Mit vier Siegen am Stück gelang der Union St. Agatha in der 2. Klasse West-Nord ein sensationeller Saisonstart. Auch am Ende der Hinrunde legte die Mannschaft von Trainer Karl Baschinger eine Serie hin - verabschiedete sich jedoch mit vier heftigen Niederlagen in die Winterpause. Somit sprang am Ende nur der siebente Rang heraus, überwintern die Agathenser im Niemandsland der Tabelle.

Als es für die Union Vichtenstein immer mehr nach einem sieglosen Jahr 2011 aussah, schlug die Mannsachaft von Trainer Karl Schmidseder auf der Zielgeraden der Herbstsaison zu und konnte - im Heimspiel gegen Enzenkirchen - nach 23 vergeblichen Anläufen den ersten Sieg in diesem Jahr feiern. Einmal auf den Geschmack gekommen blieb die Schmidseder-Elf auch eine Woche später in Rainbach erfolgreich und konnte in der 2. Klasse West-Nord im allerletzten Moment die "Rote Laterne" abgeben und sogar noch auf den zehnten Platz vorstoßen.
Nach einer verkorksten letzten Saison und dem Abstieg in die 2. Klasse West-Nord hatte die Union Stadlmayr-Bau Suben einen Stock tiefer mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Die Elf rund um Spielertrainer Lukas Schauer kam dann aber immer besser in die Gänge und präsentierte sich im Vorderfeld der Liga. Im letzten Spiel setzte es jedoch eine bittere 0:4-Heimpleite gegen Riedau, überwintert der Absteiger auf dem fünften Platz.
"Eigentlich wollten wir in der 2. Klasse West-Nord an den vorderen Plätzen schnuppern, hatten aber aufgrund von Verletzungen mit großen Personalproblemen zu kämpfen und mussten im Herbst ab und an mit vier, fünf Reserve-Spielern antreten", begründet Sektionsleiter Roland Ketter das enttäuschende Abschneiden der Union sportsTEAM.at St. Willibald. Die Mannschaft von Trainer Hubert Aumaier konnte die Hinrunde zwar mit einem 5:0-Kantersieg gegen St. Agatha abschließen, überwintert aber mit einem achten Platz im Niemandsland der Tabelle.
"Mit einem derartigen Saisonverlauf hätten wie nie gerechnet und freuen uns umso mehr, dass wir in dieser Saison im Vorderfeld der Tabelle überwintern", erklärt Union Schardenbergs Sektionsleiter Christian Schmid. Während man im Vorjahr nur im unteren Tabellendrittel zu finden war, steht die Mannschaft von Trainer Josef Breit in der aktuellen Meisterschaft der 2. Klasse West-Nord auf dem vierten Platz und ist von Herbstmeister Taufkirchen/Pram lediglich durch drei Punkte getrennt.
Auf eine enttäuschende Herbstsaison blickt die Union Wesenufer zurück. Die Mannschaft von Trainer Ulrich Zinhobl konnte in der Hinrunde der 2. Klasse West-Nord lediglich elf Punkte sammeln und nur den neunten Platz belegen. Zudem ist man nur durch drei Zähler von der "Roten Laterne" getrennt. "Das Abschneiden ist enttäuschend und vor allem dem kleinen Kader zuzuschreiben, der im Herbst immer kleiner geworden ist", spricht Sektionsleiter Rene Dobetsberger unter anderem die vier Langzeitverletzten an.
Der SV Romberger Lambrechten startete perfekt in die Saison und konnte die ersten sechs Spiele allesamt gewinnen. Ebenso wie Tabellenführer Taufkirchen/Pram lief es bei der Elf rund um Spielertrainer Andreas Schauer in der zweiten Hälfte der Herbstsaison nicht mehr ganz so gut. Mit einem guten Finish - sieben Punkte in den letzten drei Runden - konnten sich die Lambrechtener aber im Spitzenfeld der 2. Klasse West-Nord behaupten und weisen als Drittplatzierter lediglich zwei Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze auf.

