Gebietsliga Nord/Nordwest

Exklusiv! Gebietsliga Nord-Nordwest kompakt

Zwei gebietsliga-nnwSpiele fanden bereits Freitag Abend statt. Dabei konnten sich jeweils die Heimteams durchsetzen. Nachdem in der Gebietsliga Nord-Nordwest fast nur noch der Kampf um den Klassenerhalt spannend ist, liegt auch das Hauptaugenmerk drauf. Hollabrunn und Langenzersdorf haben sich wohl schon fast ans sichere Ufer geschossen.

 

Hollabrunn hollabrunn fksierndorf sv- Sierndorf 1:0

Nachdem bei den Sierndorfer immer noch einige Spieler verletzungsbedingt pausieren mussten, gingen die Heimischen als Favorit ins Spiel. Auch Thomas Kadlcek sa zu Beginn nur auf der Sierndorfer Ersatzbank. Hollabrunn startete stark, domierte in der ersten halben Stunde das Geschehen. Bis zum 16er spielte man sich relativ leicht durch, danach war man mit dem Latein aber am Ende. Drei Mal wurde es mit Weitschüssen probiert, die aber für Sierndorf-Goalie Steglegger keine Gefahr darstellten. Sierndorfs Offensive war hingegen komplett abgemeldet. "Unser Tormann hat in der ersten Hälfte keinen einzigen Ball zu fangen bekommen", erinnert sich Gerhard Köck, Sektionsleiter der Hollabrunner. In der Pause wechselten die Heimischen, brachten mit Simon Schwarz eine Verstärkung für die Offensive. "Er hat gleich nach drei Minuten eine große Chance vergeben. Danach war es nicht Fisch noch Fleisch", so Köck.

Erst mit der Einwechslung von Drilon Gashi kam wieder mehr Offensivschwung ins Hollabrunner Spiel. In der 88. Minute wurden sie für ihre Mühen belohnt, erzielten den Siegtreffer. "Wir haben uns mit zwei Doppelpässen in den Strafraum gespielt. Dort hat Micic Ademi freigespielt, der den Ball nur noch ins leere Tor schießen brauchte." Hollabrunn zieht damit an Sierndorf in der Tabelle vorbei. Sierndorf hat nun schon vier Spiele in Folge verloren und steckt mitten im Abstiegskampf.

 

Langenzersdorf langenzersdorf svspillern sv- Spillern 1:0

Bei beiden Mannschaften fehlten aufgrund von Verletzungen und Sperren einige Spieler. Dennoch entwickelte sich von Beginn an ein flottes Bezirksderby. Spillern machte den etwas stärkeren Eindruck, konnte sich auch einige Halbchancen erspielen. Vor allem Viktor Kornaj bereitete der Heim-Abwehr einige Probleme. "In der ersten Halbzeit gab es nur wenige Chancen", resümierte Kurt Castek, Trainer der Langenzersdorfer. "Ich muss aber Spillern ein Kompliment machen, das war ein sehr starker Gegner." Zur Pause musste Langenzersdorfs Schlussmann Mario Marek mit Rot in der Kabine bleiben. Er hatte den Schiri-Assistenten beschimpft.

Mit einem Mann mehr übernahmen die Gäste noch mehr das Kommando. Für den alles entscheidenden Treffer sorgten aber die Gastgeber. Manuel Kemmether zirkelte den Ball zur Mitte, Freund und Feind fuhren daran vorbei. Ob Fabian Fink den Ball noch vor der Linie berührt hat, war nicht genau zu sehen. Auch der Unparteiische war sich nicht sicher. Er und seine zwei Kollegen erwischten aber überhaupt einen rabenschwarzen Tag. "22 Spieler wollten Spaß haben und Fußball spielen und drei Männer wollten das unbedingt verhindern", so Spillern Sektionsleiter Gerhard Sturm. In einer hektischen Schlussphase musste auch noch Lucas Herz mit Gelb-Rot vom Feld. Mit neun Mann brachten die Hausherren den Vorsprung über die Zeit. Dazu gehörte aber auch neben einer Portion Glück der Schiedsrichter als Helfer dazu. "Nach einem Freistoß haben wir ein reguläres Tor gemacht. Das war schon in der Nachspielzeit. Er hat es aber nicht gegeben, warum auch immer. Danach war noch eine elferwürdige Situation, wo die Pfeife stumm blieb", ärgerte sich Sturm über den Unparteiischen. "Wir waren 90 Minuten lang besser und stehen jetzt mit leeren Händen da."

 

Leitzersdorf - leitzersdorf usvleopoldsdorf-mfd scLeopoldsdorf 2:1

Keiner hatte mit einem Punkt gegen den überlegenen Tabellenführer gerechnet. Und gerade in diesem Spiel wuchs Leitzersdorf über sich hinaus. Von der ersten Minute an war der Wille zum Sieg da. Immerhin hatte man vor dieser Runde schon vier Punkte auf einen Nichabstiegsplatz Rückstand. In einer torlosen ersten Halbzeit fanden beide Mannschaften Chancen vor. Leopoldsdorf konnte aber nicht das gewohnt druckvolle Spiel aufziehen. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann noch spannender. Neuzugang Georg Lackermayer brachte die Heimischen nach etwa einer Stunde in Führung. Die Freude darüber hielt aber nicht all zu lange an. Denn Michael Rinda glich nur wenige Minuten später aus. Als alles schon mit einem Unentschieden rechnet, versenkte Jaroslav Svozil einen Freistoß zum 2:1-Siegtreffer für die Hausherren. Der Jubel kannte danach keine Grenzen mehr. Svozil sah seine zweite gelbe Karte und ist daher im nächsten Spiel gesperrt.

 

Hausleiten hausleiten svlaa-thaya sc- Laa 0:4

Für beide Mannschaften stand in diesem Duell viel auf dem Spiel. Doch nur die Gäste aus Laa machten auch den Eindruck, dass sie über diese Tatsache Bescheid wussten. Bereits nach fünf Minuten gingen sie nach einer Flanke in Führung. Die Abseitsfalle der Hausherren hat dabei nicht zugeschnappt. Mark Olschnegger hatte aus fünf Metern keine Problem, Torhüter Hörmann mit einem Schuss ins kurze Eck zu bezwingen. In der Folge war es ein ausgeglichenes Duell, wobei die Laaer immer den gefähricheren Eindruck machten. Hausleiten hatte in der ersten Halbzeit keinen einzigen Torschuss zu verzeichnen. Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern zunächst das gleich Bild. Beide Teams agierten nervös und begingen viele Abspielfehler. Laa war aber meist einen Schritt schneller am Ball und konnte so auch verdient mit 2:0 in Führung gehen. Hausleiten-Trainer Peter Flicker brachte nach dem zweiten Gegentreffer gleich drei neue Spieler. Doch der Erfolg stellte sich nicht ein. Mit dem steigenden Selbstvertrauen wurde Laa immer stärker. Mirsolav Pekarek verwandelte eine viertel Stunde vor dem Ende einen Elfmeter zur Entscheidung - 3:0. Für den Schlusspunkt der Partie sorgte Mario Kmosko, der die Hausleitner Abwehr alt aussehen ließ. Hausleiten fand in 90 Minuten nur zwei Tormöglichkeiten vor, ein Pesl-Schuss sowie eine Kopfballchance von Gerald Grötz sind aber im Abstiegskampf zu wenig.

 

Orth orth-donau scobergaenserndorf tsu- Obergänserndorf 1:2

Obergänserndorf konnte in der letzten Woche gegen Hausleiten viel Selbstvertrauen tanken. Nun wollten sie gegen Orth den Aufwärtstrend fortsetzen. Mit einem guten Beginn setzten sie die Gastgeber aus Orth gleich etwas unter Druck. Es dauerte nicht lange, ehe die Wagner-Elf in Führung ging. Torschütze war ein neuer Mann bei den Obergänserndorfern. Patrick Wallner netzte zum ersten Mal in seiner Karriere. "Er hat vorher noch bei keinem anderen Verein gespielt. Den haben wir aus dem Hut gezaubert. Letzte Woche ist er schon eingetauscht worden, diesmal hat er gleich von Beginn an gespielt und eine gute Leistung geboten", freut sich Obergänserndorfs Sektionsleiter Werner Schmöllerl. Die Freude über das Tor wehrte aber nich so lange, denn Manuel Horak glich nur kurz darauf per Elfmeter aus. Mit einem Remis ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel waren es erneut die Gäste, die für den ersten Treffer sorgten. Neuzugang Vaclav Cahyna machte das zweite Tor im zweiten Spiel und avancierte so zum Matchwinner für Obergänserndorf. Denn Orth konnte nicht mehr zulegen, die drei Punkte wanderten mit nach Obergänserndorf. "Heute war das endlich mal wieder richtig angenehm zum Zuschauen", so Schmöllerl, der in den letzten Wochen einige graue Haare bekam.

 

Weitere Spiele:

Sonntag:

Prottes - Marchegg 3:2
Langenlebarn - Reyersdorf 2:0

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