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Auswärtssieg! UFC Eferding überrascht favorisierte Waldhör-Elf

Am Freitagabend gastierte der UFC Gemüseregion Eferding im Rahmen der 19. Runde in der Landesliga West beim Aufstiegskandidaten Union Sparkasse Pettenbach. Nach einem grandiosen Start ins Frühjahr lief bei der Waldhör-Truppe in der letzten Wochen nicht mehr viel zusammen. Am vergangenen Dienstag verpassten die Pettenbacher zudem den Finaleinzug im OÖ-Baunti-Landescup durch eine bittere 0:1-Niederlage beim SK Bad Wimsbach. Die Eferdinger können mit dem bisherigen Verlauf der Rückrunde mehr als zufrieden sein. Mit bereits acht geholten Zählern und lediglich einer Niederlage konnte der UFB nach dem Horror-Herbst zum unteren Mittelfeld der Tabelle aufschließen. Diesen Trend konnten die Mannen um Reinhard Klug auch gegen Pettenbach eindrucksvoll bestätigen. Am Ende setzte sich der UFC Eferding überraschend mit 2:1 gegen den Favoriten durch.  

 

Durchwachsener erster Durchgang ohne Highlights

Die erste Halbzeit war vor allem von Kampf und Krampf geprägt. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld, wobei die Pettenbacher zumindest optisch als feldüberlegenes Team in Erscheinung traten. Aber wie so oft in den letzten 2-3 Wochen lief bei der Waldhör-Elf offensiv nicht viel zusammen. Torgefahr brannte lediglich nach Standardsituationen auf, aus dem Spiel erarbeitete sich keine der beiden Mannschaften eine klare Torchance. Auch die guten Ansätze der Hausherren verpufften je näher sich das Spielgerät in Richtung Strafraum bewegte. So endete die erste Spielhälfte mit dem logischen Resultat von 0:0.

 

Pettenbach gleicht Eferdinger Führungstreffer rasch aus

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie etwas mehr Fahrt auf. Die Pettenbacher drückten rasch auf den Führungstreffer, während sich die defensiv stabil agierenden Gäste auf das Konterspiel verlagerten. So kam es wenig überraschend, dass ausgerechnet eine Standardsituation für den Eferdinger Führungstreffer ursächlich war. Nach einem Eckball konnte Pettenbach-Goalie Tobias Zeitlinger einen Hoti-Schuss aus 20 Metern nur abklatschen. Marko Kolakovic war zur Stelle und verwertete den Abpraller zum 1:0 für seinen UFC Eferding. Diese Führung war aber knapp zehn Minuten später wieder ausgeglichen. Nach einem schönen Ball in die Spitze kam das Spielgerät zu Christian Achleitner. Dieser ließ noch einen Verteidiger aussteigen und schob den Ball trocken zum 1:1-Ausgleich in die Maschen.

 

Kompakte Eferdinger kaufen Pettenbach die Schneid ab

Danach drückten die Hausherren auf das Tempo und waren mehrmals knapp dran, das Spiel zu drehen. Einen Treffer verwehrte der Schiedsrichter aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung seine Gültigkeit. In der Schlussviertelstunde mussten die Gäste zudem mit einem Mann weniger auskommen, nachdem Kapitän Gerald Gansterer vom Spielleiter vorzeitig mit der Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt wurde. Ausgerechnet mit dem einzigen gefährlichen Spielzug konnte der UFC Eferding nach 83 absolvierten Spielminuten erneut in Führung gehen. Die Pettenbacher Innenverteidigung ließ einen Ball durchrutschen und Torhüter Zeitlinger konnten den Eferdinger Angreifen nur mehr an den Füßen packen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Stürmer Marko Kolakovic zur abermaligen Gästeführung. Bis zum Schlusspfiff versuchten die Pettenbacher noch alles, um den Ausgleich zu erzielen. Die Eferdinger retteten den Vorsprung aber geschickt über die Runden und verließen den Platz mit einem wichtigen Auswärtssieg im Abstiegskampf.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Walter Waldhör (Trainer Union Pettenbach):

„Momentan läuft bei uns einfach nicht viel zusammen. Wir kämpfen und versuchen alles, aber unsere Bemühungen sind nicht von Erfolg gekrönt. Mit den Partien im Cup und in der Meisterschaft mussten wir in letzter Zeit ziemlich viele schwere Spiele bestreiten. Jetzt müssen wir uns rasch wieder finden und in die Gänge kommen. Nach oben zu schauen ist momentan kein Thema für uns.“

 

Reinhard Klug (Trainer und Sportlicher Leiter UFC Eferding)

„Wir sind von der ersten Minuten an defensiv gut gestanden und haben mit viel Kampfkraft dagegen gehalten. Den Pettenbachern war das intensive Spiel am Dienstag im Cup anzumerken. Wir haben wenig zugelassen und vorne unsere Möglichkeiten effektiv verwertet. Nach dem katastrophalen Herbst zeigen unsere Maßnahmen in der Winterpause die gewünschte Wirkung. Die Neuzugänge haben sich bestens integriert und die Jungs ziehen in allen Belangen mit. Wir brauchen jeden Punkt, um den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu fixieren.“

 

 

Markus Medl

 

 

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