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Frauen in OÖ

Nach der einzigen „Delle“ gab USV St. Oswald/Freistadt richtig Gas

Als einziger Herbstmeister der oberösterreichischen Frauen-Ligen musste „Winterkönig" USV St. Oswald/Freistadt in der Landesliga eine Niederlage hinnehmen, sicherte sich aber dafür mit fünf Punkten Vorsprung den größten „Punktepolster" für das Frühjahr und eine ideale Ausgangsposition. Helmut Pichler erkundigte sich für Ligaportal bei Kapitänin Eva Kern und ihrer Teamkollegin Carina Reindl nach ihrem Erfolgsrezept, der Vorbereitung für die weitere Meisterschaft, einem „Trainerwechsel" und ihren drei größten Wünschen an das „Sportlerinnen-Christkind!"

 

 

Worauf führt Ihr als Stützen des erfolgreichen Herbstmeisters Euren tollen Lauf zurück?

"Unser Motto „Wir sind ein Team" sagt schon einiges, eigentlich alles, über uns aus. Die Mädels fühlen sich wohl, weil wir uns gegenseitig vorbehaltlos akzeptieren und respektieren. Ein guter sozialer und menschlicher Umgang ist bei uns mit Sicherheit gegeben. Das beweist auch die Tatsache, dass wir auch abseits des Fußballfeldes viel gemeinsam unternehmen. Als Team stecken wir uns immer größere Ziele und verfolgen diese dann auch konsequent. Wir haben hart trainiert und gemeinsam gekämpft, wenn sich auch etwas Glück dazugesellt hat, dann haben wir uns das auch verdient. Arbeit und Aufgabenverteilung in der Teamleitung sind straff strukturiert, auch deshalb läuft es für uns prima."

Seid Ihr von Verletzungen verschont geblieben? Gibt es außer blendender Technik, Taktik und Kondition noch ein „Betriebsgeheimnis" der USV St. Oswald?

"Am Beginn der Saison waren viele Spielerinnen angeschlagen und deshalb musste die Aufstellung immer wieder geändert werden. Auch spielerisch konnten wir zuerst nicht alles umsetzen, was wir uns in der Vorbereitungszeit erarbeitet und aufgebaut hatten. Unser Kampfgeist war aber nicht zu überbieten und hat uns da sehr geholfen.Bis zur allerletzten Minute wurde in jedem Spiel gefightet, durch das harte Training im Sommer konnte wir sehr viel Kondition und Kraft in die Waagschale werfen. Im Finish konnten wir daher noch zusetzen, wo viele Gegner schon strauchelten. Im vierten Spiel kassierten wir beim starken Aufsteiger SPG Antiesenhofen/Weilbach die erste und einzige Niederlage. Ab dann waren alle Verletzungen auskuriert und eine Woche später feierten wir daheim einen bombastischen 6:0-Erfolg gegen Altmünster."

Werdet Ihr Euch im Frühjahr noch verstärken?

"Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Talenten, wurden auch schon fündig, wollen aber noch nichts Näheres verraten!"

Werdet Ihr Hallenturniere bestreiten, wo und wann?

"In Hagenberg gewannen wir am 16. Dezember ungeschlagen und ohne Gegentor das Hallenturnier, dort konnten vor allem unsere jungen Talente schon voll überzeugen. In Rohrbach gastieren wir dann Anfang Februar bei unserem zweitenTurnier, dort sind wir seit vielen Jahren Stammgäste."

Wie plant Ihr Eure Vorbereitung auf das Frühjahr?

"Im Dezember hielten wir auf freiwilliger Basis einmal wöchentlich ein Hallentraining ab, Mitte Jänner wird offiziell gestartet mit Yoga, Zumba, Step-Aerobic und Krafttraining. Techniktraining und Laufeinheiten stehen ebenfalls auf dem Programm, Ende Jänner bestreiten wir das erste Aufbauspiel, dem drei, vier Tests folgen werden. Anfang März fahren wir wie jedes Jahr für vier Tage auf Trainingslager."

Ragen aus Eurem Team Mannschaftsteile besonders hervor, der Ausfall welcher Spielerin würde am meisten schmerzen?

!Im Herbst brillierte die Defensive, nicht umsonst stellen wir mit nur vier Gegentreffern die beste Abwehr. Fehlen würde uns jede unserer Spielerinnen, denn wir sind nur als Team stark. Aber wir sind nicht auf eine bestimmte Spielerin angewiesen. Wir mussten schon öfter Spiele bestreiten, wo ein wichtiges Teammitglied fehlte oder nicht fit war, aber mit einem starken Zusammenhalt gewinnt man auch solche Spiele."

Habt Ihr im November die Trainer getauscht, weil Michael Tucho jetzt als Cheftrainer aufscheint?

"Das haben wir nur im Internet-System des OÖFV so vorgenommen, weil dort nur ein Trainer eingegeben werden kann, bei uns aber Max Winkler und Michael Tucho als Doppelspitze agieren, vielleicht ein Unikum, das aber bei uns prächtig funktioniert. Co-Trainer ist bei uns Günter Reisinger, der das Team St. Oswald/Freistadt 1b trainiert. Nur: wir entsprechen oft nicht der Norm und wir glauben, auch das macht uns ein bisschen Besonders und hebt uns von anderen ab, siehe auch unsere Events und Postings!"

Seid Ihr unter „normalen" Umständen überhaupt noch an der Spitze einzuholen bzw. was sind Eure größten Wünsche an das Sportlerinnen-„Christkind"?

Kapitänin Kern: „Mein größter Wunsch ans Fußball-Christkind ist, das sich keiner verletzt und die Motivation und Freude aufs Frühjahr und auf den vielleicht sensationellen Erfolg bei jeder so groß ist wie bei mir selbst!"

Kern, Reindl: 1) "Dass uns als Team diese Leidenschaft am Fußball erhalten bleibt, die wir in unserem Team haben".

2) "Dass unsere Arbeit geschätzt und gewürdigt wird und dass der Frauenfußball mehr und mehr positives Ansehen findet!"

3) "Unser persönlicher Wunsch und großer Traum ist natürlich der Meistertitel in der Landesliga und damit der Aufstieg in die OÖ-Liga; hier wäre unser Platz und das wollen wir unbedingt einmal schaffen!"

 

Helmut Pichler

 

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