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Bezirksliga West

Union Peuerbach mit spektakulärer Herbstsaison

"Vor eineinhalb Jahren habe ich bei der Union Peuerbach das Traineramt mit dem Vorhaben übernommen, Halbjahr für Halbjahr eine Steigerung zu erzielen. Das ist bislang gelungen. Schade ist nur, dass unsere tolle Siegessere ausgerechnet im letzten Spiel endete und sich vor uns in der Tabelle der Bezirksliga West eine kleine Lücke aufgetan hat", erklärt Werner Topf. Nach einem vierten Platz im Vorjahr ist seine Mannschaft auch in der aktuellen Saison bislang gut unterwegs und überwintert trotz jeder Menge Gegentore auf dem dritten Platz.

 

Holprigem Saisonstart folgte beeindruckende Siegesserie

Die Topf-Elf kam holprig aus den Startblöcken, musste in den ersten fünf Runden drei Niederlagen einstecken und stand zu diesem Punkt mit lediglich vier Punkten am Konto auf dem vorletzten Tabellenplatz.  Die folgenden sieben Spiele konnten die Peuerbacher aber allesamt gewinnen. "Es klingt zwar komisch, war aber so, dass wir in den ersten Runden eigentlich besser gespielt haben, als danach, nur sind uns in dieser Phase zahlreiche Fehler unterlaufen, die zudem von starken Gegner gnadenlos bestraft wurden. Der Fehlstart hatte aber auch einen positiven Effekt, denn die Mannschaft hat daraus gelernt und eine sensationelle Siegesserie gestartet", weiß der Coach, dem die 4:5-Pleite zum Herbstausklang beim Vorletzten in St. Pantaleon noch immer schwer im Magen liegt. "Wir haben 2:0 geführt und hätten das Match locker gewinnen müssen, haben dann aber aus Standards fünf Tore kassiert. Auch wenn wir in der Hinrunde den ausgezeichneten dritten Rang belegen, hätten wir mit einem weiteren Dreier mit den beiden Erstplatzierten auf Tuchfühlung überwintern können".

 

Satte 28 Gegentore - in der Fremde kaum zu biegen

Bei den 13 Spielen der Union Peuerbach kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten und insgesamt 62 Tore serviert, beinahe fünf pro Match. "Wir haben zumeist für ein Spektakel gesorgt. Für die Fans ist das toll, für einen Trainer aber nicht immer angenehm. Meine Mannschaft hat aber nicht nur spektakuläre Siege errungen, sondern auch den einen oder anderen Dreier staubtrocken eingefahren", so Topf, der 34 Treffer bejubeln konnte, für zehn davon zeichnete Nazar Protsyk verantwortlich. Drei Teams trafen öfter ins Schwarze, nur ebenso wenige kassierten mehr Gegentore. "Es grenzt beinahe an ein Wunder, dass man mit 28 Gegentoren auf dem dritten Platz steht. Aber wir haben in vier, fünf Spielen jede Menge Tore erhalten, in den übrigen Runden aber kaum welche", meint Werner Topf. Während die Peuerbacher auf eigenem Platz ausgeglichen bilanzieren, ist die Union in der Fremde nach Verlustpunkten das stärkste Team der Liga, nach fünf Auswärtsssiegen in Serie musste sich die Topf-Elf aber zum Herbstausklang in St. Pantaleon geschlagen geben. "Früher war die Union Peuerbach für ihre Heimstärke bekannt, aber aktuell tun wir uns in der Fremde anscheinend etwas lechter. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Gegner offensiver agieren und uns dieses Spiel entgegenkommt", sagt der Trainer.

 

Mögliche Zugänge

Beim Trainingsauftakt wird Werner Topf möglicherweise den einen oder anderen neuen Spieler begrüßen können. "Wir strecken unsere Fühler stets nach jüngeren Spielern mit Potenzial aus, die bei anderen Vereinen nicht wie gewünscht zum Zug kommen. Da unsere Kaderdecke relativ dünn ist, sind Zugänge im Winter nicht auszuschließen", kündigt der Coach Transfers an. "Wir sehen uns als Ausbildungsverein, bei dem Spieler Erfahrung sammeln und sich entwickeln können", spricht der Übungsleiter Manuel Strasser, der von OÖ-Ligist St. Marienkirchen/Polsenz nach Peuerbach wechselte und als Rechtsverteidiger zu gefallen weiß, oder Jan Schrank an, der aus der 2. Klasse geholt wurde, bei Lokalrivale Bruck/Peuerbach als Stürmer aktiv war, beim Bezirksligisten aber als "Sechser" agiert und im Herbst eine starke Performance ablieferte.

 

Hecht im Karpfenteich

In der Winterpause müssen die Kicker ein Heim-Programm absolvieren, ehe am 16. Januar die Vorbereitung beginnt. Nach einer starken Hinrunde wollen sich die Peuerbacher auch im neuen Jahr als Hecht im Karpfenteich präsentieren und streben eine Präsenz im Aufstiegskampf an. "Natürlich sind der finanzkräftige Herbstmeister aus Schalchen oder die ebenso starken Utzenaicher zu favorisieren. Aber auch wir verfügen über hohe Qualität und trauen uns durchaus zu - sollten wir in der Rückrunde von Verletzungen weitgehend verschont bleiben - in den Aufstiegskampf noch einzugreifen. Wir wollen die beiden Top-Teams ärgern und mehr als 50 Punkte sammeln. Ob es am Ende zum zweiten, dritten oder vierten Platz reicht, werden wir sehen", blickt Werner Topf der entscheidenden Phase der Meisterschaft vorsichtig optimistisch entgegen.

 

Günter Schlenkrich

 

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