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Nullnummer kostet SC Tragwein/Kamig Tabellenführung

In der achten Runde der 2. Klasse Nord-Ost empfing der SC Tragwein/Kamig die Union Rechberg. Während der Tabellenführer als einziges Team der Liga bislang noch keine Niederlage einestecken musste, zogen die Rechberger in den letzten drei Spielen jedweils en Kürzeren. Am spielfreien Wochenende scheint die Huber-Elf den verlorenen Faden aber wieder aufgenommen zu haben, denn die Gäste trotzten dem amtierenden Vizemeister ein torloses Unentschieden ab. Die Mannen von Coach Leopold Hametner blieben im zwölften Meisterschaftsspiel in Folge ungeschlagen, nach dem zweiten Remis binnen Wochenfrist mussten die Tragweiner den Platz an der Sonne jedoch räumen. Nach Verlustpunkten führt der SC aber "heimlich" die Tabelle an.

 

Vizemeister vergibt Chance um Chance

Der bisherige Tabellenführer legte los wie die Feuerwehr, ging es in der TTI-Arena vor rund 150 Besuchern zumeist nur eine Richtung. Die Hametner-Elf riss die Rechberger Hintermannschaft zumeist über die Flügel auf und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Union-Gehaüse auf, das an diesem Tag von Christopher Reiter, der normalerweise als Defensivspieler agiert, jedoch für den erkrankten Stammkeeper Zdenek Liska in die Bresche springen musste.Die Tragweiner kreierten vor allem in den ersten 20 Minuten Chance um Chance, vergaben diese zum Teil aber kläglich bzw. scheiterten an Goalie Reiter. Der Titelaspirant hätte das Match in Durchgang eins entscheiden können, brachte trotz hochkarätigen Chancen den Ball aber nicht im Tor unter, sodass es mit 0:0 in die Pause ging.

 

Mit vereinten Kräften bringt Huber-Elf 0:0 über die Zeit

Auch nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Leitenmüller dominierten die Heimischen das Geschehen, die Union kämpfte aber beherzt, hielt entschlossen dagegen und stützte sich auf eine kompakte Hintermannschaft. Die Tragweiner starteten immer wieder Angriffe, der Vizemeister war mit seinem Latein am gegnerischen Strafraum aber zumeist am Ende. Nach 70 Minuten wäre beinahe doch ein Treffer gefallen, Rechbergs starker Innenverteidiger Hasan Enül klärte jedoch in höchster Not vor dem einschussbereiten Stefan Wurm. Mit vereinten Kräften und dem Glück des Tüchtigen brachten die Gäste das 0:0 über die Zeit und durften sich am Ende als moralischer Sieger fühlen.

 

Harald Huber, Trainer Union Rechberg:
"Wir haben zwar nicht gewonnen, das Unentschieden fühlt sich aber wie ein Sieg an. Natürlich hatten wir vor allem in der ersten Halbzeit viel Glück, aber zum einen muss man sich dieses erarbeiten, und zum anderen hat sich meine stark ersatzgeschwächte Mannschaft ausgezeichnet präsentiert. Vielleicht leitet dieser Achtungserfolg die Trendwende ein."

 

Günter Schlenkrich

 

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