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1. Klasse Nord-West

Union Natternbach: "Es geht oder es geht eben nicht"

Ein Wunder wie im Vorjahr, als nach lediglich fünf im Herbst gesammelten Punkten die Union Natternbach eine bärenstarke Rückrunde absolvierte und in der 1. Klasse Nord-West noch das rettende Ufer erreichte, ist zwar nicht nötig, den Mannen von Trainer Harald Schmak, der auch 2017 die Verantwortung tragen wird, droht aber erneut der Abstieg. Die Natternbacher überwintern mit nur sechs Punkte am Konto abermals als Letzter, vom "Strich" bzw. Relegationsplatz ist man aber nur durch vier Zähler getrennt. "Im Vorjahr haben uns im Winter neun Punkte gefehlt und haben es trotzdem geschafft. Auch wenn es sicht selbstverständlich ist, dass ein derartiger Kraftakt zwei Mal in Folge gelingt, glauben wir an unsere Chance und gehen erneut mit der Devise ins neue Jahr: Es geht oder es geht eben nicht", erklärt Sportchef Thomas Mühlböck.

 

Nach zwei Siegen am Stück, sieben Niederlagen in Folge

Nach einem klassischen Fehlstart mit vier Niederlagen fuhr die Schimak-Elf binnen Wochenfrist - gegen St. Willibald und in Freinberg - zwei "Dreier" ein. Die erhoffte Trendwende blieb jedoch aus, im Gegenteil. Die Union musste sich in den folgenden sieben Spielen jeweils geschlagen geben, leuchtet die "Rote Laterne" wie im letzten Winter erneut in Natternbach. "Nach einem tollen Frühjahr und dem ereichten Klassenerhalt haben wir einige Leistungsträger verloren und konnten deren Fehlen nicht kompensieren" spricht der Sportchef den Abgang von Kevin Kronschläger (Esternberg) und Emil Jusic (Kopfing) sowie das Karriereende von Andreas Lang an. Zudem konnte Stamm-Keeper Florian Fischbauer verletzungsbedingt nicht das Tor hüten.

 

Lediglich 10 Treffer

Während das Schlusslicht lediglich zehn Treffer erzielte und am wenigsten oft jubeln konnte, kassierte nur der Tabellennachbar aus Antiesenhofen mehr Gegentore. "Trotz der Abgänge war ein derartiger Absturz nicht zu erwarten, aufgrund individueller Fehler haben wir einige Spiele aber unnötig verloren. Mit etwas Glück hätten wir durchaus sechs Punkte mehr sammeln können, wäre die Ausgangssituation eine ganz andere", so Mühlböck. "Auch wenn eine ungemein schwierige Rückrunde vor uns liegt, glauben wir an den Klassenerhalt, zumal im Gegensatz zum Vorjahr zwei Mannschaften in Reichweite sind".

 

Eine mögliche Verstärkung - Finale zum Rückrundenauftakt

In der Winterpause wird sich in Natternbach der Kader kaum oder gar nicht verändern. "Es sind keine Abgänge zu erwarten. Wir halten zwar Ausschau nach einem Offensivspieler, ein möglicher Transfer ist aber noch in weiter Ferne", meint Thomas Mühlböck. Nach freiwilligen Lauf-Einheiten startet der Nachzügler Mitte Januar in die Vorbereitung, die wie im Vorjahr auch dieses Mal wieder ungemein wichtig ist. "Wir müssen am Beginn der Rückrunde topfit sein, denn zum Auftakt erwartet uns im Kellerderby gegen Antiesenhofen quasi ein Finale. Sollten wir dieses Match gewinnen, werden die Karten neu gemischt und könnte ein Ruck durch die Mannschaft gehen. Bei einer Niederlage würden die Chancen auf den Klassenerhalt erheblich sinken. Aber daran denken wir nicht", so Mühlböck.

 

Günter Schlenkrich

 

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