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Spielberichte

Levarda-Festspiele bei Haids Kantersieg über Edelweiß 1b

DSG Union Haid
Union Edelweiß Linz 1b

In der 2. Klasse Mitte presented by HDI empfing in der 9. Runde der zu Hause noch ungeschlagene Tabellenvierte DSG Union Haid, den aktuellen Ligaelften Union Edelweiß Linz 1b. Am vergangenen Spieltag waren die Haider, trotz zahlreicher guter Möglichkeiten, erstmals im laufenden Bewerb ohne Torerfolg geblieben, was der Drucker-Elf im Spiel gegen die ASKÖ Ebelsberg Linz prompt die zweite Saisonniederlage bescherte. Von mangelnder Durchschlagskraft im Angriff oder fehlender Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor war nur sieben Tage danach im Duell mit dem vermeintlich jüngsten Team der gesamten Liga nichts mehr zu sehen. Vor allem Andreas Levarda schien am Sonntag gegen die Reserve des OÖ-Ligisten sein Visier besonders gut eingestellt zu haben, glückte doch dem Angreifer bereits vor der Pause ein lupenreiner "Quatropack", ehe er zu Beginn der zweiten Halbzeit noch zwei weitere Treffer nachlegte. Die Gäste aus Linz, die nach dem ersten Gegentor komplett die Ordnung in ihrem Spiel verloren hatten, mussten teures Lehrgeld bezahlen. Am Ende feierte die DSG Union Haid mit einem 9:1-Schützenfest ihren höchsten Pflichtspielsieg seit fast viereinhalb Jahren. Jetzt Trainingslager buchen!

 

Nicht zu bremsen

Die Anfangsphase in einer Partie, die schlussendlich recht deutlich zugunsten der Hausherrn ausgehen sollte, gestaltete sich noch relativ ausgeglichen. Union Edelweiß Linz 1b spielte mit dem letztjährigen Absteiger aus der 1. Klasse gut mit und kam selbst auch zu der einen oder anderen vielversprechenden Gelegenheit. "Wir sind eigentlich ganz gut gestartet, wodurch ich schon die Hoffnung hatte, dass es in dieser Begegnung für uns etwas zu holen geben könnte. Die Ordnung in unserem Spiel hat in den ersten 20 Minuten noch gepasst, bevor uns ein kapitaler Abwehrfehler komplett aus der Bahn geworfen hat." Der von Gäste-Trainer Gernot Bachmaier angesprochene Schnitzer unterlief den Nachwuchshoffnungen der Union Edelweiß nach einem Ausschuss ihres Torhüters Mario Breitenfellner. Der Abschlag des jungen Keepers kam postwendend zurück und so stellte Andreas Levarda nur wenige Augenblicke später auf 1:0. Offensichtlich noch geschockt vom Gegentreffer kassierte Edelweiß 1b innerhalb von nur 120 Sekunden gleich den nächsten herben Rückschlag, von dem sich die Linzer schließlich auch nicht mehr erholen sollten. Erneut war es Andreas Levarda, der die heimischen Fans jubeln ließ. Das Haider Urgestein, das in den letzten Jahren stets die clubinterne Schützenliste angeführt hatte, war nun endgültig nicht mehr zu bremsen. In der 40. Minute erzielte Haids Nummer vier zunächst einen lupenreinen Hattrick, ehe Levarda mit einer der letzten Aktionen in Hälfte eins den Vorsprung zur Pause auf vier Tore schraubte.

"Sechserpack"

Trotz der klaren Führung im Rücken forderte Christian Drucker, seines Zeichens Feldherr der Gastgeber, seine Schützlinge zur Halbzeit auf, auch nach dem Seitenwechsel das Tempo weiterhin möglichst hoch zu halten: "Wir wollten die Schwäche unseres Gegners unbedingt ausnützen und so viele Tore wie nur möglich erzielen." Die Worte seines Trainers besonders zu Herzen nahm sich einmal mehr Andreas Levarda. Der unumstrittene Mann dieses Spiels schraubte kurz nach Wiederbeginn mit seinem bereits dritten Doppelschlag in dieser Partie den Zwischenstand auf 6:0. Nach insgesamt sage und schreibe sechs hintereinander folgenden Treffern des Goalgetters, durfte sich in der 63. Minute mit Philipp Hagmair dann auch einmal ein anderer Spieler als Torschütze feiern lassen. Kurz darauf zappelte der Ball schon wieder im Netz der Gäste. Dieses Mal war es mit Manuel Peterwagner der Kapitän der DSG Union Haid höchst persönlich, der die völlig in sich zusammengefallene Abwehrmauer der Linzer überwinden konnte. Das vielleicht schönste Tor in diesem Spiel bekam das Publikum schließlich nach 72 Minuten zu sehen, als Milan Durica, der zuvor zahlreiche gute Gelegenheiten ungenützt verstreichen hatte lassen, wohl auch mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch das Leder von der Strafraumkante volley in den Winkel hämmerte. In der Folge schaffte es die zweite Garnitur der Union Edelweiß zumindest eine Niederlage in zweistelliger Höhe zu verhindern, wobei den überforderten Linzern kurz vor Schluss durch Vane Iliev wenigstens noch der Ehrentreffer zum 9:1-Endstand vergönnt war.

Höhen und Tiefen

DSG Union Haid-Coach Christian Drucker konnte sich nicht erinnern, schon einmal einem Spiel beigewohnt zu haben, bei welchem ein Akteur sechs Tore in Folge schoss: "Ich glaube, ich hatte so etwas zuvor noch nicht gesehen. Ohne seine Leistung irgendwie schmälern zu wollen, hat Andreas Levarda aber natürlich auch von den Zuspielen seiner Teamkollegen profitiert. So konnten wir etwa über die Flügel sehr viel Druck erzeugen. Bis zum Doppelschlag zum 2:0 war es noch eine durchwegs offene Partie, danach allerdings hat sich die Sache zu einem Lehrspiel für Union Edelweiß 1b entwickelt. Wir waren klar überlegen, haben Ball und Gegner laufen gelassen und dieses Mal auch, im Gegensatz zur Vorwoche, unsere Torchancen zum großen Teil genützt. Bei den sehr jungen Gästen hat doch noch etwas die nötige Cleverness gefehlt." Die Unerfahrenheit seines Teams führte auch Edelweiß 1b-Übungsleiter Gernot Bachmaier als einen der Hauptgründe für die deutliche Abfuhr an: "Mit dem ersten Gegentor sind wir so richtig konfus geworden. Die vorgegebene Aufgabenverteilung, sowie die Spielpositionen wurden nicht mehr eingehalten. Hinzu kommt noch, dass dieses Mal bei uns die Körpersprache überhaupt nicht gestimmt hat. Während wir zum Beispiel in den Spielen gegen den SV Oftering und die SPG FC Stahl Westbahn Linz noch um jeden Ball erbittert gekämpft haben, hat an diesem Tag das Zweikampfverhalten völlig zu wünschen übriggelassen. Wir haben uns einfach unserem Schicksal ergeben, wobei der DSG Union Haid auch alles aufgegangen ist. Es war natürlich nicht unbedingt vorteilhaft, dass wir fast auf die komplette etatmäßige Defensivabteilung verzichten mussten. Die Ausfälle sind für mich allerdings keine Ausrede dafür, dass wir uns etwa ganze vier Gegentore nach Einwürfen eingefangen haben. Wir waren leider nach dem Rückstand völlig von der Rolle, da ist es auch schwer von außen noch irgendwie positiv einzuwirken. In solchen Situationen fehlt der Mannschaft zweifellos ein erfahrener Führungsspieler, der als verlängerter Arm des Trainers am Spielfeld agiert. Wir sind eben eine sehr junge Truppe, insofern war es klar, dass wir Höhen und Tiefen erleben werden. Wir befinden uns noch in einer Lernphase und so haben wir in diesem Duell reichlich Lehrgeld bezahlt."

 

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