sieghartskirchen und damit von der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel in die 2. Landesliga West. "Er ist jung, talentiert, schnell und mit einer guten Technik ausgestattet. Er will es eine Liga höher probieren, wir geben ihm die Chance", beschrieb Bichler seine 20-jährige Neuerwerbung. Hummel belegte mit Sieghartskirchen in der abgelaufenen Saison Rang drei, war mit zwölf Toren zweitbester Torschütze seines Teams. Im ersten Vorbereitungsspiel gegen Reidling (2:1-Sieg) gelang Hummel bereits ein Tor, den zweiten Treffer der Zwentendorfer markierte Roland Dancs.

Am Trainersektor entschied sich Zwentendorf auf Wunsch von Spielertrainer Klaus Luger für eine Doppellösung: "Luger wird von Thomas Skaloud unterstützt, der vor Jahren selbst in Zwentendorf spielte und 2011/12 die U23-Mannschaft von Purkersdorf coachte. "Thomas wird auch bei den Trainings anwesend sein, Luger bei den Matches von der Outinlie unterstützen. Er passt menschlich und charakterlich super bei uns rein", fasste Bichler zusammen.

 

Der spratzern asvASV Spratzern hat nach Johannes Reiter einen zweiten erfahrenen Stürmer an Land gezogen: Libor Zurek trägt kommende Saison den Dress des 2. Landesliga-West-Klubs. Der 32-Jährige spulte im Laufe seiner bisherigen Karriere in der höchsten tschechischen Liga (Gambrinus Liga) 70 Einsätze ab und erzielte dabei elf Treffer. In der Corgon Liga, der höchsten slowakischen Liga, kam der in Prerove (Tschechien) geborene Angreifer zu 22 Einsätzen und markierte drei Tore. Dazu gesellen sich weitere 28 Einsätze in der Druha Liga (2. tschechische Liga), welche Zurek mit zwölf Toren garnierte. Von 2007 bis 2010 hatte Zurek für den FC Zlin in insgesamt 86 Spielen in der Gambrinus Liga bzw. der Druha Liga 22 Treffer erzielt.Seit dem Frühjahr 2011 absolvierte der 32-Jährige seine Matches für Tatran Presov in der Corgon Liga.  Im ersten Halbjahr markierte er in 13 Matches drei Treffer. In der Saison 2011/12 kam Zurek für Tatran Presov zu neun Spielen, blieb ohne Torerfolg.

Inzwischen lud Spratzern nochmals nach, verstärkte sich mit einem weiteren Tschechen: Auch Tomas Kana wird nächste Saison in der 2. Landesliga West zu sehen sein. "Er ist 24 Jahre alt und eine wahre Kampfmaschine", beschrieb Obmann Friedrich Kaufmann den defensiven Mittelfeldspieler. Der 24-Jährige war davor im Dress des FC Bystrc in der 4. tschechischen Liga zu sehen.

Außerdem setzt Spratzern kommende Saison bekanntlich auf einen neuen Trainer: Enver Keci kommt vom FC Kapelln und soll die Mannschaft auf Vordermann bringen. Weiters gab es vor Zurek bereits fünf Neuzugänge: Mit Johannes Reiter stößt der Topscorer von 1. Landesliga-Aufsteiger ATSV Ober-Grafendort neu zum Team. "Reiter und Zurek werden sich ideal ergänzen. Reiter ist der Strafraum-Stürmer, Zurek ein quirliger Angreifer, der über die Flügel kommt", schilderte Kaufmann. Im ersten Testspiel gegen Statzendorf (6:1-Sieg) gelangen Reiter drei und Zurek zwei Treffer.

Vom FC Kapelln nahm Keci zwei Spieler nach Spratzern mit: Torhüter Benedikt Börner und Verteidiger Mathias Wunderbaldinger. Die weiteren zwei Neuzugänge heißen Domnik Heinzl und Marin Azdajic und wechseln jeweils von der AKA St. Pölten Niederösterreich in die 2. Landesliga West. Die Zukunft des  bisherigen Spielertrainer David Langer heißt Amaliendorf, als Fix-Abgänge stehen ferner unter anderem Martin Doubek, Xhevdet Hetemaj (SC St. Pölten) und David Schreylehner (ATSV St. Georgen) fest.

 

Den dritten und letzten schrems asvNeuzugang gab Schrems-Coach Bruno Meyer bekannt: Der Sechste der Saison 2011/12 engagierte Manuel Fröhlich, der zuletzt im Kader von 1. Landesliga-Klub Waidhofen/Thaya aufschien. "Ich kenne ihn noch aus der Gebietsliga-Zeit in Pfaffenschlag. Die vergangenen beide Jahre hat Manuel in Waidhofen gespielt, er kann als Stürmer oder links im Mittelfeld eingesetzt werden. Sprich auf jenen Positionen, die wir noch nachbesetzen wollten."  Zuvor holte Schrems mit Christoph Polzer einen Defensiv-Spieler an Bord. Der 19-Jährige verteidigte zuletzt zwei Saisonen für Liga-Konkurrent Herzogenburg. "Christoph rückt nun beim Bundesheer in Allensteig an, da wollte er sich die weite Fahrt nach Herzogenburg nicht antun", erklärte Meyer. Die 25 Minuten entfernt gelegene Alternative Schrems drängte sich geradezu auf: "Er passt super in unsere junge Linie rein", freut sich der Schremser Coach. Sportlich verbessern wollte sich Lukas Strasser: Der 22- jährige Offensivspieler verlässt daher den USC Schweiggers (Gebietsliga Nordwest/Waldviertel), für den er in der laufenden Saison bislang zwölf Treffer erzielte, unnd geht künftig für den ASV Schrems auf Trefferjagd. Strasser gilt als Ersatz für Marco Weitzenböck, der wie berichtet ein sechsmonatiges Auslands-Studium in den USA beginnen wird. "Lukas ist jung, talentiert, wollte sich sportlich verbessern. Dass er aus der Umgebung kommt und nur 13 Kilometer von Schrems entfernt wohnt, ist sicher auch von Vorteil", sagt sein neuer Coach Bruno Meyer. Weitere Abgänge sind Thomas Painsipp (Seitenstetten), Markus Petrovic (Zwettl) und Markus Masch (Karrierepause). Der Trainingsauftakt erfolgt am Montag, 9. Juli. Das erste Testspiel ist für den darauf folgenden Samstag (14. Juli) angesetzt, Gegner wird Gebietsligist Litschau sein. "Wir peilen kommende Saison die Top 5 an", sagt Meyer.

 

 Der gmuend scSC Gmünd gab seine zweite und vermutlich letzte Neuerwerbung bekannt: Der Tabellen-Dritte der abgelaufenen Saison erzielte am Sonntag mit dem tschechischen Offensiv-Spieler Michal Kanak eine Einigung. "Der Transfer kam durch einen glücklichen Zufall zustande. Michal sollte in der Lage sein, den Part von Patrick Budschedl zu übernehmen. Doch wir werden sehen, wo er am besten hineinpasst", erzählte Obmann Rainer Poppinger. Kanak ist 23 Jahre alt, nach einem Engagement in Budweis, wo er sich am Ende nicht durchsetzen konnte, spielte er zuletzt für den FC Zenti Caslav in der 2. tschechischen Liga. Mitte der Woche hatte Gmünd bereits die erste Vollzugs-Meldung bekannt gegeben: Philipp Haidl verlässt Waidhofen/Thaya und versucht in Gmünd unter Neo-Coach Markus Hackl sein Glück. "Er kann sowohl in der Viererkette als auch im Mittelfeld eingesetzt werden. Philipp ist 23 Jahre alt und passt perfekt in unser Konzept mit Waldviertler Fußballern", erzählte Poppinger. Kapitän Patrick Budschedl überraschte nach dem letzten Saisonspiel gegen Herzogenburg die Fans, indem er seinen Abschied verkündete. Die Mannschaft und der scheidende Trainer Karl Plank waren bereits eingeweiht, nach Abwehrchef Stephan Wasserbauer und Christian Obenaus verlor das Team damit einen weiteren Schlüsselspieler. Budschedl fasste seinen Entschluss aus famiiären Gründen, schnürt ab kommender Saison voraussichtlich für St. Martin (1. Klasse Waldviertel) seine Schussstiefel.

 

Nach deggenburg skem Abgang von Topscorer Jan Havlicek ist der SK Eggenburg auf der Suche nach dessen Nachfolger rasch fündig geworden: "Der Abgang von Jan hatte sich abgezeichnet, daher hatten wir auch frühzeitig Vorsorge getroffen", erzählte Trainer Manfred Mayer. Der neue Sturmtank heißt Zdenek Latal. Der 26-jährige Tscheche war Mayer erstmals vor 1 1/2 Jahren aufgefallen: "Im Frühjahr 2011 schoss er Znajm mit acht Toren in die 2. Liga." Anschließend wurde er zu MFK Karavina in die 2. slowakische Liga transferiert, im Frühjahr bewahrte er Rosice in der 3. Liga vor dem Abstieg. "Er ist ein guter Freund von unserem Mittelfeld-Ass Ivan Lacko, das hat den Transfers um einiges erleichtert. Beide wohnen in Brünn und werden fortan gemeinsam zum Training anreisen", schilderte der Trainer. Die zweite Neuerwerbung heißt Matthias Fittner und stößt aus Karlstetten (1. Klasse West-Mitte) zu den Eggenburgern: "Er hat in der Vergangenheit bereits Erfahrung in der Regionalliga und in der 1. Landesliga gesammelt, trainiert seit Mai bei uns mit. Es war vom ersten Moment an zu erkennen, dass er einiges drauf hat." Die Option kam für Mayer unerwartet, passt ihm aber perfekt ins Konzept: "Matthias Fleischhacker wird aus beruflichen Gründen zum Saisonstart fehlen, erst im Laufe des September wieder bei uns einsteigen. Den Part im defensiven Mittelfeld sollte nun Fittner übernehmen." Der Abschied von Havliicek kam nicht überraschen. Die finanziellen Vorstellungen gingen weit auseinander, eine Annäherung kam wie erwartet nicht mehr zustande. Das heißt, der Top-Stürmer (17 Saisontreffer) verlässt Eggenburg und wird sich nach einer neuen Herausforderung umsehen.

 

Der haitzendorf svSV Haitzendorf vermeldet die dritte Neuerwerbung: Nach Stürmer Stefan Gruber und Mittelfeld-Ass Fillip Chlup stößt nun auch Andreas Erber zum Team von Neo-Coach Martin Parb. "Er ist mit seinen 20 Jahren ein junges aufstrebendes Talent, das zuletzt für die Amateure des SKN St. Pölten im Einsatz war", erzählte der sportliche Alfred Traht erste Fakten über den Defensivmann. Die Suche nach einem zentralen Stürmer hält an, auf der Gegenseite steht nun mit Markus Holemar defintiv der vierte Abgang nach Tomas Demjanovic (wechselt nach Laa/Thaya), Jovo Fonjga (St. Pölten Amateure) und Matthias Poschenreithner (Grafenwörth) fest. Demjanovic tritt aus beruflichen wie auch familiären Motiven leiser, Aufs Kicken will er dennoch nicht verzichten, seine neue sportliche Heimat ist der SC Laa/Thaya (Gebietsliga Nord/Nordwest). Ersatz hat Haitzendorf in Person von Gruber gefunden: Der 24-jährige übersiedelt von der 1. Klasse Nordwest-Mitte in die 2. Landesliga West. Für seinen Verein Spitz (12. Platz in der 1. Klasse Nordwest-Mitte) hat er 24 der 47 Saisontore erzielt.

 

Der seitenstetten uscUSC Seitenstetten vermeldet drei Neuzugänge: Harald Maderthaner kehrt zu jenem Klub zurück, für den er vor vielen Jahren bereits im Nachwuchs gespielt hatte. "Später hatte Harald für Waidhofen/Ybbs in der Regionalliga gespielt, stieg mit St. Peter/Au in die 1. Landesliga auf, ehe ihn ein Kreuzbandriss aus der Bahn warf", erzählte Sektionsleiter Günther Gugler. Die letzte Saison spulte der 25-Jährige für den ÖTSU Biberbach ab (1. Klasse West, 12. Platz) ab. "Er hat keine Probleme mehr mit dem Knie, will es nun nochmals wissen", freut sich Gugler über die Verpflichtung seines Wunschspielers. Innenverteidiger Thomas Painsipp stößt von Liga-Konkurrent Schrems zu Seitenstetten, wurde vorerst für ein Jahr ausgeliehen. "Er wird die nächsten Jahre an der Fachhochschule in Steyr studieren, insofern wurden wir uns schnell einig", erzählte Gugler. Die Verstärkung für die Offensive kommt wie Maderthaner aus Biberbach und heißt Kevin Schörghofer. Der junge Angreifer scorte vergangene Saison zwei Tore, ist in der Offensive universell einsetzbar.

Im Gegenzug sind in Seitenstetten vier Abgänge fix: Innenverteidiger Andreas Guttenbrunner tritt aus beruflichen Gründen zumindest für eine Saison leiser. "Er ist auf der ganzen Welt unterwegs. Es tut ihm selbst leid, doch der Schritt war auch für ihn unumgänglich", sagt Seitenstetten-Trainer Günter Zach. Der Plan sieht vor, dass Guttenbrunner seinen Pass in Neuhofen "parken" und versuchen wird, sich in der 1. Klasse West fit zu halten. "Nächsten Sommer setzen wir uns dann wieder zusammen, vielleicht gibt er 2013/14 ein Comeback in Seitenstetten", hofft Zach. Beschlossene Sache ist auch der Abgang von Zweier-Goalie Martin Fraisl. "Er ist 19, jung und talentiert, muss mehr Spielpraxis erhalten." Diese soll der Schlussmann ab nächster Saison beim SV Flexopack Sierning in der Oberösterreich-Liga bekommen. Weiters verlassen Dominik Schagerl (geht nach Amstetten) und Joachim Gschossmann (Blindenmarkt) den Klub.

 

Aufhofstetten-gruenau spu einer Position hat sich bereits die SU Hofstetten-Grünau (2. Landesliga West) verstärkt. Daniel Schmidt ist im Mittelfeld variabel einsetzbar, er stößt von Gebietsligist Mank zu Hofstetten. "Über alles weitere zu sprechen, käme derzeit noch zu früh. Es stehen einige Dinge zur Diskussion, endgültige Entscheidung ist aber noch keine gefallen", berichtet Spielertrainer Nermin Jusic. Nach dem letzten Saisonspiel am Donnerstag gegen Oberndorf wurde auch bekannt, dass Kapitän Dailbor Semanko den Verein verlässt: "Er arbeitet in der Slowakei als Polizist, es geht sich aus zeitlichen Gründen für ihn nicht mehr aus", erzählte Jusic. Wie die offene Position nachbesetzt ist offen: "Vielleicht geben auch einem Spieler aus den eigenen Reihen eine Chance. Doch da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen", betont der Spielertrainer. Neu besetzt hat Hofstetten am Wochenende auch die Torhüter-Position: Zeljko Milosevic, erst in der Winterpause verpflichtet, hat keine Zukunft in Hofstetten, seinen Part nimmt Chrstoph Graf (kommt vom Regionalliga-Klub Amstetten) ein. Mit Mliosevic im Tor kassierte Hofstetten in 15 Matches nur 17 Gegentreffer, der Goalie hatte somit maßgeblichen Anteil an der Aufholjagd.

 

Christian Reichel

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