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OÖ-Liga

Die Neuen III: SU St. Martin/M. hat zentrale Stützen des Teams verloren

Mode Stöcker aus Eferding präsentiert: Die Saison 2017/18 in der Oberösterreich-Liga ist beendet. Ligaportal.at nützt die Sommerpause, um in einer vierteiligen Serie jene Mannschaften vorzustellen, die ab der kommenden Spielzeit der höchsten Klasse des Bundeslandes angehören werden. Nun ist die SU mind. capital St. Martin an der Reihe, die sich in einem wahren Herzschlagfinale den Vizemeistertitel in der Landesliga Ost holte und somit in die Oberösterreich-Liga aufstieg. Ligaportal.at sprach mit dem sportlichen Leiter Christoph Rudlstorfer.

 

Christoph Rudlstorfer über …

… die Saison 2017/18:

„Unser Ziel war zu Beginn niedrig gesteckt. Wir sind 2017 doch relativ deutlich aus der Oberösterreich-Liga abgestiegen. Wir haben dann versucht, uns an die Landesliga zu gewöhnen, und gesagt, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen. Dieses Ziel wurde dann aber nach oben korrigiert. Wir gaben die Top-5 als neues Ziel aus. Das haben wir mit dem dritten Platz nach der Hinrunde auch erreicht. Im Frühjahr haben wir nicht damit gerechnet, dass Bad Schallerbach so schwächelt. Als wir vor der letzten Runde gesehen haben, dass der Aufstieg möglich ist, haben wir der Mannschaft das „Go“ gegeben. Wir haben gesagt, dass der Verein dahintersteht, wenn sie es schaffen.“

 

… die Ziele für die neue Saison:

„Wir müssen bescheiden sein. Wir wollen die Klasse halten. Mehr wollen wir uns nicht vornehmen. Stand jetzt wäre das auch vermessen. Wir haben mit Sebastian Schröger, Roland Hinterreiter, Johannes Schürz und Berat Hoti vier sehr gute Spieler verloren. Ich traue mir nicht sagen, dass wir sie gleichwertig ersetzen können. Wir haben eine junge Truppe. Jetzt geht es gegen stärkere Mannschaften. Das Tempo ist höher.“

 

… den Trainerwechsel:

„Die Mannschaft ist jetzt jünger. Auch die Weiterentwicklung der 1b steht im Fokus. Wir haben Trainer gesucht, die dazu passen. Dominik und Rainer Nimmervoll sind selber noch jung. Der zweite Grund ist, dass wir eine langfristige Lösung angestrebt haben. Mit unserem bisherigen Trainer Josef Ganser wäre nur ein Einjahresvertrag möglich gewesen. Mit beiden neuen Trainern haben wir uns auf drei Jahre geeinigt. Wir erwarten uns eine Weiterentwicklung der jungen Spieler sowie bessere Ansprachen und mehr taktische Anweisungen für sie.“

 

… die Neuzugänge:

„Innenverteidiger Andreas Baschinger soll Stabilität in die Defensive bringen. Mit 30 Jahren ist er unser ältester Spieler. Er hat bei Grieskirchen schon Oberösterreich-Liga-Erfahrung gesammelt. Marco Magauer ist ein junger zentraler Mittelfeldspieler, der aus der Bezirksliga von Putzleinsdorf kommt. Er ist sehr talentiert, hat gute technische Ansätze. Er muss sich erst zeigen auf diesem Niveau. Er wird die Zeit dafür aber bekommen. Er wird Sebastian Schröger nicht eins zu eins ersetzen können. Linksverteidiger Alexander Haider hat bei St. Marienkirchen einige Jahre Oberösterreich-Liga-Erfahrung gesammelt. Er ist schnell und wird unsere linke Seite beackern. Valmir Hoti wird nach einem halben Jahr bei Bad Schallerbach wieder zurückkommen.“

 

… geplante Transfers:

„Wir bemühen uns, dass wir noch ein bis zwei Offensivspieler bekommen. Das ist aber nicht einfach. Wir waren spät dran, weil wir nicht gewusst haben, in welcher Liga wir schlussendlich landen werden. Vor allem im Offensivbereich gibt es nicht viele richtig gute Spieler.“

 

Ex-Trainer Josef Ganser schildert seine Sicht der Dinge:

„Das „Go“ für den Aufstieg kam von der Vereinsführung schon fünf bis sechs Spiele vor Saisonende. Über einen möglichen Einjahresvertrag wurde mit dieser im Groben gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich nicht weitermache, wenn der Aufstieg nicht gelingt. Im gegenteiligen Fall haben wir aber ausgemacht, dass wir nach dem letzten Saisonspiel ein Gespräch führen. Dazu ist es aber nicht mehr wirklich gekommen, weil die sportliche Leitung vorm entscheidenden letzten Spiel mit dem neuen Trainerteam alles fixiert hatte. Ich habe absolut kein Problem mit dieser Entscheidung, wenn man aber über Jahre schon zusammenarbeitet, hätten wir uns es wohl verdient, diese Entscheidung zumindest nach dem Spiel zu erfahren, damit wir uns ordentlich von der Mannschaft verabschieden hätten können.

Seit der Wintervorbereitung wurden die Führungsspieler Sebastian Schröger und Roland Hinterreiter vermehrt eingebunden, was in etwa das Aufwärmen oder taktische Angelegenheiten betrifft. In den Spielerbesprechungen wurden daher lediglich die Aufstellung, das System oder Standards thematisiert. Alles andere entschieden die Führungsspieler selbst, zum Beispiel die Zuteilung oder das Pressingverhalten. Es ist meine Sicht der Dinge, dass Spieler auch selbst Verantwortung übernehmen sollen. Das war natürlich so auch nur mit dieser Mannschaft möglich. Es hat gut funktioniert. Wir haben die meisten Punkte im Frühjahr geholt, stellten die beste Defensive.“

 

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