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OÖ-Liga

ASKÖ Donau Linz mit 6 Zu- und 8 Abgängen

Nach einem achten Platz im Vorjahr kletterte die ASKÖ Donau Linz in der abgelaufenen Saison der OÖ-Liga ins obere Drittel der Tabelle und kam als Fünfter ins Ziel. Für die Gahleitner-Elf wäre sogar mehr möglich gewesen, nach einer bärenstarken Hinrunde ließen die Kleinmünchner im Frühjahr aber die Zügel schleifen. "Unter dem Strich haben wir mehr erreicht, als wir erwartet hätten, die Meisterschaft war jedoch von Höhen und Tiefen geprägt. Noch heute ärgert mich, dass wir auf der Zielgeraden einige Punkte haben liegen lassen und es demnach verabsäumt haben, die Saison positiv zu beenden", erklärt Coach Andreas Gahleitner, der beim gestrigen Trainingsauftakt einen stark veränderten Kader vorgefunden hat.

 

Bärenstarkem Herbst folgte durchwachsene Rückrunde - Probleme vor heimischer Kulisse

30 im Herbst gesammelten Punkten folgten in der Rückrunde lediglich 14 weitere Zähler, weshalb die Linzer in der Frühjahrs-Tabelle nur die Kicker aus Perg und Absteiger St. Martin hinter sich wissen. "Seit geraumer Zeit verfügen wir über eine junge Mannschaft, die auch in den vergangenen Jahren Leistungsschwankungen unterworfen war. Aufgrund der fehlenden Erfahrung hat auch in der letzten Saison die nötige Konstanz gefehlt. Vielleicht haben wir im Herbst über unserer Verhältnissen gespielt, im Frühjahr hingegen konnten wir das vorhandene Potenzial nicht ausschöpfen, hat in der Rückrunde die nötige Spannung bzw. der Nachdruck gefehlt", begründet der Trainer die mäßige Bilanz in der zweiten Meisterschaftshälfte. Während fünf Teams weniger Gegentore kassierten, trafen lediglich Meister Vöcklamarkt und das Top-Team aus Oedt öfter ins Schwarze. In der Fremde fuhren die Kleinmünchner sieben "Dreier" ein, in der Linz AG Arena hingegen gingen nicht weniger als acht Spiele verloren. "Dennoch kann man von einer Heimschwäche nicht wirklich sprechen. Natürlich hätten wir vor heimischer Kulisse gerne mehr Spiele gewonnen, gegen spielstarke Mannschaften tun wir uns aber grundsätzlich leichter, in unserer Arena stehen die Gegner zumeist jedoch sehr tief", so Gahleitner. "Auch wenn es im Frühjahr nicht nach Wunsch gelaufen ist, haben wir in Summe eine gute Saison absolviert und mit dem fünften Rang mehr erreicht, als wir erwartet hätten".

 

Sechs neue Kräfte und acht Abgänge

Neben Günther Stöckler, der nach vielen erfolgreichen Jahren das Donau-Trikot abgestreift hat, sind aktuell auch Aid Vojic und Muhamed Mujic auf Vereinssuche. Aufgrund eines Auslandsstudiums in den USA steht im Herbst auch Marjan Gamsjäger nicht zur Verfügung. Zudem haben Torwart Ammar Helac (Blau-Weiß Linz), Torjäger Oliver Affenzeller (WSC Hertha) und Ümit Nuredini (Union Leonding) sowie Simon Kandler, der ins niederösterreichische Amstetten wechselte, den Klub verlassen. Mit Marco Mittermayr (St. Florian), Florian Wagner (Admira Linz), Marcel Schenk (Schwertberg) und Furkan Yigit (Blau-Weiß Linz Amateure) konnte Andreas Gahleitner beim Trainingsauftakt vier Neuerwerbungen begrüßen. Zudem sind Stefan Singer (Edelweiß Linz) und Stefan Lengauer, der in der Akademie Linz tätig war, im Frühjahr aber bereits im 1b-Team kickte, zwei Eigengewächse wieder zu ihrem Stammverein zurückgekehrt. "Dass uns neben Torjäger Affenzeller mit Gamsjäger ein zweiter Stürmer nicht zur Verfügung steht, schmerzt ein wenig. In einer Transferzeit muss man stets mit Abgängen rechnen, eine derart starke Kaderveränderung war aber nicht geplant. Aufgrund der vielen Abgänge ist unser Einkaufsprogramm noch nicht abgeschlossen, werden im Sommer vermutlich noch je ein Defensiv- und Offensivspieler zu uns stoßen", kündigt der Trainer weitere Transfers an.

 

Vor schwieriger Saison

Am gestrigen Dienstag wurde in Linz die Vorbereitung angepfiffen, am kommenden Freitag bestreitet der Fünftplatzierte gegen Regionalligist St. Florian das erste Testspiel. Nach einer durchwachsenen Rückrunde wollen die Kleinmünchner wieder in die Spur finden und sich in der neuen Meristerschaft von ihrer besten Seite präsentieren. "Wir müssen zunächst das Ende der Transferzeit abwarten, da wir möglicherweise noch den einen oder anderen Spieler mit einer gewissen Qualität verpflichten werden. Demzufolge ist es für eine dezidierte Prognose noch zu früh. Entscheidend wird sein, ob wir in der Offensive über die nötige Durchschlagskraft verfügen. Grundsätzlich erwarte ich eine ebenso intensive wie schwierige Saison, gehe aber nicht davon aus, dass wir in akute Abstiegsgefahr geraten", so Gahleitner.

Wahl zum Spieler der Saison 2016/17

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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