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Asien: Südkorea und Saudi-Arabien für WM 2018 qualifiziert - Syrien in Play-offs

Taschkent (SID) - Jubel bei Südkorea, Saudi-Arabien und Syrien, Enttäuschung bei Australien: Die Fußball-Nationalmannschaften von Südkorea und Saudi-Arabien haben sich als Mannschaften Nummer sieben und acht für die WM 2018 in Russland qualifiziert, Syrien darf durch einen Treffer in der 3. Minute der Nachspielzeit weiter vom großen Coup träumen, während die Australier von Platz zwei und damit vom direkten Qualifikationsrang verdrängt wurden.

Die Südkoreaner von Trainer Shin Tae-Yong erreichten in Taschkent gegen Usbekistan ein 0:0 und schlossen Gruppe A der Asien-Ausscheidung damit als Gruppenzweiter hinter den vorzeitig qualifizierten Iranern ab, Saudi-Arabien zog mit einem 1:0 (0:0) gegen Gruppensieger Japan an den punktgleichen (19) Australiern dank der besseren Tordifferenz vorbei. Diese hatten zuvor durch den Siegtreffer von Hertha-Profi Mathew Leckie (86.) Thailand 2:1 (0:0) bezwungen.

Ihren Startplatz sicher hatten bereits WM-Gastgeber Russland, Rekord-Weltmeister Brasilien, Iran, Japan sowie Belgien und Mexiko. Für die südkoreanische Auswahl, die bis Juni vom deutschen Trainer Ulli Stielike trainiert worden war, ist es die zehnte WM-Teilnahme.

Die Australier treffen nun in einer Play-off-Runde auf Syrien, die nach einem 2:2 (1:1) im Iran Gruppendritter wurden. Das von Bürgerkrieg gebeutelte Syrien hatte dank eines späten Ausgleichs von Omar Al Soma (90.+3) noch Grund zur Freude. Irans Sardar Azmound (45./64.) hatte die Partie zwischenzeitlich gedreht, nachdem Mohamad Tamer Haj (13.) die Syrer, die ihre Heimspiele in Malaysia austragen mussten, zunächst in Führung gebracht hatte.

Der Sieger des Play-off-Duells muss in eine weitere Ausscheidungspartie gegen den Vertreter des nord- und mittelamerikanischen Verbands. Möglicher Gegner sind unter anderem die USA. Für Syrien wäre es die erste WM-Teilnahme.

Der Ausrichter der WM 2022 Katar unterlag China vor heimischer Kulisse 1:2 (0:0). Der Irak besiegte in Gruppe A die Vereinigten Arabischen Emirate mit 1:0 (1:0). Beide hatten keine Chance mehr auf die Qualifikation.

 

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