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DSG Union Perg ist auch vom Tabellenführer nicht zu knacken!

Seit Wochen befindet sich die DSG Union HABAU Perg in einer hervorragend Verfassung. Wilhelm Wahlmüller hatte nach seiner Übernahme in kürzester Zeit wieder Ruhe und Ordnung ins Spiel der Perger gebracht, sodass man bereits fünf Spiele in Serie ungeschlagen war und am vergangenen Wochenende diese Serie mit einem mehr als deutlichen Auswärtserfolg in Micheldorf krönte. Heute wartete auf den Tabellendreizehnten aber eine mehr als knifflige Aufgabe, denn der ASKÖ Oedt gastierte in der abd-Arena in Perg. Nach einem ganz schwachen Auftritt am letzten Spieltag hatte die Mannschaft von Christian Mayrleb einiges gutzumachen. Da die Verfolger ebenfalls Punkte liegen gelassen hatten, war man schon vor dem fünfzehnten Spieltag der Oberösterreich-Liga als Herbstmeister festgestanden. Heute wollte man mit einem vollen Erfolg eine an sich erfolgreiche Hinrunde positiv abschließen. Vor 150 Zuschauern gelang dies aber nur phasenweise, denn schlussendlich musste man sich mit einem 1:1 zufrieden geben.

 

Chancen auf beiden Seiten

Nach anfänglichem Abtasten beider Mannschaften kristallisierte sich schnell die Charakteristik der Partie heraus. Die Hausherren wollten in der Defensive kompakt stehen und offensiv immer wieder Nadelstiche setzen. Allerdings präsentierten sich die Gäste aus Oedt im Vergleich zur Vorwoche verbessert, ballsicherer und mit mehr Zug zum Tor. Mit Fortdauer der Partie prüfte man immer wieder Amel Kujundzic im Tor der Hausherren, doch der Schlussmann stemmte sich erfolgreich gegen einen Verlusttreffer und hielt seiner Mannschaft die Null fest. Nach einer knappen halben Stunde jubelten die Gäste erstmals, doch der Treffer von Radovan Vujanovic wurde korrekterweise wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Strittiger war die Entscheidung einige Minuten später, als ein Freistoß der Oedter den Weg ins Perger Tor fand, aber die Pfeife des Unparteiischen wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung abermals ertönte. „Es ist mir im Laufe der Saison schon mehrmals aufgefallen, dass die Assistenten Abseitssituationen falsch beurteilen. Das war auch heute der Fall, denn unser Treffer war definitiv regulär“, zeigt sich mit Stefan Reiter der Sportliche Leiter des Tabellenführers mit der Schiedsrichterentscheidung nicht einverstanden. Auf der Gegenseite blieb auch die Wahlmüller-Elf in der Offensive nicht untätig, doch es fehlte die letzte Konsequenz und Präzision im Abschluss, sodass es mit einem 0:0 in die Kabinen ging.

Perg prolongiert beeindruckende Serie

Auch im zweiten Durchgang schenkten sich beide Mannschaften von Anfang an nichts. Es entwickelte sich wieder eine flotte und unterhaltsame Partie und den Zuschauern wurde einiges geboten. Während man in der ersten Halbzeit noch glücklos vor dem Perger Tor agierte, belohnte Manuel Schmidl in der 73. Minute den bis dato couragierten Auftritt des Tabellenführers mit dem Führungstreffer. Die Hausherren stellten aber einmal mehr unter Beweis, dass sie momentan in wirklich guter Verfassung agieren und nur ganz schwer zu knacken sind. Bereits in den Schlussminuten wurde das Spielgerät nach einem Kopfball vom aufgerückten Thomas Mayrhofer per Kopf verlängert und Jürgen Gmeiner drückte den Ball zum 1:1 über die Linie. Der Ausgleich war nicht unverdient, denn trotz eines spielerischen Übergewichts der Oedter hatten die Perger neunzig Minuten alles in die Waagschale geworfen und sich mit einem Punkt zum Abschluss der Herbstsaison belohnt.

Stimmen zum Spiel:

Wilhelm Wahlmüller (Trainer DSG Union HABAU Perg):
„Die Leistung unserer Mannschaft erfüllt mich mit Stolz, denn trotz des Rückstandes haben wie nie aufgehört zu kämpfen und uns den Punkt wirklich hart erarbeitet. Nach sechs ungeschlagenen Spielen in Folge können wir absolut zufrieden sein, denn wir haben uns dadurch auch eine akzeptable Ausgangssituation für das Frühjahr geschaffen. Selbstverständlich hatten wir das nötige Spielglück auf unserer Seite, aber das braucht es gegen eine Mannschaft wie Oedt auch und es war bemerkenswert, wie die Burschen bis zum Abpfiff alles gegeben haben.“
Die Besten: Amel Kujundzic (TW), Jürgen Gmeiner (LV), Ewald Huber (ZOMF)

Stefan Reiter (Sportlicher Leiter ASKÖ Oedt):
„Trotz des für uns nicht zufriedenstellenden Ergebnisses bin ich mit der Vorstellung unserer Mannschaft heute nicht komplett unzufrieden. Wir hatten deutlich mehr Torchancen und hätten eigentlich gewinnen müssen. In den letzten beiden Spielen haben wir fünf Punkte liegen gelassen, was für uns enttäuschend ist. Insgesamt war es ein erfolgreicher Herbst, wenngleich die Leistungen in den letzten beiden Partien die Freude etwas trüben.“
Die Besten: -

 

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