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Frauen in OÖ

SPG Dorf/Andorf mit geglückter "Fußball-Ehe"

Einige „Fußballehen" wurden in den letzten Jahren im Pramtal geschlossen. Nach der Saison 2014/15 schlossen sich der Meister der Frauenklasse West, Riedau, und der viertplatzierte FC Andorf zusammen. Die neu gegründete Spielgemeinschaft Pramtal landete in der Frauen-Landesliga 2015/16 allerdings auf dem letzten Platz. Daraufhin wurde die SPG Dorf/Andorf geschlossen, die in der letzten Meisterschaft als Vorletzter nur knapp den Klassenerhalt schaffte. Seit Sommer trainiert nun Dominik Gehmaier die Pramtalerinnen, die sich bisher wacker schlugen. Einem späten 0:2 in Altmünster und einer hauchdünnen 0:1-Heim-Niederlage gegen Titelanwärter Windischgarsten stehen die beiden Remis gegen Antiesenhofen/Weilbach (1:1) und Scharnstein (0:0) als Positiva gegenüber. Helmut Pichler lotete die Stimmung beim Neo-Trainer der Landesligistinnen aus.

 


Pichler: Dominik, welche Erfahrungen hat die Union Dorf mit der Spielgemeinschaft Dorf/Andorf seit 2016 gemacht?

Gehmaier: Überwiegend positive, weil ja vorher die SPG Riedau/Andorf bestand und wir etliche Spielerinnen von Riedau übernahmen, von Andorf stehen noch 2 Spielerinnen im Kader. Insgesamt kann ich aus einem Reservoir von 28 Kickerinnen schöpfen. Eine „stille" SPG pflegen wir sogar noch mit einem 3. Verein, denn von der Union Eberschwang sind 9 Spielerinne mangels eines eigenen Frauenteams zu uns gestoßen. Hat den Vorteil, dass wir bei „Platzmangel" sogar dort trainieren können.

Pichler: Besteht da nicht die Gefahr, dass beim „Über-Angebot" manche „übergangen" werden?

Gehmaier: Nur minimal und sicher nicht auf längere Zeit, denn Schul-und Uni- Besuch, Verletzungen, Urlaube, nicht zu vergessen „Familienplanung", usw. reduzieren automaisch die Auswahl und wenn aktuell 1 oder 2 nicht im Aufgebot berücksichtigt werden könne, dann nehme ich halt nächstes Mal eine Rotation vor.

Pichler: welche Nachteile ergeben sich aus dem Zusammenschluss?

Gehmaier: Der größere organisatorische Aufwand, sei es in der Terminplanung und/ oder Platzreservierung, aber dabei kommt mir als aktivem Spieler der Kampfmannschaft des Bezirksligisten U. Dorf und Sohn des U 17- Trainers zugute, dass ich die Termine genauestens kenne und auch auf das Entgegenkommen meiner Kollegen zählen kann.

Pichler. Das klingt nach einem sehr guten Miteinander zwischen Männer- und Frauenteam?

Gehmaier: Unbedingt, das klappt bei uns vorzüglich und wir dürften da reihum eher eine Ausnahme bilden. Wir besuchen regelmäßig gegenseitig die Heimspiele der beiden Kampfmannschaften, die Mädels beteiligen sich auch intensiv an den Vorbereitungen von Vereinsveranstaltungen und feiern auch ausgiebig bei Erfolgen des Männerteams mit! Vom großen gegenseitigen Interesse am Fortkommen der „Partner" profitiert letztendlich auch unser Verein.

Pichler: Dann wünsche ich Dir mit Deinem Team weiterhin viel Erfolg in der Frauen-Landesliga und vor allem, dass das „Zusammenspiel" weiterhin so gut klappt.

 

 

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