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Spiel der Runde

Der Fünfte fordert den Dritten im VKB-Spiel der Runde

Nach einer guten Hinserie will ASKÖ Donau Linz zum Frühjahrsauftakt prompt wieder für Zählbares sorgen. Gelingt es gar, den Dritten WSC Hertha Wels auf eigener Anlage in die Knie zu zwingen, würde man auf den direkten Kontrahenten im Klassement aufschließen. Ligaportal.at stellt vor dem VKB-Spiel der Runde 16 in der Oberösterreich-Liga beide Teams in ausgewählten Aspekten gegenüber.

 

Vorbereitung

ASKÖ Donau Linz: So ganz und gar nicht nach Wunsch verliefen die letzten Wochen für die Linzer. Verletzungs- wie krankheitsbedingte Ausfälle sorgten dafür, dass Coach Andreas Gahleitner in den Testmatches kein einziges Mal jene Formation aufs Feld schicken konnte, die er gedanklich im Kopf hatte. Auch blieb es ihm dadurch verwehrt, gewisse Vorbereitungsschwerpunkte wie geplant zu setzen. Mit dem gesperrten Christoph Prandstätter, dem noch verletzten Radek Gulajev und Roman Hintersteiner, der an einem Kreuzbandriss laboriert, fallen für den Frühjahrsauftakt gleich drei Säulen im Offensivspiel weg.

WSC Hertha Wels: Die Testspielbilanz der Welser kann sich absolut sehen lassen. In allen neun Vorbereitungspartien blieb man ungeschlagen und holte satte acht Siege. Auch einigen Regionalligisten ließ man dabei keine Chance. „Wir haben zudem keine Langzeitverletzten. Das war eine außergewöhnlich optimale Vorbereitung“, bilanziert der sportliche Leiter Andreas Steininger.

Fussball Askoe Donau Linz vs Union Edelweiss Linz 20.10.2017-19

Saisonziel

ASKÖ Donau Linz: Starke 25 Zähler holte man im Herbst. „Vielleicht haben wir da etwas über den Verhältnissen gespielt. In der Rückserie wollen wir mindestens 20 Punkte sammeln“, kündigt Andreas Gahleitner an.

WSC Hertha Wels: Will man das Saisonziel erreichen, muss noch eine Rangverbesserung herbeigeführt werden. Die Welser nehmen demnach einen Top-2-Platz ins Visier. Außerdem soll im Baunti-Landescup das Finale erreicht werden.

Fussball Hertha WSC Wels vs SV Wallern 04.11.2017-36

Einschätzung des Kontrahenten

ASKÖ Donau Linz: „Sie sind dynamisch und gut im Umschaltspiel. Außerdem sind sie giftig und spritzig und kombinieren das mit einer starken spielerischen Qualität“, weiß Andreas Gahleitner, der besonders die individuelle Klasse der Welser hervorhebt. Von angesprochenen Testspielerfolgen zeigt sich auch Andreas Gahleitner beeindruckt. „Speziell vorne haben sie Qualität. Die Hinrunde hat aber gezeigt, dass sie durch die offensive Spielweise viele Gegentore erhalten haben. Da wollen wir einhaken“, fügt der Übungsleiter an.

WSC Hertha Wels: In Wels weiß man, dass ASKÖ Donau Linz insbesondere in den letzten Jahren zu einer spielerisch sehr guten Mannschaft gereift ist. „Seit Andreas Gahleitner dort Trainer ist, verhalten sie sich außerdem taktisch sehr diszipliniert“, verrät Andreas Steininger. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass man sich mit den Linzern schon einige Male schwergetan hat. „Ich erwarte daher ein hartes Spiel“, ergänzt der Funktionär.

 

Fotocredit: Harald Dostal

 

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