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Spielberichte

ASK St. Valentin schließt tolle Hinserie mit Auswärtssieg ab

Eine ausgesprochen gute Figur machte der ASK Case IH Steyr St. Valentin nach dem Aufstieg in die Oberösterreich-Liga. Man brauchte nicht lange, um sich an die neue sportliche Umgebung zu gewöhnen. Umgehend sorgte man für Punktezuwachs, sodass man mit dem Abstiegskampf zu keinem Zeitpunkt des Herbstes etwas zu tun hatte. Heute beeindruckte man noch einmal vor der wohlverdienten Winterpause und holte einen wichtigen 3:2-Auswärtstriumph gegen das besser klassierte Team von ASKÖ Donau Linz in einer spektakulären Begegnung.  

 

Elfmeter, Fingerbruch, komfortable Pausenführung

Vor in etwa 320 Zuschauern erwischten die Linzer den besseren Start. Umgehend sorgte man für ein erstes Gefahrenmoment vor dem Gehäuse des Kontrahenten, der alleine gen Keeper Wolfgang Haunschmid sprintende Kapitän Nenad Vidackovic fand aber in Erstgenanntem seinen Meister. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie auf tiefem Geläuf. Erwähnter Zustand des Untergrunds sorgte insbesondere dafür, dass beide Kontrahenten bevorzugt mit langen Bällen operierten. In der 22. Minute wurde der umtriebige Gästestürmer Edvin Orascanin dann im Strafraum der Linzer mit unerlaubten Mitteln gestoppt. Jener schnappte sich in der Folge selbst das Leder und versenkte dieses vom Kreidepunkt zum 0:1. ASKÖ Donau Linz war fortan das etwas bessere Team, die auffälligen Offensivakteure Radek Gulajev sowie Nenad Vidackovic konnten ihre Chancen aber nicht in Zählbares ummünzen. Am Ende des ersten Durchgangs schockte der Aufsteiger die Gahleitner-Elf dann ein zweites Mal an diesem Abend. Nach einer präzisen Flanke von Daniel Guselbauer stellte Edvin Orascanin auf 0:2 (45. Minute).

 

Packende Schlussphase samt Ausschluss

Torhüter Stefan Singer hatte sich in Hälfte eins eine Fraktur des Fingers zugezogen, sodass Übungsleiter Andreas Gahleitner zum Handeln gezwungen war. Jener brachte in der Halbzeitpause Ünal Nuredini, der noch eine zentrale Rolle in einem dramatischen wie eigenwilligen Spielverlauf einnehmen wird. Zunächst sorgte aber Radek Gulajev nach einem Angriff über die linke Seite für den Anschlusstreffer (48. Minute). Ab der 63. Minute überschlugen sich dann beinahe die Ereignisse. Eine insgesamt äußerst kurzweilige Schlussphase läutete Radek Gulajev mit einem satten Schuss, der nur hauchdünn am langen Winkel vorbeistrich, ein. In der 71. Minute foulte Donaus Schlussmann Ünal Nuredini Daniel Guselbauer im Strafraum der Heimischen, sodass der Unparteiische auf Elfmeter entschied. „Der Angreifer von St. Valentin ist dabei klar im Abseits gestanden“, hadert der Coach der Linzer Andreas Gahleitner. Abermals trat Edvin Orascanin an und verwandelte zum 1:3. Den Gästen war danach deutlich anzumerken, dass sie umgehend eine endgültige Entscheidung herbeiführen wollten. Aussichtsreiche Chancen machte man sich aber selbst durch Abseitsstellungen zunichte. In der 80. Minute kam dann der unermüdlich kämpfende Kontrahent ein weiteres Mal heran. Aus kurzer Distanz war Radek Gulajev erfolgreich und markierte damit seinen bereits 19. Saisontreffer. ASKÖ Donau Linz drückte bis zum Abpfiff noch sichtlich, eine zwingende Gelegenheit konnte man aber nicht mehr kreieren. In der Nachspielzeit sah Donaus Christoph Prandstätter wegen einer Schiedsrichterbeleidigung noch die rote Karte. „Die Schlussphase war hitzig. Wir hatten auch noch Möglichkeiten auf das 4:2“, erinnert sich der sportliche Leiter der Gäste Harald Guselbauer.

 

Stimmen zum Spiel:

Andreas Gahleitner (Trainer ASKÖ Donau Linz):

„Das war eine eigenartige Partie. Wir hatten über 90 Minuten die besseren Chancen. Wir waren auch die bessere Mannschaft, weshalb das Ergebnis sehr unglücklich ist. Christoph Prandstätter war gefrustet, wie wir alle. Das war keine glückliche Schiedsrichterleistung heute.“

Der Beste: Radek Gulajev

 

Harald Guselbauer (sportlicher Leiter ASK St. Valentin):

„Das war ein wichtiger Auswärtssieg. Aus den letzten fünf Spielen haben wir jetzt vier Siege geholt. Jetzt können wir beruhigt überwintern. Mit den 23 Zählern sind wir natürlich sehr zufrieden. Im Frühjahr wollen wir so schnell wie möglich die 30-Punkte-Marke erreichen.“

Die Besten: Aid Vojic, Edvin Orascanin      

 

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