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Union Ansfelden fährt in Kellerderby die ersten Punkte ein und schickt "Rote Laterne" nach Asten

Union Ansfelden
SK Asten

Am Freitagabend durften sich die Fans in der Bezirksliga Ost auf das Aufeinandertreffen zwischen der Union Humer Ansfelden und dem SK Kornspitz Asten freuen. Vier Tage nach dem Ende der Ära von Thomas Hinterreiter gelang der Union unter der interimistischen Leitung von Christoph Krahofer der Befreiungsschlag. Nach vier Pleiten in ebenso vielen Runden behielten die Ansfeldener mit 4:1 die Oberhand und verließen mit dem ersten Saisonsieg das Ende der Tabelle. Der Aufsteiger verlor nicht nur das Kellerderby, sondern auch zwei Spieler durch Platzverweise und musste die Heimreise mit der "Roten Laterne" im Gepäck antreten.

Lukic und Mittermeir bringen Hausherren auf die Siegerstraße - Zürnsack sieht Rot

Rund 250 Besucher bekamen von Beginn an ein Duell mit offenem Visier zu sehen, war beiden Mannschaften deutlich anzumerken, im Kellerderby unbedingt punkten zu wollen. Den ersten Nadelstich setzten die entschlossenen und giftigen Hausherren, als Patrick Lukic nach einer Viertelstunde einen Corner direkt verwandelte. Wenig später durften die heimischen Fans erneut jubeln - Routinier Alexander Mittermeir war mit einem Lupfer erfolgreich und erhöhte auf 2:0. Kurz danach war der SKA nur noch zu zehnt. Ansfeldens Ivan Jurkic beging ein Textilfoul an Andreas Zürnsack. Der Astener ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen und flog mit Rot vom Platz. Mit einer komfortablen Führung im Rücken und zudem in numerischer Überzahl ließ die Union nichts anbrennen und brachte das 2:0 in die Pause.

Kurz nach Wiederbeginn ist Messe gelesen - Asten nur noch zu neunt

Acht Minuten nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Caliskan war die Messe gelesen. Die Ansfeldener attackierten hoch und eroberten den Ball, ehe Lukic aus 20 Metern abzog und auf 3:0 erhöhte. Der SKA war geschlagen, durfte sich Mitte der zweiten Halbzeit aber zumindest über den Ehrentreffer freuen, als ein Joker stach. Der eben erst eingewechselte Bastian Ritzberger nagegelte den Ball aus 20 Metern genau ins Kreuzeck. 120 Sekunden später schwächte sich der Aufsteiger erneut - Benjamin Gönner sah zwei Mal Gelb und flog mit der Ampelkarte vom Platz. Gegen neun Astener schlugen die Heimischen kurz danach noch einmal zu. Eine Ecke der Krahofer-Elf wurde zunächst geblockt, ehe Jurkic aus der Distanz abzog und den 4:1-Sieg der Union Ansfelden fixierte.

Gerhard Petermandl, Obmann Union Ansfelden:
"Der Sieg war ebenso wichtig wie verdient, ist uns nach dem kapitalen Fehlstart der Befreiungsschlag geglückt. Die Mannschaft hat ihr Potenzial abgerufen und die Ligatauglichkeit bestätigt".

 

Günter Schlenkrich

 

 

 

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