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FC Wels knackt den Abwehrriegel: Auswärtssieg gegen ASKÖ Donau Linz [Video]

ASKÖ TEKAEF Donau Linz schafft es in diesen Wochen nicht mehr, jene Konstanz zu zeigen, welche das Team noch in den ersten Runden dieser Saison in der Oberösterreich-Liga ausgezeichnet hatte. Vor dem heutigen Kräftemessen mit dem Tabellennachbarn FC Wels hatte man eine Durststrecke von drei Matches ohne Sieg vorzuweisen. Schlussendlich sorgte die Kablar-Elf dafür, dass erwähnter Negativlauf prolongiert wurde. Man überwand den einst so fokussiert agierenden Defensivverbund der Linzer gleich drei Mal.

 

Komfortable Pausenführung

Vor in etwa 150 Zuschauern konnte eine rassige Partie nach nur wenigen Augenblicken mit dem ersten Highlight aufwarten. Donaus Kapitän und Mittelfeldmotor Nenad Vidackovic, für seinen wuchtigen Schuss durchaus bekannt wie gefürchtet, setzte das Leder bei einem direkten Freistoßversuch nur an den Innenpfosten. Jener sprichwörtliche Knaller sorgte dafür, dass der FC Wels wachgerüttelt wurde und in der Folge eindeutig das Kommando übernahm. Gegen eine nun sichtlich verunsicherte Gahleitner-Truppe, der mit fast erschreckender Regelmäßigkeit empfindliche Fehler unterliefen, zeigte man eine beneidenswerte Leistung. Man war schlichtweg agiler als der Kontrahent, zeigte sich einfach gedanken- und vor allem handlungsschneller. Zudem verpasste man es in Hälfte eins nicht, sich für beschriebenen couragierten Auftritt zu belohnen. In der achten Minute stellte die wohl gefährlichste Waffe im Offensivspiel der Welser Lukas Kragl auf 0:1. Wie sich der Stürmer dabei auf allerhöchstem technischen Niveau durch eine gekonnte Körpertäuschung in eine ideale Schussposition brachte, war spektakulär wie grazil. Teamkollege Semih Gölemez erhöhte in der 23. Minute auf 0:2. Jenem Treffer war ein zielstrebiger Angriff über die linke Seite vorausgegangen.

Tor 0:1 FC Wels 5. Spielminute
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Welser fahren ungefährdeten Sieg ein

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sorgte der FC Wels für die Vorentscheidung und warf gleichsam wohl vieles von dem, was in Donaus Kabine besprochen worden war, gnadenlos über den Haufen. Abermals trug sich Lukas Kragl in der 47. Minute als Torschütze in den Spielberichtsbogen ein. „Wir haben heute sehr clever gespielt“, erinnert sich der sportliche Leiter des FC Wels Juan-Francisco Bohensky. ASKÖ Donau Linz agierte heute mit einer blutjungen Viererkette, die ein Durchschnittsalter von gerade einmal 18 Jahren vorwies. „Uns hat die Stabilität gefehlt, die uns in der Anfangsphase der Saison ausgezeichnet hat“, sagt Donaus Coach Andreas Gahleitner. Jenen Mangel an Erfahrung und Abgebrühtheit nützte der FC Wels heute eiskalt aus. Man stellte den Defensivverbund der Linzer immer wieder durch inspirierendes und variables Angriffsspiel vor Rätsel, die zum Leidwesen der Gastgeber zu oft ungelöst blieben. Weil insbesondere Lukas Kragl und Semih Gölemez bei weiteren Topgelegenheiten den Ball nicht im Gehäuse des Kontrahenten unterbringen konnten, blieb es schlussendlich bei einem souveränen 3:0-Erfolg in der Fremde.

 

Stimmen zum Spiel:

Andreas Gahleitner (Trainer ASKÖ Donau Linz):

„Wir waren heute ersatzgeschwächt und verunsichert. Der Sieg von Wels geht in Ordnung.“

 

Juan-Francisco Bohensky (sportlicher Leiter FC Wels):

„Der Sieg war verdient. Er hätte auch noch höher ausfallen können. Auch Donau hatte aber gute Chancen. Wir sind geschlossen aufgetreten. Wichtige Stammspieler haben gefehlt. Der Kader ist klein.“

Die Besten: Lukas Kragl, Semih Gölemez, Bayram Gas, Matej Vulic  

 

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