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1. Klasse Ost

Nach Horror-Jahr, mögliches Umdenken in Losenstein

"Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga war uns bewusst, dass es einen Stock tiefer nicht leicht wird und haben den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben. Dass wir in der 1. Klasse Ost nur vier Punkte sammeln und als abgeschlagenes Schlusslicht überwintern, hätten wir aber nicht für möglich gehalten. Aber trotz der katastrophalen Tabellensituation werfen wir nicht das Handtuch, sondern kämpfen um den Ligaverbleib", erklärt Walter Ecker, Sektionsleiter des SV Losenstein. Nach einem Trainerwechsel - Harald Buder folgte Bernhard Steindler nach - war zwar eine Steigerung zu erkennen, die Trendwende ist bislang aber ausgeblieben.

 

Nur sechs Losensteiner Tore

Ein Sieg gegen Adlwang und ein Unentschieden in Molln war im Herbst die einzige Ausbeute des SVL, die übrigen elf Spiele gingen allesamt verloren. "Wir hatten mit physischen Problemen zu kämpfen, hat die Kraft für 90 Minuten zumeist nicht gereicht. Sieht man von einem 0:8-Debakel gegen Schlierbach ab, waren wir in vielen Spielen dabei. Es fehlte aber das nötige Glück und mussten uns fünf Mal mit 0:1 geschlagen geben. Zudem haben zahlreiche Ausfälle uns das Leben schwer gemacht und mussten etwa zum Herbstausklang gegen Weyer nicht weniger als sechs Spieler vorgeben", begründet der Sektionsleiter den Absturz. Während immerhin zwei Mannschaften mehr Gegentore kassierten, konnte der Tabellenletzte bislang lediglich sechs Treffer bejubeln. "Wenn man nur sechs Tore erzielt und lediglich vier Punkte sammelt, darf man sich nicht wundern. Nach dem Trainerwechsel ist eine Leistungssteigerung erfolgt, aber nicht im nötigen Ausmaß", so Ecker, der nach 13 Niederlagen in Serie wieder sich wieder über einen Sieg freuen konnte. In der Fremde warten die Losensteiner jedoch seit 14. Mai vergeblich auf einen Dreier", konnte in den letzten acht Auswärtsspielen nur ein einziger Punkt ergattert werden.

 

"Denken auch darüber nach, uns möglicherweise zu verstärken"

In Losenstein blickt man auf ein Horror-Jahr zurück und musste in insgesamt 26 Spielen nicht weniger als 22 Niederlagen einstecken. Der Klub verfolgte stets die Philosophie, ausschließlich mit eigenen Leuten zu arbeiten und hat selbst nach Abgängen keine Transfers getätigt. "Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation und denken aktuell auch darüber nach, uns möglicherweise zu verstärken. Eine Entscheidung darüber ist bislang aber noch nicht gefallen. In der noch jungen Winterpause ist noch nichts passiert, sind aus heutiger Sicht keine Abgänge zu erwarten.

 

Hoffnung noch nicht aufgegeben

In den kommenden Wochen wird in der Halle trainiert, ehe Mitte Januar der Startschuss zur Vorbereitung fallen wird. "In der Aufbauzeit ist viel zu tun, geht es in erster Linie darum, die physischen Mängel auszumerzen. Auf wenn im ersten Blick die Situation nahezu hoffnungslos erscheint, haben wir eine kleine Chance und wollen diese nutzen", krempelt Walter Ecker die Ärmel hoch. "Der SK Amateure war vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation und hätte es am Ende beinahe geschafft, ehe ein Eigentor in der Nachspielzeit den Steyrern den Abstieg bescherte. Auch wir werden versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. Um die Klasse zu halten, brauchen wir im Frühjahr aber vermutlich acht Siege. Aber 2017 wird ein Flutlicht und eine Bewässerungsanlage installiert, zudem steht der Neubau der Tribüne auf dem Programm. Die Einweihung wollen wir wenn möglich in der 1. Klasse feiern".

 

Günter Schlenkrich

 

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