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Spielberichte

Ybbs besiegt im Verfolgerduell die seit sieben Runden ungeschlagenen Rohrbacher

USC Rohrbach gegen den Aufsteiger ASK Ybbs ist eine der wenigen Begegnungen, die es schon vor dieser Saison in der 2. Landesliga West gegeben hat. Denn Rohrbach ist 2015 in der Gebietsliga West Meister geworden, Ybbs mit 23 Punkten Rückstand Vierter. Die Donaustädter konnten den Oberösterreichern eines von vier Unentschieden abtrotzen. Im Jahr darauf gelang dann Ybbs der Aufstieg – noch souveräner, ungeschlagen mit zwanzig Zählern Vorsprung auf den Zweiten. Also wer hat die Nase vorne der Meister von 2015 oder jener von 2016? Jetzt Trainingslager buchen!

 

Eine der beiden Siegesserien musste reissen

Es war das Duell Dritter gegen Zweiter, lediglich getrennt durch zwei Punkte. Trotz des Rückstands ist Rohrbach ein beispielhaftes Vorbild für Ybbs. Denn gleich in ihrer Premierensaison wurden die Mühlviertler Vierter.

Die Gäste aus Niederösterreich sind mit 5 Siegen und einer guten Portion Selbstvertrauen im Gepäck angereist, hatten die erste Möglichkeit in der Anfangsphase des Spiels, als ein Querpass von Manuel Leitgeb an Freund und Feind vorbeiging.

Rohrbach seit der 1. Runde, Ybbs seit der 2. Runde ungeschlagen

Aber auch die Gastgeber hatten eine breite Brust, sind sie doch seit der ersten Runde ungeschlagen. Die Heimmannschaft übernahm zusehends das Spielgeschehen. Mit schnell vorgetragenen Angriffen wurde die solide Defensive der Ybbser ausgehebelt. Aus einem Konter über Kapitän Marco Moser wurde letztlich nichts Zählbares, weil Aleksandar Stanojcic den Querpass nicht im Tor unterbringen konnte.

Nach knapp einer Viertelstunde konnten die Hausherren doch noch jubeln. Nach einem weiten Abschlag verlängerte Stanojcic per Kopf auf Moser, der gekonnt ins Tor geschossen hatte. „In weiterer Folge haben wir es verabsäumt, die Führung auszubauen“, meinte Dalibor Kovacevic, der Chefübungsleiter von Rohrbach.

Mangelnde Chancenauswertung führt zu einem 1:1-Pausenstand

Denn nach einer halben Stunde sollte sich die mangelnde Chancenverwertung rächen. Nach einem unnötigen Eigenfehler kam Ybbs über einen Outeinwurf von Patrick Bruckner zum Ausgleich. Elvis Dirvaru war der Vollstrecker der Auswärtigen.

„Wir haben dann weitere Akzente gesetzt“, erinnerte sich Kovacevic. Tor ist den Oberösterreichern aber keines gelungen, weil Dominik Jakovljevic an Tormann Bernhard Hayden scheiterte und Norbert Köhidai knapp daneben schoss. Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Martin Parb, der Trainer von Ybbs, war mit der Leistung seiner Truppe im ersten Durchgang nicht zufrieden: „Wir haben Rohrbach zu viele Räume gegeben, waren zu ungeduldig, haben deshalb auch zu oft den Ball verloren. Deshalb war das 1:1 zur Pause schmeichelhaft für uns.“

Kaum Chancen, aber ein Tor

„Nach dem Seitenwechsel war es eine sehr disziplinierte Leistung beider Mannschaften“, berichtete Kovacevic von den starken Defensivreihen. „Chancen waren Mangelware.“

Eine Großchance hatte Rohrbach aus einem Standard. Ein Freistoß von Maximilian Nussbaumer knallte vom Lattenkreuz zurück. Aus einem Angriff über links, war die Verteidigung der Gastgeber indisponiert. Dominik Rass spielte auf Leitgeb, der legte quer auf Dirvaru, der einen Doppelpack zum 2:1 für Ybbs schnüren konnte.

Die erste Niederlage seit acht Runden beschert Rohrbach einen fünf Punkte-Rückstand auf Ybbs

In weiterer Folge waren die Hausherren bemüht auszugleichen. Mehr als ein Schuss von Stanojcic, den Hayden im Nachfassen halten konnte, konnten die Schwarzgewandeten nicht verzeichnen. Ybbs gewann das Duell der letzten beiden Aufsteiger, feiert den sechsten Sieg in Folge und beendet die drei Spiele andauernde Siegesserie von Rohrbach. Jetzt liegen die Mühlviertler bereits fünf Zähler hinter den zweitplatzierten Donaustädtern.

„Ybbs war gut organisiert und nutzte die zwei Chancen eiskalt aus“, fasste Kovacevic die erste Niederlage seit acht Runden zusammen. „Am Schluss fehlten uns die nötigen Ideen, um nochmals ausgleichen zu können.“ Parb war mit den zweiten 45 Minuten zufriedener: „Es war eine ausgeglichene Partie über neunzig Minuten. Beide Teams waren körperlich topfit, nur spielerisch waren die ersten 45 Minuten von uns keine Offenbarung.“

 

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