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OÖ-Liga

Ex-Trainer Eric Rössl im Gespräch: „Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet!“

Fakt ist, dass die DSG Union HABAU Perg unter anderem mit dem Dritten der Vorsaison SV Wallern, der kompakt auftretenden Mannschaft der Union Edelweiß, den extrem formstarken Jungen Wikingern und dem amtierenden Meister und Titelfavoriten ASKÖ Oedt das wohl schwierigste Auftaktprogramm aller Teams der Oberösterreich-Liga hatte. Fakt ist aber auch, dass man nach fünf absolvierten Runden mit nur zwei Punkten und der zweitschwächsten Defensive ligaweit ein tristes Dasein im Tabellenkeller fristet. Die Verantwortlichen sahen sich zum Handeln gezwungen. Der Trainer, bekanntlich das meist schwächste Glied der Kette in sportlichen Krisenzeiten, muss dann oftmals daran glauben. In Perg war diese Tendenz jüngst ebenfalls zu beobachten. Ligaportal.at sprach mit dem nunmehrigen Ex-Coach der Mühlviertler Eric Rössl.

 

Ligaportal.at: „Wann und wie wurden Sie über die Entscheidung des Vereins in Kenntnis gesetzt?“

Eric Rössl: „Am Mittwoch um 20.00 Uhr kam ein Anruf von Franz Derntl. Mir wurde mitgeteilt, dass es eine Vorstandssitzung gegeben hat, an welcher auch Spieler beteiligt waren. Dabei wurde beschlossen, dass ich mit sofortiger Wirkung entlassen bin. Am Montag und am Dienstag habe ich noch normal das Training geleitet. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet. Ich war von der Entscheidung sehr überrascht. Es hat keine Anzeichen gegeben.“

Ligaportal.at: „Wie beurteilen Sie die Entscheidung?“

Eric Rössl: „Uns allen war bewusst, dass die ersten fünf Runden schwierig werden würden. Dann würde es erst richtig losgehen, wenn wir es mit Gegnern zu tun bekommen, mit denen wir auf Augenhöhe sind und die wir schlagen können. Mit dem sportlichen Leiter Gerald Perzy, mit dem ich eng und gut zusammengearbeitet habe, wurde das auch so kommuniziert. Ich habe bei dem Telefonat auch gefragt, warum man sich für die Trennung entschieden hat. Mir wurde gesagt, dass nicht nur sportliche Gründe ausschlaggebend waren.“

Ligaportal.at: „Die Mannschaft soll nicht mehr der hundertprozentigen Überzeugung gewesen sein, mit dem eingeschlagenen Weg die Wende herbeiführen zu können…“

Eric Rössl: „Auf Teile der Mannschaft trifft das zu. Ich nehme auch an, dass das stimmen wird. Mich hat das aber überrascht. Ich muss das aber so hinnehmen.“

Ligaportal.at: „Wie sieht Ihre sportliche Zukunft aus? Gibt es schon Pläne?“

Eric Rössl: „Obwohl die Trennung erst gestern bekanntgegeben wurde, haben sich schon ein paar Vereine gemeldet. Ich war auch schon in telefonischem Kontakt. Ich will aber in dieser Hinsicht keine Namen nennen. Ich lasse meine Zukunft komplett offen. Vielleicht mache ich gar nichts, vielleicht stehe ich nächste Woche schon wieder auf dem Trainingsplatz. Ich will noch betonen, dass die Trennung in Ordnung war, so wie sie passierte. Ich bin mit der DSG Union Perg nicht im Streit auseinandergegangen. So ist der Sport, so ist das Geschäft. Damit muss man als Trainer leben.“

 

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