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Spielberichte

Trotz Ende der Niederlagenserie hält sich in St. Aegidi die Freude in Grenzen

In der Relegation empfing die Union St. Aegidi den SV Riedau zum Duell zwischen dem Drittletzten der 1. Klasse Nord-West und dem Vizemeister der 2. Klasse West-Nord. Nach 20 Runden stand die Union noch im sicheren Mittelfeld der Tabelle, sieben Niederlagen später musste die Scharnböck-Elf in die Relegation. Kapitän Matthias Dräxler und Co. gingen durch einen Elfmeter in Führung und sahen bereits wie die Sieger aus, ehe den Gästen in der Schlussminute der Ausgleich gelang und den Riedauern nach einem 1:1-Unentschieden der Aufstieg winkt.

 

Elfmeter bringt Hausherren in Führung

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Weilhartner bekamen rund 550 Besucher in der Baunti-Arena ein Spiel auf mäßigem Niveauu zu sehen, wenngleich den Hausherren von Beginn an deutlich anzumerken war, die Niederlagenserie unbedingt beenden zu wollen. Die Union kämpfte beherzt, agierte aber nicht wirklich zwingend. Auch wenn Antonin Hynek ins Schwarze traf - der Treffer des SVR-Torjägers wurde aufgrund einer Abseitsstellung jedoch aberkannt - fanden die jungen Gäste nicht zu ihrem gewohnten Spiel und hatten in Halbzeit eins auch aufgrund der mangelnden Erfahrung die Hosen voll. In Minute 35 durften die heimischen Fans jubeln, als der eben erst eingewechselte Riedauer Paul Gahleitner im Strafraum ein Foul beging und Rudolf Roßgatterer den fälligen Elfmeter verwandelte. Kurz danach brandete in der Arena erneut Jubel auf, dem vermeintlichen 2:0 durch Matyas Babka versagte der Unparteiische wegen Abseits aber die Anerkennung. Somit ging es mit einer knappen Führung der Hausherren in die Pause.

 

Roßgatterer sieht Rot - SVR-Torjäger schlägt in der Schlussminute zu

SVR-Coach Helmut Hebertinger dürfte in der Kanbine die richtigen Worte gefunden haben, denn nach Wiederbeginn präsentierte sich seine junge Mannschaft von ihrer besten Seite. Die Riedauer übernahmen in Durchgang zwei das Kommando und hatten Spiel und Gegner fest im Griff. Während Distanzschüsse des eingewechselten Rene Weissenböck sowie von Peter Dornetshumer über die Latte strichen, vereitelte Union-Schlussmann Philipp Eder mit einer Glanzparade eine Großchance von Julian Tiefenthaler. Nach 70 Minuten beging Roßgatterer sein erste Foul im Spiel, da der Routnier jedoch mit gestrecktem Bein in den Zweikampf mit Lukas Starzengruber ging, schickte ihn der Referee mit Rot vom Platz. Die dezimierten Hausherren hätten in Minute 80 den Sack zumachen können, nach einem Babka-Schuss klatschte der Ball aber an die Außenstange. Als es bereits nach einem Heimsieg aussah, schlug der SVR in der Schlussminute doch noch zu, als Hynek nach einer Starzengruber-Ecke den 1:1-Endstand besiegelte.

Stimmen zum Spiel:

Christian Litzlbauer, Sektionsleiter Union St. Aegidi:
"Auch wenn wir die Niederlagenserie stoppen konnten, hält sich die Freude darüber in Grenzen. Zum einen hätten wir das 2:0 machen können, und zum anderen haben wir den Ausgleich in der letzten Minute kassiert. Obwohl die Saison eine verkorkste ist, soll das Gastspiel in der 1. Klasse nach nur einem Jahr nicht schon wieder zu Ende sein. Es wird am Samstag nicht einfach, aber vielleicht können wir im Rückspiel das Glück erzwingen".

Udo Niemetz, Sektionsleiter SV Riedau:
"In der ersten Halbzeit war unsere junge Mannschaft ungemein nervös, aufgrund der Steigerung nach der Pause wäre aber sogar noch mehr möglich gewesen. Doch unter dem Strich geht das Unentschieden in Ordnung. Mit dem Remis und dem Auswärtstor haben wir uns eine gute Ausgangsposition verschafft und werden am Samstag versuchen, den Sack zuzumachen".

 

Günter Schlenkrich 

 

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