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1. Klasse Nord-West

Union Sigharting: Verstärkungen aus der OÖ-Liga

Nach einem zehnten und einem achten Platz ist das dritte Jahr in der 1. Klasse Nord-West für die DSG Union Sigharting bislang das schwierigste. Der Klub sammelte in der Hinrunde lediglich neun Punkte und weiß in der Tabelle als Vorletzter nur das Schlusslicht aus Freinberg hinter sich. "Nach einer ansprechenden Rückrunde in der letzten Saison hat uns Trainer Andreas Wimmeder überraschend verlassen, zudem ist Torjäger Marcel Ratzenberger nach Andorf gewechselt. Demzufolge haben wir eine schwierige Saison erwartet, hätten uns aber ein üppigeres Punktekonto erhofft. Durch die beiden Siegen auf der Zielgeraden konnten wir aber die Chance auf den Klassenerhalt wahren", erklärt Obmann Andreas Feichtlbauer, der in der Winterpause einen Heimkehrer sowie einen neuen Spielertrainer begrüßen konnte.

 

Kapitaler Fehlstart - Probleme in der Offensive

Unter Coach Hubert Hamedinger, der nach fünf Spielen gehen musste, kam die Union nicht in die Gänge, standen nach zehn Runden lediglich drei Zähler am Konmto. "Wir haben eine ausgezeichnete Vorbereitung absolviert, die Auslosung hat es aber nicht gut mit uns gemeint. Den in den ersten fünf Runden waren vier Top-Teams unsere Gegner. Wir waren in diesen Spielen gut dabei, haben aber nur einen Punkt ergattert. Leider haben am Beginn der Saison urlaubsbedingt einige Spieler gefehlt. Zudem hat sich die Mannschaft aufgrund von Undiszipliniertheiten bzw. Ausschlüssen das Leben selbst schwer gemacht", meint der Ex-Trainer. Nach einem Trainerwechsel feierten die Sighartinger unter der interimistischen Leitung durch Rainer Quinn auf der Zielgeraden binnen Wochenfrist zwei Siege - gegen Freinberg und in Diersbach - ehe sich der Nachzügler in St. Willibald mit der achten Saisonniederlage in die Winterpause verabschiedete. "Auch wenn es am Anfang nicht gelaufen ist, waren wir in den meisten Spielen gut dabei, konnten die engen Partien aber nicht gewinnen bzw. haben sie verloren. Unter Rainer Quinn ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen und haben mit den beiden Siegen Anschluss gefunden", weiß der Obmann, der nur 17 Treffer bejubeln durfte - lediglich die Kicker aus Freinberg trafen weniger oft ins Schwarze. "Die Performance der Defensive war durchaus in Ordnung, nach dem Abgang von Ratzenberger hat uns vorne aber ein Torjäger gefehlt. Wir sind ein kleiner Verein und haben gewusst, dass mehr als eine Präsenz in der unteren Tabellenregion nicht möglich ist. Dennoch glauben wir an unsere Chance und haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben", so Feichtlbauer.

 

Neuer Spielertrainer und ein Heimkehrer

Auf der Suche nach Verstärkungen ist die Union Sigharting in der OÖ-Liga fündig geworden. So sind Peter Nagy und Marcel Ratzenberger im Doppelpack von Andorf zum Vorletzten gewechselt. Während der Ungar als Spielertrainer die Verantwortung übernimmt und als Führungsspieler die Defensive stabilisieren soll, ist der Heimkehrer für die Tore auf der anderen Seite des Platzes verantwortlich, sollen viele Ratzenberger-Treffer den Weg ans rettende Ufer ebnen. "Auch wenn Nagy in seiner bisherigen Karriere als Trainer noch nicht tätig war, verfügt er über reichlich Erfahrung. Und bei Marcel wissen wir ohnehin, was er kann. Damit ist unser Einkaufsprogramm abgeschlossen, sind keine weiteren Zugänge zu erwarten", sagt Andreas Feichtlbauer. Mit Michael Schröckeneder (SK Schärding) und Dominik Machtlinger (Antiesenhofen/Ort) haben zwei Spieler den Verein verlassen.

 

"Müssen im Frühjahr vermutlich über 20 Punkte sammeln"

Mit dem Beginn der Vorbereitung startet am kommenden Wochenende das Unternehmen Klassenerhalt. Im ersten Testspiel werden die Kräfte am 17. Februar mit den Kickern aus Aurolzmünster gemessen. Trotz der prekären Tabellensituation ist man in Sigharting zuversichtlich, die Klasse halten zu können. "Es wird nicht einfach, aber im Verein und in der Mannschaft herrscht eine gute Stimmung. Auch wenn wir im Frühjahr vermutlich über 20 Punkte sammeln müssen, ist der Klassenerhalt durchaus möglich", so Feichtlbauer. "Obwohl es die Auslosung nicht gut mit uns meint und in den ersten Spielen die Top-Fünf der Tabelle unsere Gegner sind, müssen wir wesentlich besser starten als im Herbst. Unser erwartet im neuen Fußballjahr eine ungemein schwierige, aber lösbare Aufgabe".

 

Spieler der Hinrunde 2017/18

 

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Günter Schlenkrich

 

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