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Spielberichte

Der Floridsdorfer AC schreibt gegen Innsbruck unplanmäßig an!

Am 9. Spieltag der Saison 17/18 kam es in der Sky Go Erste Liga zum mit viel Spannung erwarteten Aufeinandertreffen des FAC Wien mit dem FC Wacker Innsbruck.  Und dabei gelang es den Innsbruckern nur streckenweise so etwas wie Spieldominanz auszustrahlen. In den ersten 45 Minuten wurde den Gästen, aufgrund einer sehr dürftigen Darbietung des Gastgebers, das Spiel praktisch am Silbertablett serviert. Was dabei heraukam war ein Treffer des Slowenen Zlatko Dedic, der eine Verkettung von Floridsdorfer Ungereimtheimten nützen konnte. Mit dem Platzverweis von Wacker-Spieler Matthias Maak Sekunden vor dem Pausenpfiff, war dann aber in weiterer Folge wieder Leben in der Partie. Schlussendlich verbuchte der FAC Wien dann nicht unverdient einen Zähler, möglicherweise ist das jetzt der Start einer Aufholjagd.

 

Die Innsbrucker haben knapp die Nase vorne

Bei den Wienern rumort es weiter ganz gewaltig, zuletzt wurde völlig überraschend Manager Dominik Glawogger in die Wüste geschickt. Was dann die Gäste wohl nur wenig kümmern wird, denn spielerisch präsentierten sich diese in den vergangenen zwei Partien doch von der Schokoladenseite. Aber im Spiel war dann nichts zu bemerken von einem großartigen Tabellenunterschied. Die Floridsdorfer investieren sehr viel, was dann mit sich bringt, dass sich zwei Teams durchaus auf Augenhöhe begegnen. Dann aber die 21. Minute: Bei einem weiten Abschlag von Keeper Christopher Knett ist man sich im Defensivverbund des Gastgebers uneins, Zlatko Dedic erkennt die Situation und netzt zum 0:1 ein. Dieser Treffer des Slowenen bringt es dann doch mit sich, dass die Innsbrucker nun mit Fortdauer der Partie, doch deutlich mehr Spielanteile verzeichnen. Der FAC Wien findet einfach nicht in das Spiel, was dann auch wieder den dürftigen Tabellenplatz entsprechend erklärt. In der 45 Minute sieht der Innsbrucker Matthias Maak nach Foulspiel an Flavio Dos Santos noch den roten Karton - hart, aber vertretbar - Halbzeitstand 0:1.

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Ein Punkt beim Nachzügler FAC Wien - Innsbruck-Coach Karl Daxbacher wird sich das wohl anders vorgestellt haben.

 

Der FAC Wien weiß nun entsprechend zuzulegen

In Überzahl sind die Lebensgeister der Floridsdorfer dann im zweiten Durchgang wiederum zum Leben erweckt. Jetzt geraten die Daxbacher-Schützlinge doch desöfteren ordentlich in Bedrängnis. In der 67. Minute werden die Wiener dann auch für ihre Offensivbemühungen belohnt. Einen Kopfball von Robert Völkl kann Wacker-Schlussmann Knett nicht wirklich bändigen, Nutznießer ist dann Lukas Tursch, der mit seinem ersten Saisontor das 1:1 besorgen kann. Jetzt haben die Innsbrucker gewaltig zu tun, um weiteren Schaden abzuwenden. Denn plötzlich klappt das Angriffsspiel der Wiener, das mit dem finalisieren ist dann aber eine andere Geschichte. So kommt es dann auch, dass sich beide Seite mit dem einen Zähler soweit zufrieden geben - was dann auch soweit dem Gebotenen entspricht - Spielendstand 1:1. In der nächsten Runde gastieren die Floridsdorfer, am Dienstag, 12. September, mit Spielbeginn um 18:30 Uhr, in Lustenau. Zur selben Zeit besitzen die Innsbrucker gegen den FC BW Linz den Heimvorteil.

 

FAC WIEN - WACKER INNSBRUCK 1:1 (0:1)

FAC-Platz, 570 Zuseher, SR: Oliver Drachta (OÖ)

Torfolge: 0:1 (21. Dedic), 1:1 (67. Tursch)

FAC Wien: Fraisl, Kröpfl, Milenkovic (68. Markoutz), Völkl, Dos Santos Dias, Docekal, Hinterberger, Bubalovic, Fucik (86. Lubega), Bergmeister (52. Gashi), Tursch

Wacker Innsbruck: Knett, Jamnig, Kerschbaum, Dedic (45. Pichler), Rakowitz, Harrer, Maak, Schimpelsberger (76. Pirkl), Baumgartner, Gabriele (85. Gabriele), Vallci

gelbe Karten: Bubalovic bzw. Dedic, Rakowitz

gelb/rot: Maak (45. Innsbruck)

Stimmen zum Spiel:

Thomas Eidler, Trainer FAC Wien:

„Jetzt ärgern wir uns natürlich, wenn wir gegen zehn Mann so drückend überlegen sind. In der zweiten Hälfte hätten wir uns natürlich schon den Sieg erhofft, gegen eine Wacker Innsbruck, die doch weit über uns zu stellen ist. Aber letzten Endes nehmen wir den Punkt natürlich mit und sind froh, dass wir die Abwärtsspirale stoppen haben können. Bereits in der ersten Hälfte, bei elf gegen elf, waren wir aus meiner Sicht zumindest gleichwertig, wenn nicht sogar die bessere Mannschaft. Wacker Innsbruck war fast ausschließlich durch Standardsituationen gefährlich und mit dem einen langen Ball über 40, 50 Meter. Von der Spielanlage her war es im Prinzip das, was wir uns in der Länderspielpause erarbeitet haben. Wir nehmen den Punkt und freuen uns auf das Auswärtsspiel in Lustenau.“

Karl Daxbacher, Trainer Innsbruck:

„Wir sehen es schon als zwei verlorene Punkte an. Es ist natürlich schwer eine ganze Halbzeit mit einem Spieler weniger zu spielen. Ich finde, das hat die Mannschaft ganz gut gemacht. Wir haben dann auch wenig Torchancen zugelassen Der FAC hat sich auch dann ziemlich schwergetan. Natürlich sehen wir nach der 1:0 Führung, dass es zwei verlorene Punkte sind. Im Frühjahr haben wir auswärts eine super Bilanz gehabt, jetzt ist es momentan umgekehrt. Die Gründe weiß man dann nicht ganz genau. Heute war natürlich ein Mitgrund, dass wir lange ohne den elften Spieler haben spielen müssen.“  

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Bild: Harald Dostal

geschrieben von: Robert Tafeit

 

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