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1. Klasse Mitte-West

Union Steinerkirchen: "Waren in jedem Spiel auf Augenhöhe"

Im Vorjahr musste der FC Union Steinerkirchen bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern und kam schließlich als Zehnter ins Ziel. Auch in der aktuellen Saison der 1. Klasse Mitte-West ist das Abstiegsgespenst ein ungebetener Gast. Die Brandmair-Elf sammelte in der Hinrunde lediglich acht Punkte und überwintert als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz. "Auch wenn die Tabelle eine andwre Sprache spricht und der Herbst für uns kein guter war, hat sich die Mannschaft gegenüber dem Frühjahr spielerisch erheblich gesteigert und war in jedem Spiel mit dem Gegner auf Augenhöhe, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Aber es hat nicht viel gefehlt, zudem ist es ans rettende Ufer nicht allzu weit", meint Trainer Günter Brandmair.

 

Guter Start und erfolgreicher Herbstausklang

Die Union kam gut aus den Startblöcken und sammelte in den ersten beiden Runden vier Zähler. Von den folgenden zehn Spielern gingen aber nicht weniger als neun verloren, wanderte nur ein einziger Punkt auf das Konto. Ausgerechnet im letzten Match des Jahres fanden die Steinerkirchener wieder in die Spur und wurden mit einem Sieg gegen Niederthalheim rechtzeitig vor der Winterpause die "Rote Laterne" los. "Dieser Dreier war für die Tabelle, aber auch für den Kopf ungemein wichtig. Leider hatten wir von Beginn an mit Verletzungen zu kämpfen und mussten zudem die etatmäßigen Torleute vorgeben", spricht der Coach den Abgang von Pascal Breiteneder Richtung Pichl sowie die Handverletzung von Hakan Sabur an, der als adäquater Ersatz verpflichet wurde. "Lukas Laher musste in die Bresche springen und hat auch anständige Leistungen abgeliefert, mit seinen erst 16 Jahren fehlt ihm aber die Erfahrung". Mit Valentin Wieshofer stand der Kapitän aufgrund eines Kreuzbandrisses über weite Strecken nicht zur Verfügung.

 

Zu viele Gegentore und akute Heimschwäche

Während immerhin fünf Mannschaften weniger Treffer bejubeln konnten, kassierten nur zwei Teams mehr Gegentore. "Auch wenn die Chancenverwertung zum Teil mangelhaft war, jaben wir relativ viele Tore erzielt - leider haben wir zu viele erhalten", weiß Brandmair, der die aktue Heimschwäche nicht wirklich erklären kann. "Auf eigenem Platz haben wir am Stück fünf Niederlagen kassiert, dann aber Gott sei Dank das letzte Heimspiel gewonnen. Schon im Frühjahr hatte die Mannschaft vor heimischer Kulisse Probleme, warum das so ist, ist mir ein Rätsel", schüttelt der Trainer den Kopf. Fünf der acht bislang gesammelten Punkte fuhr der Nachzügler in der Fremde ein. "Wir haben in der Hinrunde in vielen Spielen ein anständige Performance abgeliefert und sieben Mal geführt, aber jedes Mal verloren. Meine Mannschaft hat überaus unglücklich agiert, wie zum Beispiel gegen Hohenzell, als wir zahlreiche Chancen kreiert, aber nur die Stange und alles mögliche getroffen haben, ehe wir durch einen fragwürdigen Elfmeter eine Niederlage einstecken mussten. Gegen Meggenhofen und Haag haben wir jeweils drei Tore erzielt - aber vier erhalten", spricht Günter Brandmair von vielen liegengelassenen Punkten.

 

Ein Abgang - Trainingslager in Kroatien

In Steinerkirchen wird aktuell in der Halle gekickt, ehe am 8. Januar die Vorbereitung in Angriff genommen wird, die neben einigen Testspielen auch ein Trainingslager in Kroatien beinhaltet. Während Torwart Manuel Laher sowie Daniel Mittermair im neuen Jahr wieder zur Verfügung stehen, steht hinter der Fitness von Kapitän Wieshofer ein Fragezeichen. Zudem stehen bei Offensivspieler Michael Schröttner die Zeichen auf Abschneid. "Er hat mir mitgeteilt, dass er bei einem höherklassigen Verein eine neue Herausforderung sucht, unter anderem OÖ-Ligist St. Martienkirchen/Polsenz ein Thema ist. Sein Abgang schmerzt, weshalb ich hoffe, dass der Verein darauf reagiert und Ausschau um adäquaten Ersatz hält", wünscht sich der Übungsleiter eine Verstärkung.

 

Richtungweisender Rückrundenstart

Auch wenn zum "Strich" zwei und ans rettende Ufer vier Punkt fehlen, ist man in Steinerkirchen zuversichtlich, die Klasse wieder halten zu können. "Im Herbst waren die Leistungen zumeist in Ordnung, nur die Punkteausbeute hat nicht gepasst. Ich denke, dass mit einem guten Start in die Rückrunde noch viel möglich ist, sollten in den ersten drei Spielen, die durchwegs am eigenen Platz ausgetragen werden, aber reichlich punkten", kennt Günter Brandmair den Schlüssel zum Erfolg. "Die Platzierung ist am Ende zweitrangig, wichtig ist, dass wir den Klassenerhalt schaffen - egal wie, wenn nötig auch über den Umweg der Relegation".

 

Günter Schlenkrich 

 

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