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Trotz Unterzahl und Rückstand: Donau Linz ringt WSC Hertha Wels einen Zähler ab [Video]

Zum Abschluss des ersten Spieltages der Oberösterreich- Liga wartete auf die Fußballfans noch ein wahrer Leckerbissen. Der von vielen Experten neben den Oedtern als zweiter Titelfavorit gehandelte WSC Hertha Wels empfing im Mauth Stadion in Wels heute Abend den ASKÖ Donau Linz. Für die Messestädter gab es in der neuen Spielzeit nur ein Ziel und das lautetet Meistertitel und Aufstieg in die Regionalliga. Dafür hatte man den ohnehin schon qualitativ sehr hochwertigen Kader nochmals verstärkt und die Kuranda- Elf galt als ganz heißes Eisen, wenn es um den Meistertitel ging. Anders gestaltete sich die Situation bei den Gästen aus Kleinmünchen. Andreas Gahleitner musste in der Vorbereitung personelle Veränderungen hinnehmen und einige seiner Leistungsträger abgeben. Nichtsdestotrotz wollte der mittlerweile ligaerprobte Trainer auch heuer wieder ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden, wenngleich die Aufgabe zum Auftakt vor 400 Zuschauern in der Messestadt eine ganz schwierige werden würde.

 

Früher Ausschluss sorgt für Diskussionsstoff

Die Linzer erwischten einen guten Start in die Partie und forderten die Welser von der ersten Minute an voll. Allerdings versuchten auch die Hausherren früh in Führung zu gehen und klopften durch Franjo Dramac gleich in der Anfangsphase an das Tor von Neuzugang Stefan Singer an. Der Schlussmann parierte den Schuss aber souverän und sah wenige Minuten später, wie seine Vorderleute den Ball zur Führung im Welser Tor unterbrachten. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Linzer blitzschnell um und Radek Gulajev wurde ideal bedient, sodass der Neuzugang zum 1:0 aus Sicht seiner Farben einschieben konnte. Kurze Zeit später stand dann der Unparteiische Manfred Erlinger im Mittelpunkt. Nach einer äußerst diskussionswürdigen Freistoßentscheidung kam der Ball in den Linzer Strafraum. Im Gestocher landete das Spielgerät bei Philipp Mitter, der sofort abzog. Stefan Singer im Tor der Gäste lag bereits am Boden, sodass Toni Mestrovic mit der Hand auf der Linie klärte und es Platzverweis und Strafstoß gab. Robert Lenz ließ sich diese Chance natürlich nicht entgehen und der Kapitän verwandelte zum Ausgleich. Kurz darauf kam es für die Gahleitner- Elf noch bitterer. Franjo Dramac traf nach Zuspiel von Robert Lenz aus spitzem Winkel zum 2:1. Dabei blieb es bis zum Pausenpfiff auch, denn die Gastgeber wurden offensiv nicht mehr gefährlich und die Gäste kämpften um jeden Zentimeter, sodass es nur selten ein Durchkommen für die namhafte Welser Offensive gab.

 

Tor 2:2 Donau Linz 83. Spielminute
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Donau fightet sich zurück

Im zweiten Durchgang zogen sich die Gäste selbstverständlich etwas weiter zurück, versuchten aber immer wieder Nadelstiche zu setzen. Phasenweise konnte man nicht erkennen, welche Mannschaft nun einen Akteur mehr am Spielfeld hatte, denn die Welser machten zu wenig aus ihrer nummerischen Überlegenheit. Haris Bukva nach einer schönen Einzelaktion und Oliver Affenzeller scheiterten jeweils am blendend aufgelegten Stefan Singer, der seine Mannschaft mehrmals vor einem Rückstand bewahrte. Die Gahleitner- Elf warf gegen Ende des Spiels immer mehr nach vorne und das Konzept der Linzer ging schlussendlich voll auf. Man verteidigte bis in die Schlussphase mit Leidenschaft und viel Geschick und in der 83. Minute bot sich tatsächlich die große Chance auf den Ausgleich. Nach einem Eckball stieg Radek Gulajev am Höchsten und köpfte zum 2:2 ein, was gleichzeitig auch den Endstand bedeutete.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Kuranda (Trainer WSC Hertha Wels):
„Heute muss man von verlorenen zwei Punkten sprechen, denn wir haben es verabsäumt, aus der nummerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Die Gäste haben das richtig gut gemacht und um jeden Ball gekämpft. Leider konnten wir in der zweiten Halbzeit unsere besten Torchancen nicht verwerten, sodass wir jetzt mit dem Unentschieden leben müssen.“
Die Besten: -

Andreas Gahleitner (Trainer ASKÖ Donau Linz):
„Das Unentschieden fühlt sich heute wie ein Sieg für uns an, denn wir haben auch in Unterzahl eine kämpferisch wirklich starke Leistung geboten. Die Entscheidung über den Ausschluss ärgert mich, weil zuvor auf Freistoß entschieden worden war. Das war aber definitiv eine Fehlentscheidung und hätte uns die rote Karte erspart. Nichtsdestotrotz haben wir uns davon nicht aus dem Konzept bringen lassen, lange den knappen Rückstand gehalten und zum Schluss tatsächlich noch den Ausgleich erzielt. Dafür muss man der gesamten Mannschaft ein dickes Kompliment aussprechen.“
Die Besten: Stefan Singer (TW), Radek Gulajev (ST)

 

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