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8 Tore, aber kein Derby-Sieger in Hellmonsödt

SV Hellmonsödt
Vorderweißenbach

Am Sonntagnachmittag traf in der siebenten Runde der Bezirksliga Nord der SV Hellmonsödt vor heimischem Publikum auf die Union Wippro Vorderweißenbach. Acht Tage nach einem Kantersieg in St. Oswald wollte der SVH im Derby einen "Dreier" nachlegen, die Dollhäubl-Elf bekam es jedoch mit einem Gegner zu tun, der nach fünf Siegen in Serie mit breiter Brust ins Match ging. Die Hellmonsödter verteidigten im Planetenstadion ihre weiße Weste, mussten nach einem 4:4-Unentschieden im vierten Heimspiel mit dem Gegner aber zum dritten Mal die Punkte teilen.


Gäste mit Blitzstart - Dollhäubl-Elf dreht Spiel

Kaum hatte Schiedsrichteer Klammer das Match angepfiffen, war die Vorderweißenbacher Torfabrik auch schon auf Touren. Pavel Svoboda war es, der die Union früh in Front brachte. Über die Führung durften sich die Mannen von Coach Gerhard Müller aber nur kurz freuen, denn sechs Minuten später glich Michael Schwarz aus. In der Folge bekamen knapp 650 Besucher das erwartet enge Match und ein packendes Derby zu sehen. Kurz vor der Pause drehte die Truppe von Trainer Thomas Dollhäubl, der in seiner aktiven Zeit in Vorderweißenbach jahrelang auf Torejagd gegangen war, das Spiel. Zunächst traf Schwarz nach idealem Zuspiel von Kapitän Markus Katzmayer erneut ins Schwarze. In Minute 45 fixierte Harald Oyrer mit einem strammen Schuss den 3:1-Halbzeitstand.

Match kippt erneut - Lang verhindert erste Hellmonsödter Heimniederlage

Die Gäste hatten in der Pause den Hellmonsödter Doppelschlag offensichtlich verarbeitet, denn nach Wiederbeginn kippte das Match erneut. In Halbzeit zwei waren zehn Minuten gespielt, als Fabian Mühleder der Anschlusstreffer gelang. Kurz danach durften die Gäste-Fans abermals jubeln, als Josef Prihoda ausglich. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide, ehe ein weiterer Legionär die Müller-Elf vermeintlich auf die Siegerstraße brachte. Svoboda brachte an diesem Tag den Ball zum zweiten Mal im SVH-Gehäuse unter und stellte auf 3:4. Die Hausherren standen nun mit dem Rücken zur Wand, stemmten sich jedoch gegen die erste Heimniederlage. Vier Minuten vor dem Ende bezwang Günther Lang Union-Keeper Michael Birngruber und machte den Rückstand wett. Kurz nachdem Hellmonsödts Julian Pichler binnen 60 Sekunden zwei Mal Gelb gesehen hatte und mit der Ampelkarte vom Platz geflogen war, war Schluss, wurden nach 90 packenden Derby-Minuten mit einem 4:4-Unentschieden die Punkte geteilt. Während der SV Hellmonsödt am kommenden Samstag in Hofkirchen zu Gast ist, empfängt die Müller-Elf tags darauf die Kicker aus Putzleinsdorf.

SV Hellmonsödt - Vorderweißenbach

 

 

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