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Spielberichte

Nullnummer zum Auftakt im „Sechs-Punkte-Spiel“

Endlich rollt auch in der Oberösterreich-Liga wieder das runde Leder. Nach langer Vorbereitungszeit eröffneten der ASV Gastro Profi St. Marienkirchen/Polsenz und der SV Grün-Weiß Micheldorf heute Abend die Rückrunde in der höchsten Liga des Landes. Für beide Seiten stand bereits zum Auftakt einiges auf dem Spiel, denn mit einer Niederlage könnte sich die Situation in der Tabelle bereits sehr prekär gestalten. Nach einer langen Durststrecke konnte die Mannschaft von Andreas Luksch im letzten Spiel vor der Winterpause nochmals voll anschreiben und somit den Anschluss zum rettenden Ufer wahren. Auf der Gegenseite reisten die Grün-Weißen in einer unangenehmen Position in die Crypto Market Arena nach St. Marienkirchen. Im Herbst hatte die Memic-Elf mit großen Personalproblemen zu kämpfen und war deshalb in den Abstiegskampf hineingerutscht. Einige Experten hielten es sogar für durchaus möglich, dass die Micheldorfer am Ende der Saison ganz unten in der Tabelle platziert sein könnten. Daran dachte im Lager des momentanen Tabellenzwölften aber niemand und mit einem Dreier zum Auftakt wollte man vor 200 Schaulustigen die Weichen für ein erfolgreiches Frühjahr stellen. Beide Mannschaften boten sich einen umkämpften Schlagabtausch, dem einzig die Tore fehlten, sodass es nach 90 intensiven Minuten bei einer gerechten Punkteteilung blieb.

 

Schwierige Platzverhältnisse in St. Marienkirchen

Die Gäste reisten mit Personalsorgen zu diesem wichtigen Spiel. Mathias Roidinger war aufgrund einer Operation noch nicht einsatzbereit und Almir Memic musste mit Ulrich Keck und Dejan Javorovic auf zwei weitere Stützen verzichten. Trotzdem präsentierten sich die Micheldorfer in den ersten 45 Minuten gut organisiert und ließen nur wenige Strafraumszenen zu. Bernd Schrattenecker war bei zwei brenzligen Situationen ebenfalls hellwach und erwies sich als sicherer Rückhalt. Offensiv taten sich die Grün-Weißen aber auch schwer, denn die Hausherren standen ebenfalls gut gestaffelt und kompakt. Ajas Karic setzte einen Schuss neben das Tor von Schlussmann Daniel Zach, ansonsten blieben die Offensivaktionen der Memic-Elf ebenfalls harmlos. Die 22 Akteure wurden aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse gefordert und es gab nur selten spielerische Höhepunkte. Stattdessen wurde viel mit hohen Bällen operiert, die aber im ersten Durchgang nichts Zählbares einbrachten.

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Torloses Remis zum Auftakt

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig an der Charakteristik der Partie. Defensiv ließen beide Seiten kaum etwas zu und in der Offensive fehlte die entscheidende Durchschlagskraft.  Trotzdem hatte Ajas Karic den Führungstreffer auf dem Fuß, doch der Offensivmann zog überhastet ab und brachte das Spielgerät nicht an Schlussmann Daniel Zach vorbei. Dieser zeichnete sich auch noch bei einem Freistoß von Patrick Gatterbauer aus und hielt so seiner Mannschaft den Punkt fest. Insgesamt ging die Punkteteilung heute in Ordnung und trotz der anfänglichen Nervosität schenkten sich beide Mannschaften nichts.

Stimmen zum Spiel:

Andreas Luksch (Trainer ASV Gastro Profi St. Marienkirchen/Polsenz):
„Die Bedingungen waren heute natürlich ganz anders als in der Vorbereitung, wo wir viel auf Kunstrasen trainiert haben. Spielerisch haben wir noch Luft nach oben, aber zumindest sind wir in der Defensive kompakt gestanden und haben wenig zugelassen. Wir wollten unbedingt die drei Punkte, aber mit dem einen Zähler können wir auch leben. Jetzt müssen wir in den kommenden Runden voll angreifen.“
Die Besten: Roland Meister (ZMF)

Almir Memic (Trainer SV Grün-Weiß Micheldorf):
„Es war für beide Mannschaften aufgrund der schwierigen Platzverhältnisse nicht einfach, aber wir haben alles gegeben und schlussendlich geht die Punkteteilung auch in Ordnung. Wir haben gewusst, dass einiges auf dem Spiel steht und wir wollten auf keinen Fall verlieren. Die Ausfälle haben wir gut kompensiert und meiner Mannschaft gebührt ob der kämpferisch starken Leistung ein dickes Kompliment.“
Die Besten: Manuel Kössl (IV), Djordje Simikic (IV), Ajas Karic (OMF)

 

Fotocredit: Uwe Winter

 

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